Lutz Hübner



Alles zur Person "Lutz Hübner"


  • Borchert-Theater: „Willkommen“ – das Stück zur Zeit

    So., 23.09.2018

    Spießer oder Samariter?

    Anglistikdozent Benny (Johannes Langer) will nach New York und sein WG-Zimmer an Flüchtlinge vermieten. Das wirft in der WG mit der resoluten Doro (Monika Hess-Zanger) und der eher sozial engagierten Sophie (Ivana Langmajer, r.) Gräben auf.

    Man könnte das pointierte Stück des Erfolgsautorenduos Lutz Hübner und Sarah Nemitz auch „Zimmer frei“ nennen. Dann wäre es freilich nur eine unter vielen „WG-Geschichten“. Doch in „Willkommen“ geht es zuvorderst um „Willkommenskultur“ gegenüber Flüchtlingen. Die ist, wenn sie praktisch umgesetzt werden soll, anspruchsvoller als wohlfeile Sonntagsreden. Das Borchert-Theater hat mit diesem Stück den passgenauen „Opener“ für die Spielzeit 2018/19 gefunden. Die 90 Minuten haben Drive, liefern Dialogwitz und Nachdenklichkeit. Minutenlanger Stakkato-Applaus.

  • Borchert-Theater eröffnet die Spielzeit mit dem Flüchtlingsstück „Willkommen“

    Fr., 21.09.2018

    Über die Belastbarkeit der Toleranz

    In „Willkommen“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz stehen (v. l.) Ivana Langmajer, Jürgen Lorenzen und Atilla Oener auf der Bühne des Wolfgang-Borchert-Theaters

    Das Wolfgang-Borchert-Theater (WBT) eröffnet seine Spielzeit mit einem zeitaktuellen Stück zur Flüchtlingsdebatte. „Willkommen“ heißt dieser Abend der Erfolgsautoren Lutz Hübner und Sarah Nemitz („Frau Müller muss weg“).

  • Erfolgsproduktion "Der Sturm"

    Mi., 11.07.2018

    Wolfgang Borchert Theater hat nach Rekord-Spielzeit Großes vor

    Theater-Trio auf der Shakespeare-Bühne: Intendant Meinhard Zanger mit den Dramaturginnen Silvia Drobny (l.) und Tanja Weidner vor dem Zuschauerpodest, das für den „Sturm“ vor dem Borchert-Theater installiert wurde.

    „Bei Bertolt Brecht haben wir uns das Motto für die Spielzeit ausgeliehen“, erzählt Intendant Meinhard Zanger zur kommenden Saison des Wolfgang-Borchert-Theaters: „Brecht auf!“ Denn die politische Linie seines Hauses will er mit drei Klassikern und vier neuen Stücken weiter verfolgen, darunter die berühmte „Mutter Courage“. 

  • Theater

    Do., 26.04.2018

    «Hamlet» und «Abiball»: Spielzeit 2018/19 am Schauspielhaus

    Der Regisseur Sönke Wortmann in Düsseldorf.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Regisseur Sönke Wortmann inszeniert die erste große Premiere am Düsseldorfer Schauspielhaus der kommenden Saison. «Menschen im Hotel» nach dem Theaterstück von Vicki Baum kommt auf die Bühne im Großen Haus, das wegen Renovierungsarbeiten nur eingeschränkt bespielt werden kann. Neben mehreren Klassikern wie «Hamlet» oder «Don Karlos» seien für 2018/19 eine Reihe von Uraufführungen geplant, berichtete Intendant Wilfried Schulz am Donnerstag in Düsseldorf. Künftig werde Armin Petras, derzeit Intendant am Schauspiel Stuttgart, regelmäßig in Düsseldorf Regie führen, kündigte Schulz an.

  • TV-Tipp

    Mi., 28.02.2018

    Die Firma dankt

    Groteskes Spiel.

    Schöne neue Arbeitswelt? Da werden Mitarbeiter mir nichts, dir nichts gefeuert. Da ist Denglisch die gängige Sprache. Und da wird mit Farbpartonen auf kostümierte Menschen geschossen. Mittendrin ein Abteilungsleiter - der nicht weiß, was er dabei soll.

  • Das Stück „Wunschkinder“ liefert spannende Generationenkonflikte

    Fr., 01.12.2017

    Im Borchert-Theater schlägt die Stunde der starken Frauen

    Vater und Mutter (Jürgen Lorenzen, l., und Monika Hess-Zanger) stoßen auf das junge Paar Marc und Selma (Johannes Langer, Rosana Cleve) an. Wird der Sohn endlich flügge?

    Die verschlungenen Pfade heutiger Erziehungswirklichkeit und Generationenkonflikte stehen im Mittelpunkt des Stückes „Wunschkinder“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz. Das Stück im Borchert-Theater gefällt nicht nur dramaturgisch und sprachlich, sondern auch choreografisch. Rückblick auf eine gelungene Premiere mit einem gut aufgelegten Ensemble.

  • „Wunschkinder“ hat Premiere am Borchert-Theater

    Di., 28.11.2017

    Konflikt der Generationen

    Ungewollt finden sich Marc (Johannes Langer) und Selma (Rosana Cleve) in der Elternrolle wieder.

    Das Kind ist flügge und will sein Leben doch nicht so recht in die Hand nehmen: Die Eltern des 19-jährigen Marc sind ratlos. Statt sich um seine Zukunft zu kümmern, zieht ihr Sohn ein Faulenzer-Dasein vor. Seine neue Freundin Selma allerdings absolviert eine Ausbildung, holt ihren Abschluss nach und pflegt ihre Mutter – ein guter Einfluss also. Dann aber wird Selma schwanger und der Konflikt gerät ins Rollen.

  • «Willkommen»

    So., 05.02.2017

    Sönke Wortmann inszeniert Flüchtlingskomödie

    Szenenbild aus der Komödie «Willkommen».

    Warum erhitzt das Thema Flüchtlinge die Gemüter so? Weil es verdammt kompliziert ist, sagt eine neue Theaterkomödie. Der Filmregisseur Sönke Wortmann hat in Düsseldorf eine Uraufführung inszeniert, in der alle Figuren irgendwo recht haben.

  • Theater

    Sa., 04.02.2017

    Sönke Wortmann inszeniert Komödie in Düsseldorf

    Den Regisseur Sönke Wortmann zieht es wieder ans Theater.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Filmregisseur Sönke Wortmann zieht es wieder ins Theater: Heute (20.00 Uhr) wird in Düsseldorf die Komödie «Willkommen» uraufgeführt, bei der Wortmann Regie führte. Das Stück stammt aus der Feder des Autorenduos Lutz Hübner und Sarah Nemitz. Ein WG-Bewohner mischt seine Wohngemeinschaft mit der Ankündigung auf, sein Zimmer zeitweise an Flüchtlinge zu vermieten. Ort der Uraufführung ist die Kleine Bühne der Ersatzspielstätte «Central». Das Schauspielhaus ist wegen Sanierung geschlossen.

  • Flüchtlings-Stück

    Fr., 03.02.2017

    Sönke Wortmann: «Theater ist ein großes Trainingslager»

    Sönke Wortmann mag am Theater den Live-Charakter.

    Sönke Wortmanns Leidenschaft ist nicht nur Film, sondern auch Theater. In Düsseldorf inszeniert der Erfolgsregisseur jetzt wieder eine Komödie. Es geht um Flüchtlinge.