Monika Gerharz



Alles zur Person "Monika Gerharz"


  • Haushalt 2019 einstimmig verabschiedet

    Sa., 06.04.2019

    Kleine Kritik am großen Paket

    Der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. Während der Rat am Donnerstagabend das rund 500 Seiten starke Mammutwerk Haushalt 2019 mit einem enormen Investitionspaket von über 17 Millionen Euro einstimmig verabschiedete, gab es in der Sitzung über ein vermeintlich kleines Detail noch Diskussionsbedarf.

  • Partnerschaft mit Montargis

    So., 21.01.2018

    „Die Türen stehen weit offen“

    Der Vorsitzende des Partnerschafts-Komitees Greven-Montargis, Dirk Pomplun

    Heute kaum vorstellbar, aber Realität: Vor knapp 80 Jahren sind die Deutschen in Frankreich einmarschiert, vor 73 Jahren haben Soldaten der beiden Länder noch aufeinander geschossen. Heute verbindet eine selbstverständliche Freundschaft die Nachbarvölker. Grundlage für diese intensive Zusammenarbeit ist der Elysée-Vertrag, der sich heute zum 55. Mal jährt. Dieser Vertrag war auch die Grundlage für die Partnerschaft Greven-Montargis, die seit 50 Jahren besteht. Monika Gerharz sprach aus diesem Anlass mit Dirk Pomplin, dem Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees.

  • Ehrenamtsbeauftragte Ulrike Penselin im Gespräch

    Fr., 19.01.2018

    Die Kraft der Herzensanliegen

    Die EFIs sind für sie eine Herzensangelegenheit: Ulrike Penselin kümmert sich im Rathaus um bürgerschaftliches Engagement.

    Der Titel des Programms ist sperrig. Wer kann sich schon etwas unter dem Begriff „Erfahrungswissen für Initiativen“ vorstellen? Monika Gerharz sprach mit Ulrike Penselin, die das Programm betreut, über EFI.

  • Kommentar

    Fr., 19.01.2018

    Keine gute Entscheidung

    Klar, hinterher ist man immer schlauer. Wenn die Entscheider gewusst hätten, was sie heute wissen, wären am Donnerstag wahrscheinlich alle Schulen geschlossen geblieben. Aber da die Schüler nun mal in der Schule waren, fragt man sich, warum sie, anders als in Saerbeck, überhaupt vorzeitig nach Hause geschickt werden mussten. Schließlich waren sie in der Schule sicher, und der Orkan würde nicht endlos wüten. Eltern per WhatsApp in entfernten Städten aufscheuchen, gar Kinder alleine loslaufen lassen, während ein Sturm aufzog – das war jedenfalls keine gute Entscheidung.                     Monika Gerharz

  • Kommentar

    Fr., 12.01.2018

    Wiedergutmachung

    Die Anlieger der Sperlingsgasse und der Falkenstraße West müssen in der Summe 57 Prozent mehr für die Herstellung ihrer Straßen bezahlen als veranschlagt. Verständlich, dass die Anwohner geschockt waren, als sie dies erfuhren. Verständlich auch, dass sich einige jetzt anwaltlich beraten lassen, um zu sehen, ob sich die Forderungen der Stadt doch noch abweisen lassen. Aber es muss auch deutlich gesagt werden: Die Mehrkosten sind nicht entstanden, weil die Baukosten, etwa wegen mangelnder Bauaufsicht, aus dem Ruder gelaufen sind. Klamüsert man die Kosten für Sperlingsgasse und Falkenstraße West auseinander, sind die tatsächlichen Kosten kaum höher als die geplanten Kosten. Den Anwohnern wurde wegen eines Missverständnisses schlichtweg zunächst eine deutlich zu niedrige Zahl genannt. Das kann den Einzelnen in Bedrängnis bringen, schließlich geht es um mehrere tausend Euro. Die Stadt hat für diesen Fall großzügige Stundungsregelungen angeboten. Niemand sollte sich scheuen, davon Gebrauch zu machen. Durch ein Missverständnis zwischen Planer und Stadt ist es zu dem Schlamassel gekommen. Das Angebot der Stadt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Bürgern entgegen zu kommen, ist eine kleine Wiedergutmachung. Monika Gerharz

  • Elisabeth Frische im Interview

    Sa., 16.12.2017

    „Sucht und Selbsterkenntnis“

    Elisabeth Frische will kürzer treten und gibt die Leitung des Arbeitskreises Familienforschung im Heimatverein ab. Als Abschiedsgeschenk hat die 87-Jährige alle Zeitungsausschnitte zusammengestellt, die seit 1982 über die Arbeit des Heimatvereins erschienen sind – es ist ein dicker Ordner geworden.

    In Greven gibt es wohl niemand, der so viel über Familienforschung weiß wie Elisabeth Frische. Sie kennt die meisten Archive der Region, handhabt virtuos die gängigen Computerprogramme für Genealogen, weiß, wie die alten Familien verwandt sind. Seit 2015 hat sie den Arbeitskreis Familienforschung in Greven geleitet, mit großer Resonanz, nachdem sie vorher schon fast ein Jahrzehnt als Familienforscherin im Kreis Soest gearbeitet hatte. Jetzt möchte sich die 87-Jährige vom Vereinsleben etwas zurückziehen und ihre Kraft ganz ihren privaten Forschungen widmen. Monika Gerharz sprach mit ihr über die Faszination der Ahnenforschung.

  • Interview mit Grevener Jugendlichen

    Sa., 09.12.2017

    „Ich habe meinen Namen gefunden“

    Das Tor zum Schrecken: Die Inschrift „Arbeit macht frei“ über dem Lager Auschwitz werden die Grevener Jugendlichen, die mit der Abenteuerkiste nach Auschwitz gefahren sind, gewiss nicht wieder vergessen.

    Vor wenigen Tagen ist eine alte Frau verurteilt worden, die leugnet, dass im Dritten Reich sechs Millionen Juden ermordet worden sind. „Unverständlich“, kommentieren die elf Jugendlichen, die vor kurzem mit der Abenteuerkiste in Krakau in Polen waren, diese Haltung. Denn sie haben bei einem Besuch im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ungeheure Mengen an Zeugnisse dieser Vernichtung gesehen. Die Stunden, die sie dort verbracht haben, wird keiner von ihnen je vergessen. Redakteurin Monika Gerharz sprach mit den Reiseteilnehmern, alle zwischen 14 und 18 Jahren alt, darüber, was die Begegnung mit den Schrecken des Nationalsozialismus mit ihnen gemacht hat – und was sie von dieser Fahrt mitnehmen.

  • Kommentar

    Fr., 03.11.2017

    Mut zum Stolpern

    Monika Gerharz. 

    Stolpersteine? Zur Erinnerung an ein Unrecht, das bald 70 Jahre her ist? Braucht man die noch? Monika Gerharz sagt ihre Meinung dazu.

  • Gespräch mit Vertretern der Flüchtlingshilfe

    Sa., 02.09.2017

    Die Mühen des Einzelfalls

    Sprache ist die Eintrittskarte für die deutsche Gesellschaft. Darum finanziert die Flüchtlingshilfe weiterhin Kurse für jene Migranten, die keinen Anspruch auf einen Integrationskurs haben, den der Staat bezahlt.

    Vor zwei Jahren war die Flüchtlingskrise auf ihrem Höhepunkt. Damals mussten Stadt und Ehrenamtliche jeden Tag Krisen bewältigen. Wie hat sich die Situation entwickelt? Monika Gerharz sprach mit Heinz Kues und Dr. Bernhard Hülsken von der Flüchtlingshilfe St. Martinus.

  • Bühne frei

    Fr., 04.08.2017

    Eine gar nicht so kleine Erfolgsstory

    Ihr Theater: Die Stufen vor dem Südportal der Martinuskirche und das Pflaster davor sind ein ungeheuer passender Rahmen für das Projekt von Imme Joachimsmeyer und Dirk Rekau.

    Ob dieses Projekt eine Chance hat? Viele Beobachter waren skeptisch, als vor sieben Jahren eine Handvoll Enthusiasten „Bühne frei“ gründeten. Doch es existiert immer noch – lebendiger denn je. Monika Gerharz sprach mit zwei „alten Hasen“ aus dem Organisationsteam.