Josef Schuster



Alles zur Person "Josef Schuster"


  • Auszeichnungen

    So., 07.07.2019

    Richter erhält Aschaffenburger Mutig-Preis

    Jan-Robert von Renesse nutzt eine Verhandlungspause im Landgericht, um Interviews zu geben.

    Aschaffenburg (dpa/lby) - Für sein couragiertes Handeln wird der Richter Jan-Robert von Renesse mit dem Aschaffenburger Mutig-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet. «Mit seinem Denken und Handeln - zuerst für Gerechtigkeit gegenüber Menschen - hat er persönliche Nachteile in Kauf genommen und erlebt - er ist ein besonderes Vorbild», begründete die Jury ihre Entscheidung.

  • Kirche

    Do., 20.06.2019

    Zentralrat der Juden: Antisemitismus entgegentreten

    An einer Podiumsdiskusion beteiligt sich Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

    Dortmund (dpa) - Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat mehr Zivilcourage gegen «Alltags-Antisemitismus» angemahnt. Es sei wichtig, sich im Bekanntenkreis oder am Stammtisch klar zu positionieren, wenn antijüdische Äußerungen fielen, sagte Schuster am Donnerstag in Dortmund beim Evangelischen Kirchentag. Kritik an der Regierung in Israel sei völlig unproblematisch, solange sie nicht «dämonisiere» oder Israels Existenzrecht in Abrede stelle. Nicht legitim sei es dagegen, «Israel zu sagen und Juden zu meinen». Zugleich betonte Schuster: «80 Prozent der Bevölkerung haben keine antijüdischen Ressentiments.» Es gebe aber viele - auch gut gebildete - Menschen, die keine Juden als Nachbarn wollten.

  • Anti-Israel Demo in Berlin

    Sa., 01.06.2019

    Proteste gegen Al-Kuds-Marsch in Berlin

    "Nie wieder Judenhass": Banner bei einer Pro-Israel-Demonstration in Berlin.

    Der Marsch radikal-islamischer Gruppen in Berlin ruft lautstarke Proteste auf den Plan - sowohl auf der Straße als auch von Organisationen. Politiker warnen vor erstarkendem Antisemitismus.

  • Zeichen gegen Intoleranz

    Di., 28.05.2019

    Antisemitismus-Beauftragter ruft zum Kippa-Tragen auf

    Ein Mann mit Kippa in einer Synagoge. Im vergangenen Jahr ist die Zahl antisemitischer Straftaten bundesweit stark gestiegen.

    Kippa-Tragen als Zeichen gegen Intoleranz und als Zeichen der Solidarität - schlägt der Antisemitismusbeauftragte Klein vor. Zentralratspräsident Schuster rät zur Vorsicht. Mit einer speziellen Forderung melden sich Rabbiner zu Wort.

  • Heftige Reaktionen

    So., 26.05.2019

    Antisemitismusbeauftragter: Kippa nicht überall tragen

    Die Kippa wird von jüdischen Männern als Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag lang getragen.

    Die Zahl antisemitischer Straftaten ist bundesweit stark gestiegen. Wer eine Kippa trägt, setzt sich mancherorts einem Risiko aus. Das dürfe nicht so bleiben, fordern Vertreter der Juden hierzulande. Auch der israelische Präsident meldet sich zu Wort.

  • Religion

    So., 26.05.2019

    Zentralrat: Lage für Juden «wirklich verschlechtert»

    Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Juden prangert eine wachsende Zahl antisemitischer Bedrohungen und Gewalttaten hierzulande an. Er neige nicht zum Dramatisieren, doch die Lage habe sich insgesamt wirklich verschlechtert, sagte Verbandspräsident Josef Schuster der «Welt am Sonntag». Das aggressive politische Klima wirke sich aus. Seine Warnung fällt zusammen mit einem umstrittenen Rat des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, Juden sollten besser nicht jederzeit und überall in Deutschland die Kippa tragen.

  • Aufklärung gefordert

    Do., 02.05.2019

    Viel Kritik nach Neonazi-Aufmarsch in Plauen

    Rechtsextremisten marschieren mit Trommeln und Fahnen durch Plauen.

    Einheitliche T-Shirts, Fahnen und Trommeln: Hätte die Polizei den Aufmarsch einer rechtsextremen Partei in Plauen am 1. Mai auflösen können?

  • Staatsoberhaupt

    Mo., 25.02.2019

    Steinmeier kritisiert iranische Führung und verteidigt Telegramm

    Berlin (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sein Glückwunsch-Telegramm zum iranischen Nationalfeiertag verteidigt, aber auch Kritik an der iranischen Führung bekräftigt. «Im Iran werden Menschenrechte mit Füßen getreten, und auch in der Region spielt der Iran eine destabilisierende Rolle. Das macht die Gefahr, die von einem nuklear bewaffneten Iran ausgehen würde, umso größer», sagte Steinmeier laut Bundespräsidialamt in einem Telefonat mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster. Der Zentralrat hatte Steinmeier wegen des Telegramms kritisiert.

  • Staatsoberhaupt

    Mo., 25.02.2019

    Zentralrat der Juden kritisiert Steinmeier wegen Iran-Glückwünschen

    Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Juden hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wegen eines Telegramms mit Glückwünschen zum iranischen Nationalfeiertag kritisiert. Da scheine die Routine-Diplomatie das kritische Denken verdrängt zu haben, sagte der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, «Bild.de». Es sei unverständlich, dass beim Thema Iran offenbar die nötige Sensibilität gefehlt habe. Der Bundespräsident hätte «wenigstens deutliche Worte der Kritik am Regime finden müssen». Der Führung des Irans wird vorgeworfen, dass sie auf eine Zerstörung Israels hinarbeitet.

  • Weitere vier Jahre im Amt

    So., 25.11.2018

    Josef Schuster bleibt Präsident des Zentralrats der Juden

    Josef Schuster ist für weitere vier Jahre im Amt des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland bestätigt worden.

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland bestätigt seinen Präsidenten Schuster im Amt. Darüber freut sich nicht nur dieser, sondern auch die evangelische und katholische Kirche.