Keelan Whitmore



Alles zur Person "Keelan Whitmore"


  • „Dance Lab“ bot faszinierende Vielfalt bis hin zum Slapstick

    Fr., 14.02.2020

    Aufwachen, Anspringen, Abtanzen

    K

    Das Tanztheater Münster experimentiert gerne. Ausschließlich eigene Arbeiten des Tanzensembles standen jetzt in der Produktion „Dance Lab“ auf dem Programm, teils Neubearbeitungen, teils Erstaufführungen, die eine große kreative Bandbreite der Akteure zeigten.

  • Inspirierende Benefiz-Tanzgala im Großen Haus des Theaters Münster

    So., 17.06.2018

    Aufziehpuppe mit Pudelmütze

    Auch das Tanztheater Münster setzte bei der Tanzgala zugunsten der Aidshilfe Münster choreografische Themen herausragend um.

    Wie eine Trophäe trägt der Tänzer seine Partnerin über die Bühne, eine junge Frau im Glitzershirt, deren angespannte Pose eine faszinierende Kraft vermittelt. „Sortijas“ (Ring) ist der Titel dieses von Cayetano Soto choreografierten Pas de deux (Tanz: Kim von der Put, Salvatore Castelli /Introdans), das den Zusammenhalt zwischen Generationen vermittelt. In Münsters ausverkauftem Großem Haus wirken solche Bande wie kleine Diamanten. Es waren lange nicht die einzigen Schätze dieser 5. Tanzgala zugunsten der Aidshilfe Münster, die unter der Leitung von Tanzchef Hans-Henning Paar auf die Bühne kamen.

  • Tanzstück „Bach, Immortalis“ im Theater Münster

    So., 22.10.2017

    Passion und Polonaise

    Keelan Whitmore (springend) und Tänzer des Ensembles vor und zwischen den Zügen des Schnürbodens.

    Vier Geigensaiten, zwei Menschen auf der Bühne und der mit einfachen Mitteln strukturierte Raum: Das reicht bisweilen schon aus, um große Kunst entstehen zu lassen. Für den Tanzabend „Bach, Immortalis“ hat Ausstatterin Isabel Kork in Münsters Großem Haus mit feinen Lichtwirkungen und dem variablen Einsatz der Züge vom Schnürboden eine atmosphärisch faszinierende Umgebung für die Geschichten geschaffen, die sich dort abspielen. Wie für das liebevolle Paar-Ringen von Maria Bayarri Pérez und Keelan Whitmore, zu dem aus dem Orchestergraben die Sarabande der d-Moll-Partita für Violine solo von Bach erklingt. Bewegend.

  • Spannende Tanzstücke

    So., 26.06.2016

    Verführerisch und skurril

    Die rote Eva (Ako Nakanome) verführt den schwankenden Mann (Jason Franklin).

    Seine zuckende Hand verbirgt das Gesicht, der Mund verformt sich zur Fratze, mit rudernden Armen versucht der Mann (Jason Franklin), das Gleichgewicht zu halten, und fällt doch zu Boden. Da taucht von hinten eine Frau (Ako Nakanome) auf, tippt ihm mit dem Fuß sacht auf die Schulter, wiegt seinen Körper tröstend hin und her. Eine Eva in kurzem, rotem Kleid, die ihn bewegt, manipuliert, letztlich mit einem Apfel verführt. In einem hinreißenden Pas de deux treibt sie den Geliebten über die Bühne. Ihre weichen, fließenden Bewegungen stehen in ausdrucksvollem Kontrast zu seiner inneren Zerrissenheit.

  • Festliche Gala mit Stars und Sternchen

    So., 26.04.2015

    Künstler traten für das Lebenshaus auf

    Das Männergesangs-Trio Blosewinds präsentierten melodische Shanty-Stücke, bei denen die Gäste zum Mitmachen aufgefordert waren.

    Zahreiche Künstler traten am Wochenende bei der festlichen Gala zu Gunsten des Lebenshauses auf. Die Einrichtung leistet Sterbebegleitung für todkranke Menschen.

  • „Lulu“ als Tanztheater in Münsters Großem Haus

    So., 12.10.2014

    Verführerin und Opfer

    Lulu (Elizabeth Towles) findet auch im muskulös-eitlen Rodrigo Quast (Vladimir de Freitas Rosa) keineswegs den passenden Mann.

    Nach nicht mal einer Stunde sind drei Männer tot. Der erste, ein greiser Medizinalrat, bricht zusammen, als er seine junge Frau bei einem Künstler erwischt. Der wiederum erhängt sich, weil die Geliebte ihm nicht treu ist. Und Mann Nr. 3, Chefredakteur Dr. Schön, stirbt im Kampf mit dem eigenen Sohn um die begehrte Frau, die er für seinen Besitz hielt: Lulu.