Laura Albert



Alles zur Person "Laura Albert"


  • Opernprojekt der Musikhochschule

    Di., 23.04.2019

    Die Liebe vor der Revolution

    Susanne (v. l. Pia Jauernik), die Gräfin (Laura Albert), Cherubino (Katharina Aretz) und Figaro (Yi Lu) im fein abgestimmten Ensemblegesang.

    Es hat nie eine Vergangenheit gegeben, deren Zukunft schöner, besser oder gerechter gewesen wäre. Genau dies aber scheint manche Kunst zu suggerieren: Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ thematisiert feudale Willkür, Intrigengespinste und Liebeschaos – eine Musik, die psychologischen Scharfsinn mit paradiesischer Glorie vereint. Als Laura Albert die ersten Worte der Gräfin „Porgi, amor“ sang, klang das Es-Dur dieser Liebeskummer-Arie, als sei jemand auf eine unversiegbare Goldmine gestoßen. Tatsächlich ist von einer existenziellen Krise die Rede, und der Sopranistin gelang es, diese Klage als Rückblick mit Zukunft zu interpretieren.

  • Das Mensch-Musik-Festival „peace pieces“ in der Musikhochschule

    So., 18.11.2018

    Versöhnungstöne vor Mondenschein

    Laura Albert (Sopran) und Danijel Tropcic (Tenor) stürzten sich duettierend in eine Expedition durch die Schmerzens- und Seligkeitsgeschichten der Liebe.

    In der „Ouvertüre solennelle 1812“ lässt Peter Tschaikowsky die „Marseillaise“ gegen die Zarenhymne antreten, beide stehen an der Spitze eines musikalischen Schlachttableaus, das mit obligatem Kanonendonner den historischen Sieg Russlands über Napoleon feiert. Tschaikowsky allerdings haderte mit ihrer patriotischen Cholerik: „Sie besitzt keinen künstlerischen Wert“, so sein Fazit. So sehr dominieren Kriegsnachrichten die Gegenwart, dass man den kriegslüsternen Optimismus einer „Battaglia“ nicht vermisst und friedliebende Themen umso aktueller scheinen: Das Mensch-Musik-Festival „peace pieces“ der Musikhochschule bot diese programmatische Alternative.