Kerstin Schierhold



Alles zur Person "Kerstin Schierhold"


  • Virtuelle Realität macht Archäologie erlebbar

    Di., 02.07.2019

    Das fliegende Großsteingrab

    Digitale Welt trifft Steinzeit oder umgekehrt: Ob mit richtiger VR-Brille, Cardboard fürs Smartphone oder in 2 D-Ansicht auf dem Tablet, die Großen Sloopsteene werden jetzt mit Virtual Reality für Jedermann erlebbar gemacht. Archäologin Dr. Kerstin Schierhold, der Archäoinformatiker Leo Klinke, Dr. Wieland Wienkämper aus Westerkappeln, Dr. Vera Brieske, Geschäftsführerin der Altertumskommission für Westfalen, und LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger tauchten am Dienstag mit moderner Technik in die Vergangenheit ein. Die einstige Totenkammer (Bild rechts) ist begehbar. Ja, wo fliegen die Steine denn ? Der Westerkappelner Archäologe, auch Vorstandsmitglied des Kultur- und Heimatvereins, ist beeindruckt von der virtuellen Realität. Der 63-Jährige kann sich gut vorstellen, die Großen Sloopsteene damit auch jüngeren Leuten näher zu bringen.

    Wie aus dem Nichts richten sich rechts und links riesige Findlinge auf. Vom Himmel stürzen weitere dicke Brocken zum Boden. Den Kopf einziehen muss man nicht. Die Steine fliegen dem Betrachter nur digital um die Ohren und fügen sich am Ende zu einer imposanten Grabanlage zusammen, wie sie vor Jahrtausenden im Werser Holz im heutigen Grenzgebiet von Westerkappeln und Lotte errichtet wurde. Experten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben die Großen Sloopsteene jetzt mit Virtual Reality für Jedermann erlebbar gemacht.

  • Archäologen suchen Spuren der ersten Bauern in Westerkappeln-Seeste

    Di., 30.01.2018

    „Raider“-Verpackung statt Großsteingrab entdeckt

    Mit einem Magnetometer untersuchten Experten im vergangenen Herbst eine Ackerfläche, um Hinweise auf das steinzeitliche Großsteingrab in Seeste zu finden Bescheidene „Ausbeute“: Bei der Suche nach Resten eines steinzeitlichen Großsteingrabes in Seeste förderten die Wissenschaftler neben einer Schnapsflasche, Stacheldraht und anderem Zeug auch eine „Raider“-Verpackung zutage.

    Vor zweieinhalb Jahren förderten Archäologen bei Ausgrabungen an den Großen Sloopsteenen im Werser Holz ganz neue Erkenntnisse zu dem bekannten Megalithgrab zutage. Im vergangenen Jahr haben sich Mitarbeiter der Altertumskommission für Westfalen auf den Spuren der ersten Bauern in Seeste bewegt. Statt den Überresten eines dort vermuteten Großsteingrabes stießen die Wissenschaftler zunächst aber nur auf Hinterlassenschaften der modernen Konsumgesellschaft.

  • 3. Tag der Megalithik zwischen Westerkappeln und Lotte

    So., 30.04.2017

    Die Großen Sloopsteene ziehen Kreise

    Auf große Resonanz stieß der „Tag der Megalithik“. Dr. Kerstin Schierhold (rechts) informierte über Entstehung und Nutzung der Großen Sloopsteene. Aus Ton konnten Kinder Figuren oder Gefäße formen.

    Die Großen Sloopsteene bei Westerkappeln haben das Zeug zu einem touristischen Hotspot. Zum „3. Tag der Megalithik“ kamen am Sonntag zahlreiche Besucher. Sogar aus dem Sauerland und Krefeld reisten Gäste an, um sich über die Entstehung und Nutzung der steinzeitlichen Grabanlage zu informieren.

  • „Tag der Megalithik“ am 30. April bei Westerkappeln

    Mo., 17.04.2017

    Frühgeschichte wird lebendig

     

    An den Großen Sloopsteenen herrscht ja meistens Friedhofsruhe. Am Sonntag, 30. April, wird es rund um die steinzeitliche Grabanlage aber richtig lebendig. Denn die Altertumskommission für Westfalen wird dort den „3. Tag der Megalithik“ veranstalten.

  • „Tag der Magalithik“ bei Westerkappeln

    Mo., 17.04.2017

    Frühgeschichte wird lebendig

    Schwerarbeit bedeutete für die Menschen damals der Bau eines Großsteingrabes. Andererseits: Mit der richtigen Technik waren weniger Leute erforderlich als viele vielleicht glauben.

    An den Großen Sloopsteenen herrscht ja meistens Friedhofsruhe. Am Sonntag, 30. April, wird es rund um die steinzeitliche Grabanlage aber richtig lebendig. Denn die Altertumskommission für Westfalen wird dort den „3. Tag der Megalithik“ veranstalten.

  • Archäologen gehen den Sloopsteenen mit modernster Technik auf den Grund

    Fr., 17.02.2017

    Virtueller Wiederaufbau

    Die über 5000 Jahre alten Großen Sloopsteene werden digital rekonstruiert. Am Ende soll die Grabkammer auch für Laien einfach übers Tablet begehbar werden.

    Mit neuester Technik haben Wissenschaftler der Altertumskommission für Westfalen die Großen Sloopsteene bei Westerkappeln untersucht. In Arbeit ist derzeit eine komplette Rekonstruktion am Rechner, die es Nutzern am Ende sogar virtuell ermöglichen soll, die Totenkammer „persönlich“ zu betreten.

  • Vortrag zu den Großen Sloopsteenen stößt auf viel Resonanz

    Do., 16.02.2017

    Forschung sucht die Öffentlichkeit

    Kompetent und kurzweilig brachte Dr. Kerstin Schierhold den aktuellen Forschungsstand zu den Großen Sloopsteenen einem großen Publikum näher.

    Die Großen Sloopsteene im Grenzgebiet von Westerkappeln und Lotte-Wersen ziehen die Menschen auch heute noch in ihren Bann. Rund 100 Gäste waren am Mittwoch zu einem Vortrag der Altertumskommission für Westfalen gekommen. „Unsere Aufgabe ist es auch, das Wissen in die Öffentlichkeit zu bringen“, erklärt deren Vorsitzende Dr. Aurelia Dickers. Ende April soll es an den Sloopsteenen dazu einen „Tag der Megalithik“ geben.

  • Neue Erkenntnisse über die „Großen Sloopsteine“

    Di., 14.02.2017

    Gräber sind älter als die Pyramiden

    Zeugnis einer uralten Bestattungskultur:  Der Archäologe Dr. Wieland Wienkämper steht hier an den Großen Sloopsteinen im heutigen Grenzgebiet zwischen Westerkappeln und Lotte-Wersen. Rund 5000 Jahre alt ist die verzierte Keramik-Scherbe. Rechts eine Info-Tafel.

    Sie sind älter als die Pyramiden von Gizeh. In ihnen wurden zwar auch Menschen bestattet, aber keine Könige. Die Großen Sloopsteene im heutigen Grenzgebiet von Westerkappeln und Lotte-Wersen waren vermutlich eher so etwas wie ein Massengrab. „Unter Umständen können wir in so einem Grab mehrere Hundert Bestattungen nachweisen“, sagt Dr. Kerstin Schierhold.

  • Wissenschaftler arbeiten an einer 3-D-Rekonstruktion

    Sa., 11.02.2017

    Großsteingrab wird neu erstellt

    Das Orthofoto zeigt die Großen Sloopsteene verzerrungsfrei und maßstabsgetreu aus der Vogelperspektive.

    Die Großen Sloopsteene entstehen gerade neu, und zwar am Computer. „Wir sind gerade dabei, eine 3-D-Rekonstruktion vorzubereiten“, erläutert Dr. Kerstin Schierhold, die bei der Altertumskommission in Münster ein Projekt zur Megalithik in Westfalen leitet.

  • Wissenschaftler enträtseln Geheimnisse der Großen Sloopsteene bei Westerkappeln

    Sa., 11.02.2017

    Neues aus der Steinzeit

    Funde aus den beiden Erdhügeln während der Ausgrabung im Jahr 2015. Dabei entdeckten die Archäologen auch menschliche Knochenreste.

    Um die Großen Sloopsteene im Werser Holz ranken sich manch Mythen und Legenden. Wissenschaftler der Altertumskommission für Westfalen haben jetzt einige Geheimnisse dieses Großsteingrabs enträtselt. So ist es viel älter als lange angenommen.