Peter Bollmann



Alles zur Person "Peter Bollmann"


  • Nordhorner Investoren steigen aus den Planungen für das Kock-Areal aus

    Di., 07.05.2019

    List hat keine Lust mehr

    Das Gelände, auf dem einst die Kockschen Websäle standen, liegt nach wie vor brach. Wie lange das noch so sein wird, steht nach dem gestern verkündeten Ausstieg der Planungsgruppe mehr denn je in den Sternen.

    Wenn jeder bisherige Investor oder Projektentwickler nur ein Haus gebaut hätte, wäre es auf dem Gelände der ehemaligen Kockschen Websäle I und II schon wohnlicher. So ist das Gelände mitten in der Stadt immer noch eine Industriebrache.

  • Websaal-Gelände

    Fr., 13.10.2017

    „Investoren haben sich nicht bewegt“

    Achtung, Gefahrenstelle: Das Websaal-Gelände wurde nach dem jüngsten Brand mit zusätzlichen Zäunen gesichert. Für das Areal wird jetzt ein Architektenwettbewerb gestartet.

    CDU- und SPD-Fraktion haben vor der finalen Abstimmung im Rat noch einmal ausführlich begründet, warum für sie der am Donnerstag beschlossene Architektenwettbewerb zur Entwicklung des Websaal-Geländes der derzeit einzig gangbare Weg ist.

  • Merkens: „Dann ist das Projekt tot“

    Di., 10.10.2017

    Investoren sollen Wettbewerb zahlen

    An einigen Stellen wurde auf dem Websaal-Areal schon mit dem Abbruch begonnen. Wann das Gelände komplett abgeräumt wird, ist noch nicht klar.

    Der Architektenwettbewerb für das Weberquartier ist – wie erwartet – nach der Sitzung des Planungsausschusses am Dienstagabend beschlossene Sache. Der Auslobungstext steht. Jetzt müssen nur noch die Investoren ja sagen. Und das ist noch gar nicht so sicher. Denn Udo Merkens und Peter Bollmann sollen nach dem Willen der Ausschussmehrheit nicht nur den Wettbewerb bezahlen – die Gläubigerbanken hatten im Vorfeld schon dankend abgewunken. Die möglichen Bauherren sollen außerdem eine Reduzierung der Bruttogeschossflächen um weitere 5000 auf 22 000 Quadratmeter hinnehmen.

  • Planungsausschuss berät Architektenwettbewerb, aber:

    Mo., 09.10.2017

    Wer soll das bezahlen?

    Über den Dächern von Borghorst: Die charakteristischen Scheddächer der Websäle I und II sind genauso marode wie das Mauerwerk darunter. Auf dem Areal soll Wohnbebauung realisiert werden.

    Eigentlich ist alles klar. Die Politik hat mehrheitlich entschieden, dass es für die Bebauung der Websaal-I und -II-Fläche einen Architektenwettbewerb geben soll, die Investoren haben dieser Entscheidung zugestimmt, wenn auch zähneknirschend. Und die Verwaltung hat für den Wettbewerb auch schon einen Auslobungstext erstellt. Eine entscheidende Frage wartet allerdings noch auf Beantwortung: Wer soll den Wettbewerb bezahlen? An Dienstag bei der nächsten Sitzung des Planungsausschusses soll eine Antwort gefunden und damit der Wettbewerb auf den Weg gebracht werden.

  • Qualifizierungsverfahren für das Websaal-Areal

    Mi., 27.09.2017

    Investoren wollen noch

    Die Websaal-Mauer sollte in den alten Plänen einen prägenden Charakter für das neue Wohnquartier bekommen. Jetzt werden die Karten neu gemischt.

    Udo Merkens und Peter Bollmann ziehen nicht die Notbremse. Die Investoren für die Websaal-I und -II-Bebauung wollen die Kröte mit Namen städtebauliches Qualifizierungsverfahren schlucken, wie sie gegenüber dieser Zeitung bestätigten. Verstehen können sie die Steinfurter Politik deswegen noch lange nicht. . .

  • Städtebauliches Qualifizierungsverfahren gefordert

    Mi., 20.09.2017

    Politik will einen neuen Websäle-Plan

    Der mehrfach überarbeitete Plan der Investoren für das Weberquartier ist Makulatur. Die Politik möchte ein Qualifizierungsverfahren.

    Der vom Investorenduo Peter Bollmann und Udo Merkens vorgelegte Plan für die Bebauung der Websäle I und II ist endgültig Makulatur. In einem am Mittwochabend im Planungsausschuss vorgelegten Antrag von CDU, SPD und einem Teil der Grünen-Fraktion wird ein städtebauliches Qualifizierungsverfahren gefordert. Darin sollen vier oder fünf Architekten und Städteplaner – alle mit regionalem Bezug – Alternativ-Pläne für das Areal entwerfen. Der Gestaltungsbeirat soll die Vorschläge im Anschluss bewerten. Die Kosten für das Verfahren sollen die Investoren tragen.

  • Brief an die Politik

    Di., 22.08.2017

    Investoren wollen neu planen

    Wann hinter den Websaal-Mauern mit dem Abbruch begonnen werden kann, ist derzeit noch unklar.

    Mit einem zweieinhalbseitigen Schreiben der Weberquartier-Investoren an die Steinfurter Politik ist Bewegung in die Diskussion um die Bebauung des Kock-Areals gekommen. Peter Bollmann und Ulrich Merkens schlagen den Fraktionen vor, „mit ortsansässigen Architekten und Stadtplanern sowie dem Architekten des Pflegeareals“ einen Alternativ-Entwurf für die Bebauung zu erarbeiten. Sie hoffen damit das vom Rat vor der Sommerpause beschlossene städtebauliche Qualifizierungsverfahren umgehen zu können, das nach Ansicht der Geldgeber zu teuer ist und zu lange dauern würde. Unter „gewissen, klar geregelten Voraussetzungen“ sind die Investoren auch bereit, den von ihnen ausgebooteten Architekten Mohr an dem Verfahren zu beteiligen.

  • Ratlosigkeit nach der Ablehnung der Weberquartier-Pläne

    Mi., 12.07.2017

    „Viel Porzellan zerschlagen“

    Um diesen Plan geht es: Es ist die jüngste Fassung für die Bebauung des Weberquartiers. Eine politische Mehrheit lehnt das Vorhaben in dieser Form ab.

    Der erste Pulverdampf hat sich nach den Wortgefechten im Planungsausschuss verzogen. Von klarer Sicht allerdings keine Spur. Ratlosigkeit stattdessen. Steigen die Investoren Peter Bollmann und Udo Merkens nach dem Nein von CDU, SPD und Grünen aus dem Weberquartier-Projekt aus? Wird es jetzt einen Architekten-Wettbewerb für das 20 000-Quadratmeter-Areal geben? Und was hat die SPD und die Grünen bewogen, nach der Mai-Sitzung im Planungsausschuss ihre Meinung zu den vorliegenden Plänen des Websäle-Geländes zu ändern?

  • Planungsausschuss lehnt Investoren-Pläne ab

    Di., 11.07.2017

    Weberquartier auf Eis

    Die Textilindustrie-Architektur soll nach dem Willen des Planungsausschusses eine entscheidende Rolle im Weberquartier spielen. Wann die Industrie-Ruinen verschwinden, ist jetzt völlig ungewiss.

    Die Bürgermeisterin hatte sich zu Beginn der Beratung noch für die Weberquartier-Investoren Peter Bollmann und Udo Merkens kräftig ins Zeug geworfen. Gefruchtet hat der Appell nicht. Im Gegenteil. Die Diskussion im Planungsausschuss um die Bebauung des Websaal-Areals endete in einem offenen Schlagabtausch zwischen den Geldgebern des Projektes und den Gegnern ihrer vorgelegten Pläne. Und das waren CDU, SPD und Grüne. Mit ihrer Mehrheit wurde das Vorhaben am Donnerstagabend auf Eis gelegt. Norbert Kerkhoff (CDU) und Rainer Abbeling von der SPD machten sich für einen Workshop mit Architekten, einen städtebaulichen Qualifizierungs- oder einen Architekten-Wettbewerb stark. Bis zur Ratssitzung soll ein Vorschlag dazu vorliegen.

  • Architekten stellen aktuelle Pläne für Arnold-Kock-Gelände im Ausschuss vor

    Di., 21.03.2017

    Platz für 300 bis 400 Menschen

    Zweigeteilt: Im nördlichen Gebiet des Arnold-Kock-Geländes, an einem neuen Teilstück der Rubensstraße, sollen Gebäude für ein Pflegeheim, betreutes Wohnen und Eigentumswohnungen entstehen, im südlichen bis zu 100 Wohneinheiten in fünf Blöcken.

    Bleibt es bei den derzeitigen Plänen, werden im so genannten Weber-Quartier auf dem Arnold-Kock-Gelände in Zukunft zwischen 300 und 400 Menschen leben, davon 80 in einem Pflegeheim und weitere 66 in betreutem Wohnen. Diesen Entwurf stellten die Architekten Helmut Mohr aus Münster und Martin Becker aus Köln am Dienstag dem Planungsausschuss vor.