Paul Celan



Alles zur Person "Paul Celan"


  • Poetischer Antiterroranschlag des „Stadtensembles 24h“

    So., 19.05.2019

    Lyrik war „richtig klasse!“

    Das Stadtensemble des poetischen Antiterroranschlags (v.l.): Stefan Naszay, Benedikt Thönes, Tilmann Rademacher, Thomas Nufer, Ulrike Knobloch, Gabriele Brüning, Carola von Seckendorff, Philine Bamberger, Oliver Pauli, Lena Bodenstedt, Marc Hesse und Johanna Kollet. Das neue „Stadtensemble 24h“ sorgte mit seinem „poetischen Antiterroranschlag“ im Rahmen von „Poetry“ für lyrische Furore – zum Beispiel Carola von Seckendorff und Ulrike Knobloch (v.l.) in einem Schuhladen (kl. Bild).

    „Ich nahm Dir die Kette der Sprüche vom Hals und säumte mit ihr den Tisch“ oder „Einen russischen Garten will ich, in einem anderen Jahrhundert“ oder „In zwei Stunden passiert ein Verbrechen, du gutmütiger Soldat“. Solche Sätze haben ein anderes Kaliber als „Entschuldigung, wo geht’s hier zum Bahnhof?“

  • „Todesfuge“ von Paul Celan im Lazarettbunker

    So., 19.05.2019

    Schöne Verse – schmerzende Mahnung

    Faktisch und metaphorisch der einzige Lichtblick im Dunkel der „Todesfuge“, die jetzt im Lazarettbunker zu hören war.Helmut Buntjer und Anja Kreysing schufen einen pulsierenden Klang für die „Todesfuge“.

    Zu schön, um wahr zu sein, kann Vorwurf werden. Darf ein Gedicht schön sein, wenn es die unfassbar einzigartige Grausamkeit von Menschen behandelt? Und kann es dann noch wahr sein? Paul Celan war diesem Vorwurf ausgesetzt, hat ihn ausgehalten müssen. Der Präsentation seiner „Todesfuge“ im Lazarettbunker kann man diesen Vorwurf schwerlich machen.

  • „Poetry 2019“ bereitet auf Internationales Lyrikertreffen vor

    Mi., 24.04.2019

    Dichtkunst erobert die Stadt

    Klangwelten zu Paul Celans „Todesfuge“ werden im Lazarettbunker zu hören sein.

    Raus aus dem Elfenbeinturm, rein in den Bunker, auf und unter die Straße: Mit Poetry“ sucht die Dichtkunst im Vorfeld des Internationalen Lyrikertreffens ungewöhnliche Orte auf.

  • Literaturarchiv

    Mi., 13.03.2019

    Celan-Briefe für Marbach - Wer war «Hannele»?

    Marbach am Neckar (dpa) - Wer war die Unbekannte im Leben von Paul Celan (1920-1970), die der Schriftsteller 1951 mit «Hannele» anschrieb? Aufschlüsse könnte ein Konvolut von fünf handschriftlichen Briefen und mehreren Gedichten des Autors geben, die bei einer Auktion in Berlin für das Deutsche Literaturarchiv (DLA) in der Schiller-Geburtsstadt Marbach gesichert wurden. Der Lyriker Celan («Todesfuge») habe die Briefe verfasst, kurz bevor er seine spätere Ehefrau Gisèle Lestrange kennenlernte, teilte das DLA am Dienstag mit.

  • Museen

    So., 29.05.2016

    Jüdisches Museum Dorsten zeigt Werke des Malers Kharchenko

    Dorsten (dpa/lnw) - Unter dem Titel «Wege des Unsichtbaren» zeigt das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten Bilder des Künstlers Yury Kharchenko. In mehreren Werken hat sich der 29-Jährige mit jüdischen Wurzeln etwa mit der «Todesfuge» des Dichters Paul Celan (1920-1970) befasst. In dem Gedicht geht es um den Holocaust. «Viele Bilder deuten auf die Todesfuge, thematisieren Hoffnung, ironisieren Hoffnung oder ermutigen zur Hoffnung», sagte Kharchenko der Deutschen Presse-Agentur.

  • Geschichte

    Mo., 26.01.2015

    «Bei uns in Auschwitz» - Literatur über die Hölle

    Sperranlagen im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Foto: Wolfgang Kumm

    Berlin (dpa) - Paul Celans «Todesfuge» gehört zu den berühmtesten Werken, die sich mit der Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg beschäftigen.

  • Kranzniederlegung und Vortrag

    Mo., 27.01.2014

    Erinnerung an entsetzliche Taten

    Am Vorabend des Internationalen Holocaustgedenktages haben Vertreter des Vereins „Erinnerung und Mahnung“ zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Pieper einen Kranz an der Gedenkstele an der Königstraße niedergelegt. Mit dem Verlesen der Todesfuge von Paul Celan erinnerten Klaus Beck und Ludwig Rüter an die Ermordung von Millionen jüdischer Menschen. Der Vorsitzende von Erinnerung und Mahnung, Adalbert Hoffmann, gedachte der 13 Menschen aus Telgte, die als Opfer der Terrorherrschaft von 1933 bis 1945 ermordet wurden.

  • Kultur

    Mi., 13.02.2013

    Ben Becker und Giora Feidman: Lust auf Celan machen

    Kultur : Ben Becker und Giora Feidman: Lust auf Celan machen

    Glücksburg (dpa) - Schauspieler Ben Becker (48) und Klarinettist und Klezmer-Star Giora Feidman (76) gehen im Frühjahr mit «Zweistimmig» auf Tournee, einer Hommage an den Dichter Paul Celan. Ein erstes Konzert sollte am Mittwochabend in Glücksburg (Schleswig-Holstein) stattfinden.

  • Kultur

    Mo., 11.02.2013

    Grass trifft «Goldschmiede des Wortes»

    Kultur : Grass trifft «Goldschmiede des Wortes»

    Lübeck (dpa) - Literarisches Familientreffen bei Günter Grass: Um den 85-jährigen, gerade von einem Herzeingriff genesenen Nobelpreisträger sitzen am Montag neun Übersetzer - fast alle aus europäischen Ländern, nur Hongjun Cai, der seit langem in Frankfurt lebt, stammt aus China.

  • Kultur

    Di., 24.01.2012

    Aharon Appelfeld kann nicht aufhören

    Kultur : Aharon Appelfeld kann nicht aufhören

    Berlin (dpa) - Aharon Appelfelds großes Thema ist das Erinnern an die Menschen, die ihm durch den Holocaust genommen wurden. Immer wieder hat er sich dieser Aufgabe gestellt, auch in seinem neuesten Buch «Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen».