Marita Wagner



Alles zur Person "Marita Wagner"


  • Politik plant vier Rathaus-Standorte

    Sa., 07.12.2019

    Geht’s auch eine Nummer kleiner?

    Irgendwie wird’s schon klappen: Verwaltungsarbeit, verteilt auf vier Rathausstandorte.

    Die Stadtverwaltung soll auf vier Standorte aufgeteilt werden. Ob das sinnvoll ist? WN-Redaktionsleiter Klaus Wiedau hat da seine Zweifel.

  • Debatte über Rathaus-Planungen im Hauptausschuss

    Do., 05.12.2019

    Mehrheit ist für vier Standorte

    Debatte über Rathaus-Planungen im Hauptausschuss: Mehrheit ist für vier Standorte

    Aus drei mach vier: Mit deutlicher Mehrheit – bei drei Gegenstimmen – hat der Hauptausschuss am Mittwochabend eine Festlegung in der Rathausfrage getroffen. Neben dem denkmalgeschützten Rathaus soll es künftig „Filialen“ im Amtshaus Epe, an der Bahnhofstraße (Bauverwaltung) und in einem Neubau am ehemaligen Hertie-Standort (Sozialdezernat) geben. Im Bereich Bahnhofstraße ist dabei auch eine kombinierte Unterbringung von Verwaltung und kulturellen Einrichtungen (Stadtarchiv, Drilandmuseum, Heimatverein) im Gespräch – siehe dazu Themenkasten. In der kommenden Woche soll der Rat entscheiden.

  • Umbenennung von Sportstätten

    Sa., 23.11.2019

    Rat macht Weg grundsätzlich frei

    Der Rat hat in dieser Woche den Weg zur Umbenennung von Sportstätten – etwa nach Sponsoren – grundsätzlich frei gemacht.

    Sportvereine, die städtische Sportanlagen nutzen, haben künftig die Möglichkeit, diese Sportstätten umzubenennen, sie also etwa mit dem Namen eines Sponsors zu versehen. Aber: Sie müssen sich mit anderen Vereinen über diese Maßnahme einigen und die Zustimmung von Sportausschuss und Rat einholen.

  • Turbulenzen um Radstation

    Do., 19.09.2019

    „Haben wir hier eine Statistenrolle oder sind wir zuständig?“

    Die Radstation am Bahnhof soll umgestaltet werden. Die Idee finden alle gut, das Vorgehen der Verwaltung aber wurde im Rat kritisiert.

    Immer wird beklagt, dass Verwaltung oft zu langsam und zu träge agiert. Jetzt war die mal schnell – und prompt gab es Schelte im Rat. Das formelle Vorgehen der Verwaltung in Sachen Umgestaltung der Radstation sorgte am Mittwochabend für Turbulenzen.

  • Fragen zur Rathaus-Sanierung

    Fr., 12.07.2019

    Antworten erst im September

    Die konkreten Planungen zur Sanierung des Gronauer Rathauses werden erst nach der Sommerpause vorgestellt.

    Fragen gibt es schon heute reichlich, Antworten darauf aber erst im September. Dann erst kann die Verwaltung nach Angaben von Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick im Detail darlegen, welchen Sachstand und welche Planungen es für die Rathaus-Sanierung, die Errichtung eines Rathaus-Neubaus (Teilstandort) und das Amtshaus Epe gibt.

  • Klimanotstand

    Do., 04.07.2019

    Rat verschiebt Thema in den Herbst

    Stoßstange an Stoßstange rollen die Autos über die Ochtruper Straße in Gronau. Alternative Verkehrskonzepte sind nur eines von einer ganze Reihe von Themen, bei denen die Kommune in Sachen Klimaschutz aktiv werden könnte.

    Die Linke hat im Stadtrat beantragt, für Gronau den Klimanotstand auszurufen. Das war der Gestaltungsmehrheit aus CDU, UWG und FDP aber zu viel. Stattdessen soll sich der Umweltausschuss mit dem Thema befassen – im Herbst.

  • Granulat als Problem

    Fr., 28.06.2019

    Kunstrasenplätze im Visier der EU

    Das den Kunstrasen stabilisierende Granulat ist in die Kritik geraten. Die Kunststoffteilchen stehen im Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein.

    Die Tage der Ascheplätze sind Vergangenheit. Kunstrasen hieß lange das Zauberwort, das bei Hobbykickern die Augen glänzen ließ. Doch das in der Regel genutzte Granulat sorgt für ungeahnte Probleme.

  • Rat diskutiert Entwicklung der Innenstadt kontrovers

    Do., 27.06.2019

    Meinungen reichen von „Reißleine ziehen“ bis alternativlos

    So würde auf der Basis des modifizierten Konzeptes der Drio-Lageplan aussehen. Drio 1 soll in zwei Gebäude geteilt werden, Drio 1 und 2 würden durch die Drio-Investoren gebaut, das Gebäude Drio 3 durch die Stadt.

    Richtig glücklich war in der Gronauer Politik niemand über das neue Konzept für das Drio, das die Innenstadt zukünftig aufwerten soll. Dennoch stimmte eine Mehrheit für die Weiterführung der Planungen (die WN berichteten) – und auch der Investor will erneut prüfen. Zwischen den Fraktionen gibt es deutliche Unterschiede in der Bewertung.

  • Marita Wagner (Die Linke)

    Fr., 12.04.2019

    Geld für Beton statt Sozialaufgaben

    Marita Wagner

    Marita Wagner erteilte dem Etat eine klare Absage: „Die Linke wird den Haushalt 2019 ablehnen. Dass nach wie vor Gelder für Baugebiete ausgewiesen werden, die wir grundsätzlich ablehnen, ist ein Grund. Dass immer mehr Geld in Beton und Teer gesteckt wird und damit eine Umkehr in der Bau- und Verkehrspolitik nicht erkennbar ist oder gar in eine falsche Richtung geht, und zudem ein Ungleichgewicht bezüglich der sozialen Ausrichtung der Stadt verloren geht, dem können wir nicht zustimmen.“

  • Gronau

    Fr., 01.02.2019

    Ja zum Nutzungskonzept der Synagoge

    Die alte Synagoge illuminiert.

    Der Rat hat das Nutzungskonzept für die Alte Synagoge Epe am Mittwochabend einhellig begrüßt. Die Verwaltung wurde beauftragt, auf der Grundlage des Konzepts gemeinsam mit dem Förderkreis Alte Synagoge einen Vorschlag zur Umsetzung zu erarbeiten. Zuvor hatten Heinz Krabbe und Rudolf Nacke vom Förderkreis das Konzept erläutert, das – wie berichtet – vier Ziele verfolgt: als Haus der Erinnerung, als Haus des Lernens, als Haus de Begegnung und als Haus der Kultur. Politiker aller Parteien äußerten Lob, Anerkennung und Respekt für die Arbeit des Förderkreises. „Danke für das Herzblut“, so Marita Wagner (Linke). Gerade vor dem Hintergrund des erstarkten rechten Rands sei das ein starkes Signal gegen Rechts. Linsey Meyer-Kernebeck (SPD) zeigte sich ebenso beeindruckt wie Jörg von Borczayskowski (UWG) Birgit Tegetmeyer (CDU): „Es ist wichtig, die Vergangenheit nicht zu vergessen.“ Erich Schwartze (FDP) betonte: Es ist ein Haus der Gespräche, das ist wichtig. Es muss thematisiert werden, wie ein kultiviertes Volk zu solcher Barbarei fähig war.“