Norbert Diekmann



Alles zur Person "Norbert Diekmann"


  • Interview mi Pfarrer Willy Bartkowski

    Di., 25.12.2018

    Nicht übereinander reden, sondern miteinander

    Pfarrer Willy Bartkwoski und der Imam der Gronauer Moschee, Ekrem Kurt.

    Nach dem Weggang des Pfarrerehepaars Bettina Roth-Tyburski und Marcus Tyburski sowie von Pfarrerin Claudia de Wilde ist Willy Bartkowski seit Mai 2018 vertretungsweise in der Evangelischen Gemeinde Gronau tätig. Als Theologe und Orientalist liegt ihm die Ökumene mit den anderen christlichen Kirchen, nicht nur mit der katholischen, sondern mit den orientalischen Kirchen, und das Miteinander mit der islamischen Gemeinde besonders am Herzen. Seine Sicht zur Zukunft von Kirchen und Religionen legte er im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Norbert Diekmann dar.

  • „Förderkreis Alte Synagoge Epe“ gegründet

    Mi., 20.09.2017

    Das jüdische Leben geht weiter

    Auf großes Interesse stieß die Gründungsversammlung des Förderkreises Alte Synagoge Epe in der Galerie van Almsick. Hans Dieter Meyer (l.) begrüßte die Anwesenden.

    Zwei Tage vor dem jüdischen Neujahrsfest erfolgte auch in Epe eine Art Zeitenwende: Am Montagabend wurde der „Förderkreis Alte Synagoge Epe“ gegründet. Er löst den bisherigen Initiativkreis im Heimatverein ab.

  • Gronau

    Sa., 09.09.2017

    Die Familie Pagener

    Die Familie Pagener gehörte zu den ersten jüdischen Familien, die sich Anfang des 19. Jahrhunderts in Epe ansiedelten. Zunächst, so geht aus den Untersuchungen von Norbert Diekmann hervor, war die Hausiererei ihr Broterwerb. Aus der Familie gingen später zahlreiche Juristen hervor. Einer von ihnen, Moses Pagener (der Urgroßonkel von Micaela Pagener), beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit schon 1908 mit einem heute ganz aktuell wirkenden Thema: dem Vertragsschluss mittels Telefon. Die Eper Juden waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts assimiliert. Sie waren Mitglieder in Schützenvereinen, im Ersten Weltkrieg wurden viele von ihnen für ihre Tapferkeit ausgezeichnet. Epe war stolz, als 1907 die Synagoge ihrer Bestimmung übergeben wurde.

  • Künstlerin Micaela Pagener kehrt zu den Wurzeln ihre Familie zurück

    Sa., 09.09.2017

    „Das alles gibt mir ein Stück Erdung“

    Micaela Pagener in ihrem Atelier in Köln.

    Es ist gewissermaßen eine Rückkehr zu den Wurzeln; nicht zu den persönlichen, aber denen ihrer Familie: Micaela Pagener-Petermann aus Köln stellt vom 17. September (Sonntag) an Assemblagen in der Eper Galerie van Almsick aus. Das wäre an sich nichts Ungewöhnliches. Doch bei ihr schließt sich ein Kreis: Die Ausstellung findet nämlich in einem Gebäude statt, wo früher ihre Familie ansässig war. So lange, bis die jüdischen Pageners von den Nationalsozialisten unter Druck gesetzt, enteignet, verfolgt und ein großer Teil der Familie ermordet wurde. Nicht weniger als 14 Eperaner mit Nachnamen Pagener zählt Norbert Diekmann in seinem Buch zur Geschichte der jüdischen Gemeinden in Gronau und Epe auf. Sie wurden deportiert und in Konzentrationslagern getötet bzw. wurden für tot erklärt.

  • Der ehemalige Bürgermeister Norbert Diekmann erinnert sich an seine erste Rede im Gronauer Stadtrat

    Di., 08.08.2017

    Text mit Kloß im Hals vorgetragen

    Norbert Diekmann während einer Ratssitzung Anfang der 1980er-Jahre. Seine erste große Rede vor diesem Gremium hielt er 1978 – zum Thema Gedenktafeln an den Standorten jüdischer Synagogen. Eine Herausforderung, wie er heute sagt.

    4. Mai 1975: Erstmals nach dem Zusammenschluss von Epe und Gronau gibt es an diesem Tag Kommunalwahlen. Als 23-jähriger Student habe ich es zwar auf die Reserveliste der SPD geschafft, aber als Direktkandidat für „meinem“ gutbürgerlichen Wahlkreis bin ich in den Augen der Altvorderen doch etwas zu jung.

  • Vortragsveranstaltung beim Heimatverein über jüdische Einwohner in Gronau

    Di., 28.02.2017

    Synagoge und Stolpersteine

    Die ehemalige Gronauer Synagoge 

    Der Heimatverein Gronau lädt im Rahmen seiner Monatstreffen zu einem Vortrag am Montag (6. März) um 16.30 Uhr ins Drilandmuseum an der Bahnhofstraße ein.

  • Norbert Diekmann stellte Überlegungen zur Schaffung einer Begegnungsstätte in Bocholt vor

    Sa., 28.01.2017

    Projekt „Alte Synagoge“ Epe stößt auf Interesse

    Mit großem Interesse hat der Vorstand der Gesellschaft für

    Im Stadtmuseum Bocholt präsentiert die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit derzeit in Kooperation mit dem Arbeitskreis Synagogenlandschaften eine sehenswerte und beeindruckende Ausstellung über das Leben und die Ermordung von Annemarie und Paul Löwenstein. Dieses Bocholter Ehepaar wurde vor 75 Jahren mit tausenden anderen Westfalen jüdischen Glaubens nach Riga deportiert und danach umgebracht. Die Ausstellung ist bis Ende Februar zu sehen.

  • Zeitzeugin jüdischer Geschichte in Gronau

    Mi., 09.11.2016

    Ein Brief an eine Verstorbene

    Sophie Steilbergs Grabstein auf dem Jüdischen Friedhof in Gronau.

    Allerheiligen, Totensonntag, Volkstrauertag oder auch der heutige 9. November – im Herbst gibt es diverse Gelegenheiten und Anlässe, der Toten zu gedenken. Wir besuchen Friedhöfe als Orte des Gedenkens und Erinnerns. Dabei sagt die Grabgestaltung der jeweiligen Zeit auch viel über unsere Gesellschaft aus. Grabsteine „erzählen“ oft ganze Lebensgeschichten. Daher haben die WN sich für eine Serie auf die Suche gemacht nach interessanten Grabsteinen und den Geschichten, die diese über die Verstorbenen und die Lebenden verraten.

  • 125 Jahre SPD Gronau

    Mi., 29.06.2016

    Historisch-heiterer Streifzug durch die Geschichte

    Guten Appetit! Die SPD Gronau und Epe hatte jetzt im Rahmen ihrer Veranstaltungen zum 125-jährigen Bestehen des Ortsvereins die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Seniorenangelegenheiten zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen.

    Die SPD feiert im Jahr 2016 ihr 125jähriges Jubiläum in Gronau (WN berichteten). Aus diesem Anlass hat der SPD-Ortsverein Gronau und Epe für dieses Jahr zahlreiche Veranstaltungen geplant.

  • Auf den Spuren jüdischen Lebens

    Do., 12.11.2015

    Schicksale beim Namen genannt

    Viele Spuren jüdischen Lebens sind mit der Altstadtsanierung verschwunden. Norbert Diekmann zeigte zu Beginn der Veranstaltung ein Foto des „alten Gronaus“.

    uf die Spuren jüdischen Lebens in Gronau begab sich am Dienstagabend eine kleine Schar Interessierter unter Leitung von Norbert Diekmann.