Rudi Nacke



Alles zur Person "Rudi Nacke"


  • Gedenken an Novemberpogrome mit Zeitzeugen und Erstaufführung

    Mi., 09.10.2019

    Erinnern ohne Grenzen

    Stellvertretend für das Orga-Team der Veranstaltungsgemeinschaft stellten sich Barbara Engbrink (Fridtjof-Nansen-Realschule), Rudi Nacke (Förderverein Alte Synagoge), Lisa-Marie Vogler (Euregio-Gesamtschule) und Pastoralreferentin Anne Grothe der Fotografin. Sie hoffen auf ähnlich große (bi-nationale) Beteiligung und Resonanz wie 1992, als der gezeigte Artikel über die Erinnerungsveranstaltung in Gronau in der niederländischen Tageszeitung „Tubantia“ erschien.

    In diesem Jahr wäre sie 90 Jahre alt geworden: Anne Frank, das weltweit bekannteste Opfer der Judenverfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Das Mädchen aus Frankfurt steht im Mittelpunkt der „Woche der Erinnerung“ – auch bei einer musikalischen Deutschlandpremiere.

  • Durchgangslager Westerbork

    Di., 17.09.2019

    Geräuschlose Deportation in den Tod

    Durchgangslager Westerbork : Geräuschlose Deportation in den Tod

    In Güterwagen gepfercht ging für die Menschen hier die Fahrt nach Auschwitz, Bergen-Belsen, Sobibor und Theresienstadt los: Zweimal in der Woche fuhren von Westerbork aus Deportationszüge. Eine Gruppe aus Gronau und Epe hat jetzt das ehemalige Sammellager in den Niederlanden besucht.

  • Besuch aus Petershagen in Epe

    Do., 05.09.2019

    Austausch über Synagogenprojekte

    Die Besucher aus Petershagen mit ihren Gastgebern aus Epe vor der Alten Synagoge an der Wilhelmstraße.

    22 Mitglieder des Bürgervereins „Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen“ haben sich am Samstag in Epe über das hiesige Synagogenprojekt informiert. Vor 20 Jahren wurde der Bürgerverein in Petershagen gegründet.

  • Heinz Krabbe und Rudolf Nacke berichteten über die Reise nach Auschwitz

    Sa., 17.08.2019

    Den Opfern ein Gesicht geben

    Auf großes Interesse stieß der Vortrag über Auschwitz.

    Auschwitz – Ort unvorstellbaren Leids und industrialisierter Vernichtung von über einer Million Menschen. Auschwitz – Ort des Gedenkens an die dort ermordeten Juden, Sinti, Roma und polnischen Intellektuellen. Auschwitz – Unesco-Weltkulturerbe und damit ein Magnet für den Massentourismus mit zwei Millionen Besuchern allein in diesem Jahr und langen Warteschlangen. In diese merkwürdig widersprüchliche Gemengelage waren kürzlich fünf Mitglieder des Förderkreises Alte Synagoge Epe gereist. Am Donnerstagabend berichteten Heinz Krabbe und Rudi Nacke im Eper Heimathaus vor zahlreichen Interessierten über ihre Reise, die mit einem Flug nach Krakau begann.

  • Abbruch des Kastanienhofes hat begonnen

    Do., 14.03.2019

    Kettenbagger knabbert Kult-Kneipe an

    Der Saal ist schon fast weg: Die Abbrucharbeiten am Kastanienhof Welmes in Epe haben begonnen.

    Wenn die Balken und Wände reden könnten – sie hätten sicher viel zu erzählen: In Epe hat jetzt der Abbruch des Kastanienhofs Welmes begonnen. Damit verschwindet ein Stück Eper Kneipenkultur aus dem Stadtbild. Und es endet eine weit mehr als 100-jährige Gastronomie­geschichte.

  • „Woche der Erinnerung“ – Kooperationsgemeinschaft stellt Programm vor

    Do., 01.11.2018

    Mit einem verbalen Stolperstein

    Das Banner hat schon einen Wiedererkennungswert. In den Reihen der Organisatoren finden sich neben erfahrenen Mitstreitern auch neue Gesichter: (v.l.) Steffen Smit, Lisa Vogler, Barbara Engbrink, Marion Röber, Anne Grothe und Rudi Nacke.

    „Grüße aus Theresienstadt“ – so lautet der Titel eines Konzerts im Rahmen der „Woche der Erinnerung“. Damit wollen die Organisatoren das Gedenken der Novemberpogrome von 1938 wachhalten. Aber passt denn eine Formulierung, die am ehesten auf Ansichtskarten zu finden ist, zu einem Konzentrationslager? „Sie passt“, meinen die Organisatoren, die sich bewusst für diesen verbalen Stolperstein als Überschrift entschieden haben.

  • Förderkreis stellt Pläne vor

    Di., 21.11.2017

    Kunst in der Alten Synagoge

    Modell der Synagoge von Willi Schultewolter (aus dem Bestand des Heimatvereins).

    Der Förderkreis Alte Synagoge Epe stellte im Heimathaus seine bisherigen und die geplanten Aktivitäten vor. Auf einer Mitgliederversammlung erläuterte zunächst das aus Leipzig angereiste Künstlerpaar Lea Petermann und Kai-Hendrik Windeler kreative Ideen für eine Kunstinstallation im alten Synagogengebäude. Eine Verwirklichung, bei der auch die wechselhafte Geschichte des Gebäudes berücksichtigt würde, böte sich in den noch unrestaurierten Räumen an. Der Plan fand allgemeine Zustimmung bei den Zuhörern.

  • Wichtige Aufgabe

    Fr., 10.11.2017

    Gedenken

    Ist das Gedenken an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1939 überflüssig? Nein, solange in jedem Jahr junge Leute erfahren, das damals geschehen ist, was sich niemals wiederholen darf.

  • „Oasefeuer“ am kommenden Freitag

    Mo., 21.08.2017

    Das Judentum: Riten, Symbole und seine leidvolle Geschichte

    Gläubige Juden tragen nicht nur in der Synagoge eine Kopfbedeckung. Riten und Symbole des Judentums sind Thema beim nächsten Oasefeuer.

    Das nächste „Oasefeuer“ findet am Freitag (25. August) unter dem Thema „Das Judentum: Riten, Symbole und seine leidvolle Geschichte“ statt. Beginn ist um 19 Uhr auf dem Gelände der Oase am Ende der Dinkelstraße. Hierzu haben sich als Referenten drei Mitglieder des Initiativkreises „Alte Synagoge Epe“ zur Verfügung gestellt.

  • Heimatverein stellt Programm 2017 vor

    Do., 29.12.2016

    Spuren der Reformation in Epe

    500 Jahre Reformation in Deutschland: Der Heimatverein Epe will im kommenden Jahr mit eigenen Veranstaltungen daran erinnern, dass die Reformation auch in Epe Spuren hinterlassen hat. So soll das Thema im Rahmen der Mitgliederversammlung, die am 9. Februar bei Bügener stattfindet, beleuchtet werden. Rudi Nacke spricht an diesem Abend darüber, wie es war, „als die Evangelischen nach Epe kamen“.