Linn Sanders



Alles zur Person "Linn Sanders"


  • Das Stück „Sally“ beleuchtet den Optimierungswahn

    So., 25.06.2017

    Hauptsache „schön und nett“

    Im Sanatorium sollen die jungen Patientinnen optimiert werden. Das bringt Spannungen mit sich.

    Ganz in Weiß gekleidet stehen die elf Mädchen auf der Bühne des Kleinen Hauses. Das Setting stellt ein Sanatorium dar, in dem die Patienten auf schön und nett getrimmt werden sollen. „Was fehlerhaft ist, muss ersetzt werden“, lautet das Motto, das die Mädchen lauthals skandieren. Dabei sind sie alles andere als freiwillig hier. Ihre Eltern haben sie abgeschoben, um sie durch neue, bessere Kinder zu ersetzen.

  • Ein Stück für Kinder und Erwachsene

    So., 05.02.2017

    Auch ohne Namen glücklich

    Die knuddeligen Schafe (Rebecca Blanz, Anna-Sophie Brosig, Linn Sanders, Lisa Schäfer, Jiwon Na) staunen: Was liegt denn da?

    Puschelig-weiß, kugelrund und ungeheuer dick sehen sie aus, diese Schafe. Wenn sie mit fröhlichem „Mäh, mäh, mäh” auf Birgit Kellners grüner Bühne stehen und Händels „Halleluja“ intonieren, bekommt Barockmusik eine ganz eigene Qualität. So leicht und verspielt hat man das Oratorium wohl selten wahrgenommen. Und das ist erst der Anfang von Sophie Kassies Musiktheater.

  • Ein Jugendstück auch für Erwachsene

    So., 04.10.2015

    Saurier mit weißen T-Shirts

    Drei Akteure (v. l. Manuel Herwig, Linn Sanders und Hinnerk Schichta) spielen mal eben die Erdgeschichte von der Urzeit bis in unsere Zivilisation durch – und unterhalten prächtig.

    Warum sieht sie aus, wie sie aussieht? Das fragt sich die junge Frau auf der Bühne des Kleinen Hauses und blickt antwortheischend ins Publikum. Dort scheint man es aber auch nicht zu wissen. Sie könnte ja auch sechs Arme und drei Köpfe haben, schlägt sie vor. Nein? Es muss wohl an ihrer Art liegen. Der menschlichen. Und die spielt sie dann mit ihren beiden Kollegen durch, angefangen bei der Urzeit bis hinein in die moderne Zivilisation. Das gestaltet sich lehrreich und durch den Einsatz von Tanz und Video-Animation (Martin Rascher) zudem höchst amüsant. Und zwar nicht nur für die Zielgruppe ab zehn Jahren, sondern auch für erwachsene Zuschauer.