Philipp Löhle



Alles zur Person "Philipp Löhle"


  • „Die Mitwisser“ im Borchert-Theater

    Fr., 12.04.2019

    Gefährlich freundliche Melonenmänner

    Theo (Florian Bender, l.) wird mit lauter Kwants konfrontiert.

    Der Autor Philipp Löhle breitet in dem Stück „Die Mitwisser“, das er selbst als „Idiotie“ bezeichnet, die Errungenschaften und Bedrohungen der Internetwelt aus. Das wirkt Szene für Szene wie eine kabarettistische Sketchparade. Deshalb wird im Borchert-Theater auch viel gelacht.

  • “Die Mitwisser“ im Wolfgang-Borchert-Theater

    Di., 09.04.2019

    Die Geister, die er rief

    Noch sind sie auf Kuschelkurs: der Assistent Herr Kwant (Jürgen Lorenzen) und der Enzyklopädist Herr Glass (Florian Bender).

    Der Autor hat sein Stück eine „Idiotie“ genannt. „Das ist nicht gerade ein feststehender Gattungsbegriff“, sagt Monika Hess-Zanger, „das ist eine Erfindung des Autors, und ich glaube, dass es in diesem Fall als Gegenstück zur Dystopie, also der Umkehrung der Utopie, verstanden werden kann.“ „Die Mitwisser“ heißt das Stück von Philipp Löhle, das am Donnerstag (11. April) Premiere am Wolfgang-Borchert-Theater hat – in einer amüsanten wie bitterbösen Inszenierung von Monika Hess-Zanger.

  • Erfolgsproduktion "Der Sturm"

    Mi., 11.07.2018

    Wolfgang Borchert Theater hat nach Rekord-Spielzeit Großes vor

    Theater-Trio auf der Shakespeare-Bühne: Intendant Meinhard Zanger mit den Dramaturginnen Silvia Drobny (l.) und Tanja Weidner vor dem Zuschauerpodest, das für den „Sturm“ vor dem Borchert-Theater installiert wurde.

    „Bei Bertolt Brecht haben wir uns das Motto für die Spielzeit ausgeliehen“, erzählt Intendant Meinhard Zanger zur kommenden Saison des Wolfgang-Borchert-Theaters: „Brecht auf!“ Denn die politische Linie seines Hauses will er mit drei Klassikern und vier neuen Stücken weiter verfolgen, darunter die berühmte „Mutter Courage“. 

  • „Kollaps“ im Theater am Wall

    So., 13.05.2018

    Wunschlos, aber nicht glücklich

    Es geht um eine Ausnahmesituation, die alles auf den Kopf stellt in der Inszenierung „Kollaps“ von Philipp Löhle.

    Das Stück spielt an einem ganz normalen Tag in einer ganz normalen Alltagswelt: Marco kümmert sich um die Kinder, Sven hat einen Termin bei seinem Jobberater, Verena ein Vorstellungsgespräch, Ronny eine schlechte Nachricht vom Arzt und Sophie will sich von ihrem Mann trennen. Doch dann kommt etwas dazwischen: Erst fällt das Internet aus, dann ist der Strom weg. Aus den Wasserleitungen kommt nur noch ein seltsames Pfeifen. Die Presse informiert nicht mehr, Gerüchte entstehen: Gift in der Luft? Atomkraftwerk explodiert? Krieg?

  • Theater

    Fr., 07.03.2014

    Junge Autoren für Mülheimer Dramatikerpreis nominiert

    99 Stückje habe die Jury gesichtet. Foto: Stephanie Pilick/Archiv

    Mülheim (dpa/lnw) - Junge und noch unbekannte Autoren konkurrieren in diesem Jahr mit bekannten Namen wie René Pollesch und Rimini Protokoll um den begehrten Mülheimer Dramatikerpreis. Insgesamt nominierte die Jury sieben Stücke für den Wettbewerb vom 17. Mai bis 7. Juni in der Ruhrgebietsstadt. «Schwergewichte» wie Elfriede Jelinek sind diesmal nicht in der Auswahl. Stattdessen gibt die Jury Nachwuchsautoren wie Laura de Weck, Wolfram Höll, Rebekka Kricheldorf, Philipp Löhle und Ferdinand Schmalz eine Chance. Insgesamt 99 Stücke habe die Jury gesichtet, sagte Jurysprecherin Christine Wahl am Freitag in Mülheim. Inhaltlich und stilistisch seien die Stücke breit gefächert. Der Preisträger wird am Ende der Theatertage traditionell in einer öffentlichen Jury-Debatte gekürt.

  • Fotos von Familienkrisen

    So., 30.12.2012

    Grandios witzig und tragisch zugleich: Philipp Löhles „Der Wind macht das Fähnchen“ im U2

    Mutter Petra (Regine Andratschke) hätte wohl nicht gedacht, dass sich Tochter Sibylle (Maike Jüttendonk) von der Umwelttechnik-Studentin zur Mode-Unternehmerin verwandelt.

    Ein Dia-Abend im Theater: Vater, Mutter, Tochter und Sohn posieren lächelnd, grinsend, feixend. Zwischen immer neuen Bildern klackert der Projektor, zwischen dem Dunkel des Dia-Wechsels ertönen die Kommentare der Eltern und Kinder: Ein furioser Beginn.

  • Mit Geld ist alles Idylle

    Do., 20.12.2012

    Theater Münster zeigt im U2 das aktuelle Stück „Das Fähnchen macht den Wind“

    Eine Familienidylle: Sohn (Dennis Laubenthal), Mutter (Regine Andratschke), Tochter (Maike Jüttendonk) und Vater (Mark Oliver Bögel) machen die Erfahrung: „Der Wind macht das Fähnchen“.

    Ein Mal heile Welt und zurück in gut einer Stunde? Kein Problem. Im Gegenteil in „Das Fähnchen macht den Wind“ wird das Auf und Ab mehrfach rasant durchgependelt. Frederik Tidén inszeniert das Einfamilienstück von Philipp Löhle im neuen Spielort „U2“. Das „Fähnchen“ erlebte im Januar seine Uraufführung in Bonn; am 29. Dezember ist Premiere am Theater Münster.

  • Welt

    Sa., 21.01.2012

    Neues Löhle-Stück über den Zerfall einer Familie

    Bonn (dpa) - Mit gesellschaftskritischen Texten macht sich der Dramatiker Philipp Löhle (33) derzeit einen Namen. Nun hat er ein Stück fürs Bonner Schauspiel geschrieben. Am Freitagabend wurde das Auftragswerk «Der Wind macht das Fähnchen» in der Werkstatt, Bonns Studiobühne, uraufgeführt.