Jon Fosse



Alles zur Person "Jon Fosse"


  • Premiere im Kleinen Bühnenboden: Jon Fosses „Winter“

    So., 11.02.2018

    Liebe in Zeiten des Stammelns

    Hinter einem Bauzaun agieren Stefan Nászay als berufstätiger Familienvater und Carolin Wirth als seine weibliche Zufallsbekanntschaft.

    Auf der Leinwand fällt Schneegestöber wie eine Ansammlung von Sternschnuppen vom Nachthimmel. In einer hölzernen Mulde wuselt sich eine Frau fluchend aus einem Haufen Styroporflocken hervor. Es ist die Geburt eines großen Theaterabends im Kleinen Bühnenboden.

  • Preisverleihung im Erbdrostenhof

    So., 21.05.2017

    Wo Worte unvermeidlich werden

    Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson überreichte die Urkunden an die beiden Poesie-Preisträger Hinrich Schmidt-Henkel (l.) und Jon Fosse.

    Ob Jon Fosse wohl bei der Auszeichnung bemerkt, dass vom Deckenfresko im Erbdrostenhof aus Engel, die zur Grundausstattung seiner Poesie gehören, auf ihn hinabschauen? Mit Theaterstücken feierte der Norweger Welterfolge, seine 30 Bühnenvorlagen sind in 40 Sprachen übersetzt. Als Lyriker hingegen ist er wenig bekannt, wie Fosse in Münster selbst einräumt. Der Preis für Internationale Poesie der Stadt Münster, der an diesem Morgen im voll besetzten Festsaal zu gleichen Teilen an Jon Fosse und seinen deutschen Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel verliehen wird, könnte dies ändern. Und die Tatsache, dass es erstmals eine Auswahl von Gedichte Fosses in deutscher Übersetzung gibt.

  • Vielfalt der Poesie

    So., 21.05.2017

    Von Wortmusik bis zu historischer Reflexion

    Hermann Wallmann (4. v. l.) fühlt sich inmitten des Dichter-Oktetts geborgen.

    Unter den Hauptdarstellern der Literatur ist sie das wehrloseste Geschöpf, für Verächter hoch dosierter Innerlichkeit das ideale Opfer. Sie ähnelt einer Diva, die nur in Nebenrollen auftreten will, aber immer von einer Hauptrolle träumt. Am Samstagabend lockte das spitzfindige Dirigat Hermann Wallmanns, des künstlerischen Leiters des Lyrikertreffens, sie zur Final-Lesung ins Kleine Haus: Die Lyrik trat auf ohne Nebenbuhler, keine Musik, keine Szenen. Nur Zeilen zwischen empfindlich und empfindsam, schwierig bis schwer erträglich, rätselhaft bis offenherzig.

  • Christian Wirmer machte Jon Fosses Roman lebendig

    Do., 11.05.2017

    Leben als Wunderrätsel sichtbar gemacht

    Christian Wirmer rezitierte den Roman des diesjährigen Trägers des „Preises für internationale Poesie“

    Allerweltsmenschen sind oft Helden der Literatur, auch der Fischer Johannes erzählt sein Leben als großformatige Ausnahme. In Jon Fosses Roman „Morgen und Abend“ sind Figuren tot und wieder lebendig, kommentieren das Diesseits aus dem Jenseits und umgekehrt. Sie fühlen sich der Natur ahnungslos verbunden und leben Alltag: „Der Satan lenkt die Welt genauso wie der liebe Gott“.

  • Kultur

    Do., 06.04.2017

    Preisträger

    Literat Jon Fosse, der beim diesjährigen Lyrikertreffen mit dem „Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie“ ausgezeichnet werden soll, wird schon bei der „Poetry 2017“ Thema sein. Der Norweger hat zusammen mit seinem Landsmann Olav Christopher Jenssen einen Gedichtband gestaltet und im hiesigen Verlag Josef Kleinheinrich veröffentlicht. Jenssen hat darin seine Radierungen an den Versen Fosses ausgerichtet sowie Form und Farbe des Buches an den Texten orientiert. Das Buch wird vom Verlag Kleinheinrich im Oer’schen Hof vorgestellt. Zur Vernissage am 12. Mai um 19 Uhr wird Olav Christopher Jenssen anwesend sein.

  • Musik

    Do., 12.11.2015

    Komponist Haas : Liebevoller Umgang mit dem Tod

    Georg Friedrich Haas ist ist für seinen experimentellen und analytischen Umgang mit Musik bekannt.

    Der zeitgenössische Komponist Georg Friedrich Haas ist für seinen experimentellen und analytischen Umgang mit der Musik bekannt. Seine neue Oper «Morgen und Abend» wird in London uraufgeführt.

  • Nobelpreise

    Mi., 08.10.2014

    Literaturnobelpreis 2014: Favoriten und Außenseiter

    Ist endlich Haruki Murakami aus Japan dran? Foto: Filip Singer

    Stockholm (dpa) - Gespannt blickt die Welt am Donnerstag nach Stockholm, wo der Literaturnobelpreisträger 2014 verkündet wird. Um 13 Uhr ist es soweit.

  • Schwesterlein hilft Brüderlein

    Mi., 19.03.2014

    Prämiertes Kinderstück in der Meerwiese

    „Schwester“: Philip Schlomm und Hannah Biedermann spielen das Geschwisterpaar.

    Das Theater Marabu aus Bonn gastiert mit dem mehrfach ausgezeichneten Kindertheaterstück „Schwester“ im Theater in der Meerwiese.