Mark Lowcock



Alles zur Person "Mark Lowcock"


  • Hilfe für Bürgerkriegsland

    Di., 02.06.2020

    Teilerfolg bei Jemen-Geberkonferenz: Neue Gelder zugesagt

    Zwei Jungen holen in Sanaa Wasser an einer Pumpe.

    Die volle Summe der benötigten Hilfsgelder bekommen die UN für den Jemen selten zusammen. Wegen Corona ist die Lage in diesem Jahr besonders schlecht: Nur 15 Prozent der benötigten Mittel wurde bisher erreicht. Eine Geberkonferenz lässt Helfer nun etwas aufatmen.

  • Vereinte Nationen in Sorge

    Do., 07.05.2020

    Durch Corona-Grenzschließungen steigt der Migrationsdruck

    Vor der Küste Griechenlands winken Menschen in einem Schlauchboot um Hilfe.

    Zehntausende Migranten sind wegen der Corona-Maßnahmen gestrandet. Die wachsende Armut dürfte viele weitere Menschen in die Flucht treiben. Die Vereinten Nationen sagen, was das für Zielländer wie Deutschland bedeuten kann.

  • Klimawandel und Konflikte

    Mi., 04.12.2019

    UN rechnen für 2020 mit Rekordzahl an Bedürftigen

    Ausgetrocknete Wasserstelle in Simbabwe.

    Konflikte, Naturkatastrophen und der Klimawandel stürzen immer mehr Menschen ins Elend. Die Zahl der Bedürftigen dürfte im kommenden Jahr auf Rekordniveau wachsen, fürchten die Vereinten Nationen.

  • Getreidevorräte blockiert

    Di., 12.02.2019

    Hungernotstand im Jemen: Regierung erhebt Vorwürfe gegen UN

    Eine Frau hält die Hand eines stark unterernährten Kindes in einem Krankenhaus in der jemenitischen Provinz Hadscha.

    Aden (dpa) - Im Streit um blockierte Lebensmittelhilfe für Millionen Notleidende im Jemen hat die Regierung des Bürgerkriegslandes den UN Parteilichkeit vorgeworfen.

  • Konflikte

    Fr., 08.02.2019

    Jemen: Vereinte Nationen pochen auf Zugang zu Getreide-Silos

    New York (dpa) - UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock dringt auf raschen Zugang zu Lebensmittelhilfen für Millionen hungernde Menschen im Krisenstaat Jemen. In Silos in der Hafenstadt Hudaida sei genügend Getreide vorhanden, um 3,7 Millionen Menschen einen Monat lang zu ernähren, sagte Lowcock laut einer Mitteilung. Huthi-Rebellen würden den Vereinten Nationen aber seit September den Zugang verweigern. Im Jemen bekämpfen sich seit Jahren Regierungstruppen und schiitische Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. Eine von Saudi-Arabien geführte Militärallianz steht auf Regierungsseite.

  • Konflikte

    Mo., 10.12.2018

    UN: 20 Millionen Menschen im Jemen leiden Hunger

    New York (dpa) - Die katastrophale Hungerkrise im Bürgerkriegsland Jemen verschlimmert sich weiter. Nach jüngsten UN-Angaben haben dort mittlerweile 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder große Schwierigkeiten, sich ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen. Das entspricht zwei Dritteln der Bevölkerung. 240 000 Menschen würden bei Bewertung der Hungerkrise nun in die höchste Kategorie 5 eingestuft, sagte Nothilfekoordinator Mark Lowcock in New York. Für 2019 würden vier Milliarden Dollar benötigt, doppelt so viel wie 2017.

  • International

    Di., 04.12.2018

    UN rechnen mit 132 Millionen Menschen in Not in 2019

    Genf (dpa) - Wegen Konflikten und Naturkatastrophen rechnen die Vereinten Nationen im kommenden Jahr mit 132 Millionen Hilfsbedürftigen. Der Spendenbedarf liege voraussichtlich etwa auf demselben Niveau wie in diesem Jahr bei rund 25 Milliarden Dollar, umgerechnet etwa 22 Milliarden Euro. Das sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock in Genf. Fast 94 Millionen der am schwersten Betroffenen will die UN-Organisationen 2019 unterstützen - etwa mit Unterkünften, Nahrung, Medikamenten und Notschulen.

  • Konflikte

    Mi., 24.10.2018

    UN: Hungersnot im Jemen könnte 14 Millionen Menschen treffen

    New York (dpa) - Die Hungersnot im Jemen könnte nach UN-Angaben bald 14 Millionen Menschen betreffen. Das sei rund die Hälfte der Einwohner, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Die unmittelbar bevorstehende Hungersnot könne «größer sein als alles, was die Experten auf diesem Gebiet in ihrem Arbeitsleben bislang erlebt haben». Die Situation verschlimmere sich immer weiter. Lowcock rief zu einer humanitären Waffenpause und mehr Geld für Hilfslieferungen auf.

  • Syrische Rebellenhochburg

    Di., 04.09.2018

    UN-Sicherheitsrat plant Treffen zu Idlib

    Nikki Haley (M), UN-Botschafterin der USA: «Idlib ist ernst.»

    Die Regierung zieht Truppen zusammen, Moskau sagt, das Problem Idlib werde bald gelöst: Die Drohkulisse vor der erwarteten Offensive auf die syrische Rebellenhochburg wächst. Dabei leben in der Region nicht nur Extremisten, sondern auch Millionen Zivilisten.

  • Konflikte

    Di., 04.09.2018

    UN warnen vor Idlib-Offensive vor größter humanitärer Katastrophe

    Damaskus (dpa) - Vor der erwarteten Offensive auf Idlib in Syrien warnen die Vereinten Nationen vor der größten humanitären Katastrophe im 21. Jahrhundert. Die Welt dürfe nicht «schlafwandlerisch» in diese Krise gehen, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock angesichts der geschätzten drei Millionen Zivilisten in der Provinz. Die Region im Nordwesten Syriens ist das letzte große Gebiet, das noch von Rebellen beherrscht wird. Syriens Regierung hat Truppen zusammengezogen und droht anzugreifen, zusammen mit ihren Verbündeten Russland und Iran.