Joseph Muscat



Alles zur Person "Joseph Muscat"


  • Nach quälend langer Wartezeit

    Mi., 09.01.2019

    Malta löst Blockade: Gerettete Migranten dürfen an Land

    Migranten winken, als sie eins der deutschen Rettungsschiffe im Hafen von Pieta auf Malta verlassen dürfen.

    Als sie erfahren, dass sie von dem Schiff Europas Boden betreten dürfen, bricht langer Jubel aus. Seit Ende Dezember harrten 49 Migranten auf dem Mittelmeer aus. Nun ist zumindest ihre Odyssee vorbei. Doch das eigentliche Problem ist noch lange nicht gelöst.

  • Migration

    Mi., 09.01.2019

    Malta löst Blockade: Gerettete Migranten dürfen an Land

    Rom (dpa) - Die auf zwei Rettungsschiffen im Mittelmeer festsitzenden Migranten dürfen vorerst in Malta an Land gehen. Die 49 Geretteten würden auf Deutschland und sieben weitere EU-Mitgliedsstaaten verteilt, sagte der maltesische Premierminister Joseph Muscat. Die Schiffe der deutschen Hilfsorganisationen dürfen nicht in Malta anlegen, sondern müssen die Gewässer des Landes umgehend nach dem Transfer der Menschen auf maltesische Militärschiffe verlassen. Sea-Watch hatte 32 Migranten vor Weihnachten gerettet. 17 weitere nahm Sea-Eye kurz darauf an Bord. Seitdem saßen die Migranten fest.

  • Migration

    Mi., 09.01.2019

    Schiffe deutscher Seenotretter dürfen nach Malta fahren

    Rom (dpa) - Es war eine Nervenprobe: Nun dürfen 49 gerettete Migranten nach Tagen auf See europäischen Boden betreten. Den beiden blockierten Rettungsschiffen von deutschen Hilfsorganisationen wird gestattet, jetzt in Malta anzulegen. Anschließend würden die sich darauf befindenden 49 Migranten auf Deutschland und sieben weitere EU-Mitgliedsstaaten verteilt, erklärte Maltas Regierungschef Joseph Muscat. Die Rettungsschiffe müssten die maltesischen Gewässer «sofort» nach dem Transfer der Migranten verlassen.

  • Flüchtlinge werden verteilt

    Di., 14.08.2018

    Malta lässt Rettungsschiff «Aquarius» anlegen

    Nach tagelangem Warten auf die Zuweisung eines sicheren Hafens darf die «Aquarius» mit 141 Flüchtlingen an Bord in Malta anlegen.

    Wieder ist ein Rettungseinsatz der «Aquarius» in ein diplomatisches Ringen ausgeartet. Die Blockade des Schiffs mit mehr als 140 Migranten an Bord soll nun ein Ende haben. Doch eine langfristige Lösung ist nicht in Sicht.

  • Kriminalität

    So., 29.07.2018

    Malta: Frau von Premier empört mit Interview

    Valletta (dpa) - Die Frau von Maltas Premier hat mit einer Bemerkung über die ermordete Journalistin Daphne Caruana Galizia Empörung bei deren Familie ausgelöst. Michelle Muscat erklärte in einem Interview, dass sie den Tod der Enthüllungsjournalistin vermutlich mehr bedauere als deren Familie. Wenn es jemanden gebe, der wolle, dass Caruana Galizia heute noch lebe, dann sei sie es, sagte die Frau von Regierungschef Joseph Muscat der Zeitung «Malta Today». Caruana Galizias Söhne zeigten sich entsetzt über die Aussagen.

  • Rettungsschiff erreicht Malta

    Do., 28.06.2018

    «Lifeline»-Aktivisten lassen nach Drama künftigen Kurs offen

    234 Migranten wurden in Malta an Land gebracht.

    «Alle Menschen sind von Bord», berichten die Lifeline-Aktivisten nach der tagelangen Flüchtlingsodyssee auf dem Mittelmeer. Sie müssen nun rechtliche Folgen fürchten - und stehen vor einer ungewissen Zukunft.

  • Migration

    Do., 28.06.2018

    «Lifeline»-Kapitän zum Verhör in Malta

    Valletta (dpa) - Der deutsche Kapitän der Rettungsschiffs «Lifeline» musste erneut der Polizei in Malta Rede und Antwort stehen. Der Kapitän sei heute verhört worden, gestern Abend habe er nur Formalien bei der Polizei erledigen müssen, sagte ein Mann, der die Dresdner Organisation Mission Lifeline in Valletta juristisch unterstützt. Bisher wurde das Schiff noch nicht beschlagnahmt. Das hatte Maltas Premier Joseph Muscat angekündigt. Die maltesische Regierung erklärte, dass nun auch Norwegen zugestimmt habe, Flüchtlinge des Schiffs aufzunehmen. Damit sind es insgesamt neun EU-Länder. Deutschland ist nicht dabei.

  • Migration

    Mi., 27.06.2018

    «Lifeline»-Kapitän von Polizei in Malta befragt

    Valletta (dpa) - Der deutsche Kapitän des Rettungsschiffs «Lifeline» ist nach der Ankunft in Malta von der Polizei befragt worden. Während die anderen Crewmitglieder das Schiff verlassen durften, werde der Kapitän Claus-Peter Reisch danach wieder an Bord gebracht, teilte die maltesische Regierung mit. 234 Migranten seien im Hafen in Senglea vor Valletta an Land gebracht worden. Maltas Premierminister Joseph Muscat hatte angekündigt, dass die «Lifeline» nach der Ankunft auf der Insel beschlagnahmt werde.

  • Schiff wird beschlagnahmt

    Mi., 27.06.2018

    Rettungsschiff «Lifeline» darf nach Malta - und dann das Aus

    Ein Boot der maltesischen Küstenwache eskortiert die «Lifeline» in den Hafen von Valletta. Das Schiff mit 234 Migranten darf nach fast einer Woche auf dem Mittelmeer im Hafen von Valletta anlegen. 

    Als sie in den Hafen einfahren, winken viele erleichtert. Doch ein Willkommenssignal aus Europa soll der Fall des Rettungsschiffs «Lifeline» nicht sein. Der Mannschaft drohen Konsequenzen. Für die Bundesregierung kommt der Fall zu einer Unzeit.

  • Migration

    Mi., 27.06.2018

    Rettungsschiff «Lifeline» legt in Malta an

    Berlin (dpa) - Nach fast einer Woche Blockade auf dem Mittelmeer hat das Rettungsschiff «Lifeline» der gleichnamigen deutschen Hilfsorganisation in Malta angelegt. Nach langen diplomatischen Hin und Her kamen die rund 230 Migranten und die deutsche Besatzung in einem Hafen vor Valletta an. Das Schiff werde aber beschlagnahmt, sagte Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat. Gegen die Besatzung der deutschen Hilfsorganisation werde ermittelt. Acht EU-Länder hätten sich bereit erklärt, Flüchtlinge von dem Boot zu übernehmen. Deutschland war nicht darunter.