Manfred Götzl



Alles zur Person "Manfred Götzl"


  • Zwei Jahre nach Urteil

    Di., 21.04.2020

    3025 Seiten: Urteilsbegründung im NSU-Prozess ist fertig

    Fast zwei Jahre nach dem Urteil im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte liegen nun die schriftlichen Urteilsgründe vor.

    Gerade noch rechtzeitig: 93 Wochen nach dem Urteil im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte hat das Münchner Oberlandesgericht die schriftliche Begründung fertig. Wann die Öffentlichkeit daraus Details erfahren wird, ist völlig offen.

  • Weitere Aufklärung gefordert

    Mi., 11.07.2018

    NSU-Prozess endet mit hohen Strafen

    Lebenslange Haft für Beate Zschäpe wegen der Mordserie des «Nationalsozialistischen Untergrunds».

    Die Liste der Gräueltaten des NSU ist lang: zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und viele Raubüberfälle. Fast 440 Tage hat das Oberlandesgericht München darüber verhandelt. Doch auch nach dem Urteil reißt die Kritik nicht ab, Fragen bleiben offen.

  • Analyse

    Mi., 11.07.2018

    Lebenslang für Zschäpe

    Das Oberlandesgericht München hat Beate Zschäpe wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

    Also doch: Das Münchner Oberlandesgericht verurteilt Beate Zschäpe als Mittäterin an allen Verbrechen des NSU. Die Plädoyers der Verteidiger und die Appelle der Hauptangeklagten beeindruckten die Richter nicht. Doch die juristische Aufarbeitung ist nicht zu Ende.

  • Lebenslang für Beate Zschäpe?

    Di., 10.07.2018

    NSU-Prozess vor der Urteilsverkündung

    Beate Zschäpe kommt in den Gerichtssaal. Nach mehr als fünf Jahren, nach mehr als 430 Prozesstagen und Hunderten Zeugen wird das Münchner Oberlandesgericht ein Urteil verkünden.

    Kaum ein Urteil in den vergangenen Jahren wurde mit größerer Spannung erwartet: Wird Beate Zschäpe als Mörderin zu lebenslanger Haft verurteilt? Oder kommt sie mit einer milden Strafe davon? Mehr als fünf Jahre dauerte der NSU-Prozess. Nun steht das Finale bevor.

  • Prozesse

    Mi., 11.04.2018

    Neuer Anlauf für Verteidiger-Plädoyers im NSU-Prozess

    München (dpa) - Im NSU-Prozess will das Münchner Oberlandesgericht einen neuen Anlauf unternehmen, in die Plädoyers der Verteidigung einzusteigen. Beginnen sollen die Wunschverteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe, Hermann Borchert und Mathias Grasel. Ob es dazu kommt, ist allerdings offen. Zum einen hat der Mitangeklagte André E. einen neuen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl gestellt. Zum anderen hat E.'s neuer Anwalt Daniel Sprafke, der gestern zum ersten Mal im Prozess anwesend war, angekündigt, mehrere weitere Anträge stellen zu wollen.

  • Neuer Befangenheitsantrag

    Di., 10.04.2018

    Verteidiger-Plädoyers im NSU-Prozess verzögern sich weiter

    Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt neben ihren Anwälten Hermann Borchert (l) und Mathias Grasel am 13. März 2018 im Gerichtssaal im Münchner Oberlandesgericht.

    Zwei Monate stockte der NSU-Prozess wegen Verfahrensstreits und Befangenheitsanträgen. Jetzt soll endlich die letzte Etappe beginnen. Heute will das Gericht die ersten Verteidiger von Beate Zschäpe für ihre Plädoyers aufrufen - doch das zieht sich hin.

  • Prozesse

    Mi., 21.03.2018

    Übelkeit Zschäpes verzögert Plädoyers im NSU-Prozess

    München (dpa) - Auf der Zielgeraden des NSU-Prozesses verzögert sich der mit Spannung erwartete Beginn der Verteidiger-Plädoyers weiter. Grund: Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe klagte am Mittwoch über Kopfschmerzen und Übelkeit. Nach einer Untersuchung durch einen Arzt teilte der Vorsitzende Richter Manfred Götzl mit, dass eine Fortsetzung der Hauptverhandlung nicht möglich sei. Er unterbrach die Sitzung bis Donnerstagvormittag.

  • Befangenheitsanträge

    Mi., 04.10.2017

    NSU-Prozess bis 24. Oktober unterbrochen

    Die Bundesanwaltschaft hat für Beate Zschäpe lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung gefordert, für Ralf Wohlleben und André E. jeweils zwölf Jahre Haft.

    Eigentlich befindet sich der NSU-Prozess nach mehr als vier Jahren auf der Zielgeraden. Doch nach dem Plädoyer der Bundesanwaltschaft muss das Gericht schon wieder pausieren - wegen zweier Angeklagter.

  • Prozesse

    Mi., 04.10.2017

    NSU-Prozess bis 24. Oktober unterbrochen

    München (dpa) - Erbitterter juristischer Streit und eine Serie neuer Befangenheitsanträge halten den NSU-Prozess weiter auf: Nach drei Wochen Verhandlungspause stellten die Verteidiger der Mitangeklagten Ralf Wohlleben und André E. heute weitere derartige Anträge. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl setzte am Ende mehrere Prozesstage ab - fortgesetzt wird das Verfahren erst am 24. Oktober.

  • Kommentar: Prozess gegen Beate Zschäpe

    Di., 12.09.2017

    Kaum Hoffnung auf Gnade

    Kommentar: Prozess gegen Beate Zschäpe: Kaum Hoffnung auf Gnade

    Worauf mag Beate Zschäpe hoffen? Dass sie das Oberlandesgericht in München im Prozess um die NSU-Verbrechen am Ende für unschuldig erklärt? Mit provokantem Schweigen, oft auch mit Unschuldsmine hat die Angeklagte seit vier Jahren beharrlich versucht, ihre Rolle der „Mittäterin“ im Trio um Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zu verdunkeln.