Lot Vekemans



Alles zur Person "Lot Vekemans"


  • Theater Münster spielt „Judas“ in der Jugendkirche „effata!“

    Fr., 24.05.2019

    Das Monstrum wird Mensch

    Christoph Rinke ringt als Judas um Selbstbehauptung, ein „Häufchen Elend“, das Heil ersehnt und an Veränderung glaubt.

    Ein Name wie ein Todesurteil: Judas! Seit zweitausend Jahren das Synonym für ungeheuerlichsten Verrat. Der „Judas“-Monolog der niederländischen Dramatikerin Lot Vekemans verleiht dieser ins Monströse exilierten Figur menschliches Format,

  • Spannendes Kammerspiel: Frank Behnkes Inszenierung des Stückes „Falsch“

    Do., 30.11.2017

    Aufklärung in Bruckstücken

    Gefangen im Spinnennetz: (v. l.) der Zeuge (Bálint Tóth) und die Schwestern (Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff)

    Für Kat ist es eine Gefängniszelle, in der sie sich befinden, für ihre Schwester Sis eher eine Art Warteraum. Diese unterschiedliche Wahrnehmung habe etwas mit der jeweiligen Rezeptionsbereitschaft zu tun, erfährt man später. Also damit, ob man die Wirklichkeit an sich heranlässt oder ob man sich ihr verschließt, weil sie so schrecklich ist, dass man gar nicht anders kann, als sich etwas vorzumachen. Etwa, wenn man einen Menschen totgefahren hat.

  • Packende Rechtfertigungsrede des biblischen Judas

    So., 25.10.2015

    Er wollte Jesus wachrütteln

    Ächzend trägt der Mann einen Frauenkörper durch die Apostelkirche und legt ihn auf einem Tisch im Altarbereich ab. Ein Galgenseil um den Hals verbindet die beiden. Erst nach und nach erschließt sich, wer die Frau ist, die dort gleichsam als Opfer dargebracht wird – sie ist Teil der Seele des Mannes, welcher dem Publikum einen flammenden Monolog halten wird. Sein Name: Judas Iscariot.

  • Wolfgang-Borchert-Theater beeindruckt mit der Ehegeschichte „Gift“ von Lot Vekemans

    Fr., 25.09.2015

    Ein Kindertotenlied

    Annäherung durch Erinnerung: Er (Peter Kaghanovitch) und Sie (Anuk Ens) sind schon lange getrennt und begegnen einander wieder.

    Für einen langen, sehr langen Moment herrscht Stille im Theatersaal. Der Mann und die Frau, die sich am Friedhof wiedergetroffen haben, auf dem ihr Sohn begraben liegt, haben es endlich geschafft, nach Jahren der Trennung Erinnerungen aufleben zu lassen: zunächst an Schönes, dann an die dramatische Nacht seines Weggangs und endlich an die letzten Stunden des sterbenden Kindes. Sie (Anuk Ens) sitzt da und blickt ins Weite, lässt Bilder der Trauer aufsteigen, schweigt dann wieder – und sowohl Er (Peter Kaghanovitch) als auch das Publikum teilt ihr bewegendes Schweigen.

  • Borchert-Theater zeigt „Gift. Eine Ehegeschichte“

    Mi., 23.09.2015

    Ehe auf dem Prüfstand

    Treffen sich nicht zufällig am Friedhof: Er (Peter Kaghanovitch) und Sie (Anuk Ens).

    Im Stück fällt folgender Satz: „Jeder hat erst ein Kind verloren, dann sich selbst und später beide einander.“ Für Meinhard Zanger, der am Wolfgang-Borchert-Theater jetzt das Stück „Gift. Eine Ehegeschichte“ inszeniert, ist es die Quintessenz dessen, was in dem Zwei-Personen-Stück verhandelt wird.

  • Theater

    So., 15.03.2015

    Dietmar Bär begeistert am Bochumer Schauspielhaus

    Dietmar Bär steht in Bochum auf der Bühne.

    Bochum (dpa) - Als Tatort-Kommissar Freddy Schenk hat er ein Millionenpublikum - doch Dietmar Bär kehrt immer mal wieder auch gerne ans Theater zurück.

  • Theater

    So., 09.11.2014

    Faust-Theaterpreis für Johan Simons und Dagmar Manzel

    Ulrich Matthes überreichte dem niederländischen Regisseur Johan Simons einen Faust. Foto: Daniel Reinhardt

    Hamburg (dpa) - Launige Ansprachen, gerührte Preisträger und amüsante Anekdoten: Die Verleihung des Deutschen Theaterpreises Der Faust am Samstagabend in der Hamburgischen Staatsoper hatte alles, was eine gelungene Gala ausmacht.