Julius Voos



Alles zur Person "Julius Voos"


  • Greven

    Di., 06.03.2018

    Greven:

    Julius Voos war für lange Zeit der letzte amtierende Rabbiner in Münster. Er wurde 1943 nach Au­schwitz deportiert und im dortigen Konzentrationslager ermordet. Geboren 1904 in Kamen, absolvierte er ab 1918 eine Lehrerausbildung an der Marks-Haindorf-Stiftung am Kanonengraben in Münster. 1923 machte er sein Religionslehrerexamen, ab 1928 wurde er zum Rabbiner ausgebildet. Nach dem Novemberpogrom von 1938 wurde Voos in Buchenwald inhaftiert, Emigrationsversuche nach China und in die USA scheiterten. Ab 1939 war er Rabbiner in Münster, bevor er 1943 ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde, wo er ein Jahr später starb. Titel

  • Auszeichnung zur „Woche der Brüderlichkeit“

    Mi., 05.03.2014

    Preis erinnert an Julius Voos

    Der Vorstand der Gesellschaft (v.l.): Ruth Frankenthal, Dr. Ferdinand Schumacher, Geschäftsführer Andreas Determann und Jürgen Hülsmann.

    Erstmalig wird in diesem Jahr von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit der Dr.-Julius-Voos-Preis vergeben. Die Preisträger sollen am Montagabend (10. März) im Rathausfestsaal bekanntgegeben werden.

  • Münsters erster Rabbiner seit sieben Jahrzehnten

    Mo., 16.01.2012

    Efraim Yehoud-Desel hat erfolgreich sein Studium beendet

    Erstmals seit dem „Dritten Reich“ gibt es in Münster wieder einen Rabbiner. Efraim Yehoud-Desel, seit zehn Jahren in der Jüdischen Gemeinde als Kantor und Religionslehrer tätig, hat jetzt von seinem Lehrer Rabbi Dr. Tzvi Marx die Urkunde für das bestandene Studium erhalten. Der letzte amtierende Rabbiner, Julius Voos, war 1943 nach Au­schwitz deportiert und im dortigen Konzentrationslager ermordet worden.