Manfred Osten



Alles zur Person "Manfred Osten"


  • Donna Leon zu Gast im Großen Haus

    Do., 06.06.2019

    Romane mit Rezitativ und Arie

    Moderator Manfred Osten lauscht Donna Leons Ausführungen, die Dolmetscherin Nadine Hegmanns (2. v. r.) gleich ins Deutsche übersetzen wird. Annett Renneberg liest auf deutsch kurze Passagen aus Leons neuem Venedig-Krimi.

    Als Manfred Osten die Autorin am Ende der Literaturbegegnung um ein Schlusswort bittet, leitet Donna Leon kühn zu ihrer deutschen Vorleserin über. Mit der Bitte, „mal was Glückliches zu lesen“. Und Schauspielerin Annett Renneberg weiß, wonach sich das Publikum nun sehnt: nach einem Buchkapitel, in dem der Commissario mit seiner Ehefrau Paola über seine Leidenschaft für Risi e bisi flachst, die italienischen Erbsenspezialität. So schlicht kann gute Unterhaltung sein.

  • Manfred Osten im Gespräch mit Adolf Muschg

    Fr., 08.12.2017

    War Goethe ein Japaner?

    Boten den Zuhörern einen geistreichen Abend : der Schriftsteller Adolf Muschg (l.) und der Kulturwissenschaftler Manfred Osten.

    „Eigentlich ist das, was wir hier machen, ein Spiel“, lächelte Adolf Muschg. „Und Spiel ist das Ernsteste, was es gibt.“

  • Er hat was gegen „Herrenausstatter“

    So., 26.03.2017

    Enzensberger plaudert in Münster

    Hans Magnus Enzensberger beim Theatergespräch  

    Hans Magnus Enzensberger (87) ist ein literarisch-kultureller Tausendsassa und ein ebenso intelligenter wie humorvoller Plauderer. Davon konnten sich in der Reihe Literaturbegegnungen die Zuhörer im voll besetzten Rathausfestsaal überzeugen. Auf Einladung des Theaters Münster gab der oftmals ausgezeichnete Literat im Gespräch mit Manfred Osten Auskunft über sein abwechslungsreiches Leben und vielseitiges Schaffen.

  • „Echte europäische Autorität“ fehlt

    Do., 02.03.2017

    Alfred Grosser im Theater Münster

    Alfred Grosser in der Signierstunde

    Er ist als „deutscher Franzose“ ein Wanderer zwischen den Welten: Prof. Alfred Grosser, emeritierter Politologe aus Paris. Der 92-Jährige war nach dem Krieg in der Gründungsphase dessen dabei, was wir heute als Europäische Union kennen, schätzen oder kritisch beäugen. Er sah Charles de Gaulle und Konrad Adenauer die Hände zur Versöhnung reichen und blickte hinter die Kulissen der Macht. Wer einen Vortrag über „Frankreich und das Deutschland der 50er Jahre“ hören will, findet kaum kenntnisreichere Zeitzeugen. Grossers Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler Dr. Manfred Osten füllte das Kleine Haus.

  • Literatur

    Sa., 09.04.2016

    Dörte Hansen erhält Usedomer Literaturpreis

    Der Schriftstellerin Dörte Hansen ist mit ihrem Debüt «Altes Land» ein Überraschungserfolg gelungen.

    Heringsdorf (dpa) - Die Autorin Dörte Hansen wird mit dem Usedomer Literaturpreis ausgezeichnet. Mit ihrem Roman «Altes Land» veröffentlichte sie vor einem Jahr einen Bestseller-Roman über Heimat, Heimatlosigkeit und Entwurzelung.

  • Hellmuth Karasek im Gespräch mit Manfred Osten

    Di., 16.06.2015

    Wen Karasek alles kannte!

    Hellmuth Karasek (l.) plauderte im Theater Münster mit Manfred Osten.

    Schon zur Zeit des legendären „Literarischen Quartetts“ war Hellmuth Karasek der Pointenjäger in der Runde. Und wenn ihm mal wieder ein geistreicher Witz gelungen war, blickte er verschmitzt ins Publikum: Haben Sie’s mitgekriegt?

  • Peter Sloterdijk über den Ersten Weltkrieg

    Mo., 09.02.2015

    Gefährlicher Hang zum Heroismus

    Der Philosoph Peter Sloterdijk war jetzt zur Stelle und holte seinen im Juni 2014 ausgefallenen Auftritt nach.

    Inwieweit hat die „Bildungskatastrophe“ um 1914 zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs beigetragen? Über diese Frage diskutierten im Rathausfestsaal der Kulturhistoriker Manfred Osten und der Philosoph Peter Sloterdijk.

  • Münsters Kulturfreunde waren zwei Tage in Sorge

    Mo., 30.06.2014

    Peter Sloterdijk zurück in Karlsruhe

    Peter Sloterdijk konnte am Sonntag nicht in Münster auftreten.

    Peter Sloterdijk, der am Sonntag nicht zu einem Podiumsgespräch im Theater Münster erschienen war und auch telefonisch zunächst nicht erreicht werden konnte, befand sich gestern vorübergehend im Krankenhaus seiner Heimatstadt Karlsruhe. Er habe sich noch in Zürich, wo er am Vorabend an einer Veranstaltung teilgenommen und später über Unwohlsein geklagt hatte, in eine Klinik bringen lassen, berichtete am Montag Wolfgang Türk, Pressesprecher des Theaters Münster. Ursache seien „schwerwiegende akute Krankheitssymptome“ gewesen, erklärte Türk. Aus der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, deren Rektor Sloterdijk ist, hieß es gestern hingegen, der Krankenhausaufenthalt sei eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ nach einer Unpässlichkeit gewesen. Sloterdijk selbst verwies auf Nachfrage unserer Redaktion auf die Stellungnahmen Wolfgang Türks und seines Gesprächspartners Manfred Osten.

  • Vortrag über Bildungsmisere am Vorabend des Ersten Weltkriegs/Sloterdijk kam nicht

    So., 29.06.2014

    Goethe blieb ein Zwischenfall ohne Folgen

    Eigentlich sollte Peter Sloterdijk gestern in Münsters Theater über die Urkatastrophe 1914 und den damaligen Mangel an weltläufiger Bildung sprechen. Doch der Philosoph, der am Vortrag noch in Zürich weilte, kam nicht. Er hatte über Unwohlsein geklagt.

    Der Prominenten-Platz auf dem Podium blieb leer an diesem Sonntagmittag: Philosoph Peter Sloterdijk, der gemeinsam mit dem Kulturhistoriker Manfred Osten über die „Ur­katastrophe der Bildung“ im Jahr 1914 diskutieren wollte, war gar nicht aus Zürich angereist, wo er am Vorabend noch gesprochen hatte. Er hatte dann über Unwohlsein geklagt.

  • Podiumsdiskussion mit Peter Sloterdijk im Großen Haus

    Mo., 23.06.2014

    Kriegsursache Bildungsnotstand

    Erst voriges Jahr war Peter Sloterdijk (r.) im Theater Münster zu Gast – hier mit Dr. Manfred Osten.

    Es ist zweifellos eine der Höhepunkte der Reihe „Menschheitsdämmerung. Der Erste Weltkrieg und die Künste“ am Theater Münster. In einem Podiumsgespräch mit dem Kulturhistoriker Manfred Osten reflektiert Starphilosoph Peter Sloterdijk am Sonntag (29. Juni) um 12.30 Uhr im Großen Haus die Bildungskatastrophe des Jahres 1914 als eine Ursache für den rauschhaften Jubel und die Affektstürme der Massen bei Kriegsausbruch.