Rainer Seidl



Alles zur Person "Rainer Seidl"


  • Winterquartiere für Insekten im Garten

    Sa., 17.11.2018

    Neues Leben aus totem Holz

    Da ist der Wurm drin: Laut Biologe Rainer Seidl (kleines Bild) ist das keine schlechte Eigenschaft für totes Holz

    Der Herbst ist die Zeit des Aufräumens im Garten. Es wird geharkt, abgeschnitten, entsorgt. Wer es dabei jedoch sehr gründlich nimmt, vernichtet wichtige Winterquartiere für Insekten und andere Tiere im Garten.

  • „Blühende Säume im Tecklenburger Land“

    Mo., 30.04.2018

    Ein Büfett für Bienen schaffen

    Mit Hacke und Spaten: Ein Stück Rasen von Rainer Seidl soll sich in eine blühende Fläche verwandeln, die Bienen und Schmetterlingen Nahrung bietet. Annika Brinkert wirbt derzeit auch bei Kommunen um Unterstützung für solche Blühstreifen.

    Rainer Seidl greift in seinem Garten zu Spaten und Hacke: Ein Stück Rasen wird weichen. Statt seiner sollen bald Wildkräuter und -blumen auf einer etwa zehn Quadratmeter großen Fläche wachsen. Sie sollen helfen, die Artenvielfalt zu erhalten und bessere Lebensbedingungen für Insekten und damit auch für Vögel zu schaffen.

  • Vortrag über Naturschutz im Garten

    Mo., 19.03.2018

    Ordnungssinn als größter Feind

    Eine bunte Wiese voller Blumen, Gräser und Kräuter, auch so kann ein Garten aussehen.

    Ein Rasen wie mit der Nagelschere geschnitten, exotische Pflanzen in den Beeten, die Kieselsteinen versehen sind – Rainer Seidl kann dem nichts abgewinnen. „Ich frage mich oft, wozu die Leute Gärten haben. Damit es schön aussieht und ordentlich?“ Im Umweltausschuss informierte der Fachmann von der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL) über Naturschutz in Gärten.

  • Der Maulwurf erneuert derzeit seine Jagdgänge

    So., 11.03.2018

    Friedensvertrag mit dem Gräber

    Die Maulwürfe bauen derzeit fleißig ihre Jagdgänge wieder auf, wie hier auf der Wiese der Familie Brinker in Halverde. Biologe Rainer Seidl empfiehlt, mit den geschützten Tieren Frieden zu schließen.

    Ordnungsliebende Gartenfreunde durchleben gerade harte Zeiten, denn Maulwürfe sind wieder aktiv. Bologe Rainer Seidl von der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL) hat mit den pelzigen Insektenfressern Frieden geschlossen.

  • Tipps vom Experten: Wie jeder seinen Garten igelfreundlich gestalten kann

    Di., 02.01.2018

    Kleiner Jäger braucht wilde Ecken

    Im Laub findet der Igel auch im Winter Futter, falls er mal wach wird. Wer einen Garten hat, sollte diesen daher nicht klinisch rein halten.Unterschlupf für Igel im Winter: Rainer Seidl hat diesen Steinhaufen in seinem Garten in Hörstel angelegt. Dort könnte ein Igel den Winter verbringen.

    Der putzige Igel hat alles andere als ein Imageproblem. Vor allem deshalb, da ist sich Rainer Seidl, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land (ANTL) sicher, wollen ihm viele Menschen über den Winter helfen. Aus seiner Sicht zeugt die Art und Weise allerdings häufig von falsch verstandener Tierliebe.

  • Schaftag in Wechte

    Mo., 05.09.2016

    Eine Herde und viele Besucher

    Ein eingespieltes Team: Schäfer Jürgen Schienke und seine Tiere.

    Wenn sich die Menschen am ersten Sonntag im September rechts und links der Brochterbecker Straße positionieren, dann ist das ein sicheres Indiz dafür, dass Schaftag ist. An dem zieht nämlich immer die ANTL-Herde durch Lengerich-Wechte. Und das will sich kein Besucher entgehen lassen.

  • 10. Schaftag

    Mo., 07.09.2015

    Flaniermeile Wechte

    Der Höhepunkt des Tages: Schäfer Jürgen Schienke zieht mit seiner Herde durch Wechte.

    Dicht an Dicht haben die Zuschauer am Sonntagvormittag an der Brochterbecker Straße gestanden. Zu sehen gab es den Durchzug der Schafherde der ANTL. Wie immer ein Höhepunkt des Schaftages in Wechte.

  • Umweltschützer ärgern sich über Schlupflöcher

    Di., 07.04.2015

    „So ist der Krötenzaun überflüssig“

    Schlupflöcher gibt es an mehreren Stellen des Zauns, wie Ernesto Wiebrock auf dem Bild (oben) zeigt. Insofern sei es fraglich, ob die Tiere den Krötentunnel unter der Osnabrücker Straße erreichen. Der Tunnel wurde bei der Sanierung der Landesstraße für rund 300 000 Mark gebaut. Naturschützer wie Friedhelm Scheel halten den Tunnel für überdimensioniert und nicht zweckmäßig.

    Eigentlich soll die schwarze Absperrfolie an der Osnabrücker Straße, die Kröten davon abhalten über die Fahrbahn zu wandern. Doch der Zaun ist an etlichen Stellen undicht. Es gibt Schlupflöcher für die Amphibien. Umweltschützer sind darüber verärgert.

  • Anlieger fürchtet in Ladbergen Anstieg von Grundwasser

    Di., 04.02.2014

    Hafenausbau kann kommen

    In diesem Bereich in nördlicher Richtung hinter einem Sperrtor (kleines Bild) sollen am Dortmund-Ems-Kanal ein neuer Binnenhafen und ein Gewerbegebiet entstehen. Ein Anlieger auf Saerbecker Gebiet fürchtet, dass durch den Bau der Grundwasserspiegel auf seinen Flächen erneut stark ansteigen könnte.

    Der geplante Ausbau des Binnenhafens der Oelrich Hafen- und Schifffahrtss GmbH kann offenbar kommen. Im Rahmen eines Erörterungstermins äußerten die sogenannten Träger öffentlicher Belange keine Bedenken. Ein Landwirt, dessen Flächen auf Saerbecker Seite an den Dortmund-Ems-Kanal grenzen, befürchtet allerdings einen weiteren Anstieg des Grundwassers auf seinem Areal durch Hafenausbau und ein geplantes neues Gewerbegebiet.

  • WN-Serie „Natur im Garten“

    Mo., 16.09.2013

    Lebende Kunstwerke

    Gartencenter bieten vorrangig exotische und hochgezüchtete Blumen und Gehölze an. So dekorativ diese auch sein mögen, für die heimische Natur sind sie meist wertlos, fallen als Futterquelle für Vögel und Insekten aus und sind überdies oft frostempfindlich und häufig anfällig gegenüber Krankheiten. Naturfreunde setzen auf einheimische Sträucher. Gehölze wie Holunder, Vogelbeere, Schneeball und Schlehe sind robust, blühen wunderschön und tragen reichlich bunte Früchte. Darüber hinaus sind sie widerstandsfähig und durchweg sehr preiswert.