Matthias M. Ester



Alles zur Person "Matthias M. Ester"


  • Ausstellungseröffnung mit Holocaust-Überlebender

    Mi., 07.11.2018

    Schmerzhafte Erinnerungen

    Peter Schilling (v.l.), Liesel Binzer und Matthias Ester in der Bürgerhalle.

    Die Doppelausstellung „Leben nach dem Überleben“ und „Über-Leben“ zeigt zurzeit in der Bürgerhalle des Landeshauses, wie sich Menschen, die den Holocaust überlebten, heute mit ihren schrecklichen Erinnerungen im Alltag zurechtfinden. Zur Eröffnung am Montag kam zu den eindrücklichen Fotografien aber noch etwas Unschätzbares hinzu - eine Zeitzeugin.

  • Zeitzeugin Liesel Binzer berichtet

    Do., 15.03.2018

    Mit fünf Jahren in die Hölle

    Feinfühlig begleitete Matthias M. Ester vom „Geschichtskontor Münster“ Liesel Binzer bei dem Zeitzeugengespräch am Dienstagabend im Haus Siekmann.

    Im Haus Siekmann und in der Realschule hat Liesel Binzer im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“ aus ihrem Leben erzählt, das mit der Deportation des damals fünfjährigen jüdischen Mädchens und ihrer Eltern in das KZ Theresienstadt eine furchtbare Wendung nahm.

  • Veranstaltung von „Erinnerung und Mahnung“ in Telgte

    Di., 30.01.2018

    Tatort und Gedenkort Telgter Geschichte

    Wichtiges Gedenken: Redner Matthias M. Ester sprach auf Einladung von Dr. Barbara Elkeles und Wolfgang Pieper (v.l.) über den Gedenkort Riga.

    „Riga – Tatort und Gedenkort der Telgter Stadtgeschichte“ war ein Vortrag des Vereins „Erinnerung und Mahnung“ im Rathaus überschrieben.

  • VHS-Veranstaltung am 29. September

    Di., 20.09.2016

    Augenzeugin des Schreckens

    NS-Zeitzeugin Liesel Michel-Binzer und ihr Mann David Binzer zünden 2004 während der Bar Mitzwa eines Enkels gemeinsam im Gedenken an die verstorbenen und ermordeten Vorfahren Kerzen an.

    Sie war fünf Jahre alt, als sie deportiert wurde. In Telgte wird Liesel Michel-Binzer über die Zeit im KZ und die Zeit danach sprechen.

  • Warendorfer Erinnerungsorte: die Gedenkstele auf der Freckenhorster Straße

    Di., 30.08.2016

    Das Gedenken in die Stadt tragen

    Erinnerungsorte: Die Gedenk-Stele auf der Freckenhorster Straße wurde am 12. August 1990 eingeweiht. Der Künstler Gunter Demnig verlegt Stolpersteine in Warendorf (Foto unten, hier mit Matthias M. Ester).

    Das Gedenken an das Schicksal der Warendorfer Juden ist ein gutes Beispiel für das Wechselspiel zwischen Erinnern und Vergessen. So wurde am 12. August 1990 eine Gedenkstele auf der Freckenhorster Straße eingeweiht, die an die Deportation und die Ermordung der Warendorfer Juden erinnert. Bis dahin gab es im öffentlichen Stadtraum schlicht keinen Erinnerungsort, der auf das Schicksal der Juden in Warendorf hinwies.

  • Zeitzeugengespräch

    Do., 23.06.2016

    „Du wirst überleben und davon erzählen“

    Schülersprecher Ansgar Ravensberg war beeindruckt von Erna de Vries. Er überreichte ihr eine Sonnenblume.

    Es ist schwer zu ertragen. Wenn Erna de Vries über ihre Deportation ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau spricht, tut sie das mit klarer, fester Stimme. Doch jedes Wort, mit dem sie fast sachlich beschreibt, was ihr und ihrer Mutter angetan wurde, tut weh.

  • Julius-Voos-Plakette für das Geschwister-Scholl-Gymnasium

    Mi., 11.03.2015

    Eine Medaille für die gesamte Schule

    Das Geschwister-Scholl-Gymnasium wurde von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit dem in diesem Jahr erstmals verliehenen Julius-Voos-Preis ausgezeichnet.

    Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit hat das Kinderhauser Gymnasium mit dem Julius-Voos-Preis ausgezeichnet.

  • Stolperstein-Initiative: Brief aus Israel

    Di., 06.01.2015

    Beeindruckt von Ernsthaftigkeit der Arbeit

    „Wir möchten uns nochmals bedanken für den herzlichen Empfang in Warendorf – und für die Sorgfalt und gründliche Forschung, die alle in das Projekt investiert haben. Ich habe mich oft gefragt, was ist das für ein Ort, aus dem meine Familie kommt. Wie ich erzählt habe, hatte mein Vater (Rudolf Anspacher) gute Erinnerungen an seine Freunde und Nachbarn. Nun, da ich Euch jetzt getroffen habe, verstehe ich warum. Wir sind beeindruckt von der Ernsthaftigkeit und harten Arbeit, mit der Ihr Euch bemüht, dass die Greuel der Vergangenheit nicht vergessen werden und dass kommende Generationen aus der Geschichte lernen mögen.“

  • Stolpersteine in Warendorf

    Mi., 10.12.2014

    „Das ist eine sehr gute Tat“

    Gäste aus Israel: Yael Cesman, Natali Anspacher mit ihrer Mutter Gaby Anspacher.

    Gaby Anspacher schilderte ihren Vater als einen „großzügigen und glücklichen Menschen“, der sich gern an Warendorf erinnert habe. Enkelin Natali Anspacher habe ihren Großvater als „sehr gradlinigen Menschen“ kennengelernt, der Deutschland sehr verbunden gewesen sei. Er habe deutsche Autos und den deutschen Fußball geliebt sowie gern beim deutschen Bäcker eingekauft. Der Textilfabrikant Rudolf Anspacher starb nach einem Schlaganfall am 1. September 2010 in Montevideo.

  • Stolperstein-Initiative: Verlegung am 8. Dezember

    Do., 04.12.2014

    Lebendiges Stück Geschichte

    Auf die Stolperstein-Verlegung haben sie sich intensiv vorbereitet: Udo Lakemper, Schulleiter des Paul-Spiegel-Berufskollegs, Konrad Schoppmann, Leiter der Paul-Spiegel-Gruppe, die Schülerinnen Eugenia Knemeyer und Anja Westrup sowie Matthias M. Ester, Sprecher der Stolperstein-Initiative (v. l.).

    Die Stolperstein-Verlegung am kommenden Montag (8. Dezember) wird durch einen besonderen Programmpunkt bereichert: „Drei Mitglieder der Familie werden persönlich dabei sein“, berichtete Matthias M. Ester am Mittwoch bei einem Pressegespräch im Vorfeld der Aktion. Extra aus Israel reisen Gaby Anspacher, Yael Cesman und Natali Anspacher an.