Rudolf Nacke



Alles zur Person "Rudolf Nacke"


  • Jüdische Glaubenswelt anschaulich gemacht

    Fr., 29.11.2019

    Judaica-Koffer im Praxistest

    Heinz Krabbe vom Freundeskreis Alte Synagoge Epe stellte gemeinsam mit Schulleiter Thomas Herden, Schüler Nick Gröniger aus der Klasse 7b und Lehrerin Brigitte Müller-Wenderdel einen Koffer mit Anschauungsmaterial zum Judentum vor.

    Eine Überraschung hatten Rudolf Nacke und Heinz Krabbe vom Förderkreis Alte Synagoge Epe für die Schüler einer siebten Klasse des Werner-von-Siemens-Gymnasiums. Sie brachten einen „Judaica-Koffers“, den der Verein angeschafft hat, mit in den Unterricht. Kippa, Thorazeiger, Shofarhorn und viele andere Gegenstände vermitteln einen fassbaren Eindruck von der jüdischen Glaubenswelt.

  • Erstes Heft der Schriftenreihe „Zeitwort“ erschienen

    Mo., 28.10.2019

    Wegweiser zu Stolpersteinen

    Bürgermeister Rainer Doetkotte (2.v.l.). erhielt am Montag die neue Broschüre aus den Händen von (v.l.) Norbert Diekmann, Franz-Josef Terlinde, Gerhard Lippert und Rudolf Nacke.

    Mit einem Wegweiser zu den Stolpersteinen in Gronau und Epe stellt der Förderkreis Alte Synagoge Epe das erste Heft der Schriftenreihe „Zeitwort“ vor, die sich mit der Synagoge in Epe, aber auch mit weiteren Aspekten der örtlichen und regionalen jüdischen Geschichte befassen möchte.

  • Heinz Krabbe und Rudolf Nacke berichteten über die Reise nach Auschwitz

    Sa., 17.08.2019

    Den Opfern ein Gesicht geben

    Auf großes Interesse stieß der Vortrag über Auschwitz.

    Auschwitz – Ort unvorstellbaren Leids und industrialisierter Vernichtung von über einer Million Menschen. Auschwitz – Ort des Gedenkens an die dort ermordeten Juden, Sinti, Roma und polnischen Intellektuellen. Auschwitz – Unesco-Weltkulturerbe und damit ein Magnet für den Massentourismus mit zwei Millionen Besuchern allein in diesem Jahr und langen Warteschlangen. In diese merkwürdig widersprüchliche Gemengelage waren kürzlich fünf Mitglieder des Förderkreises Alte Synagoge Epe gereist. Am Donnerstagabend berichteten Heinz Krabbe und Rudi Nacke im Eper Heimathaus vor zahlreichen Interessierten über ihre Reise, die mit einem Flug nach Krakau begann.

  • Vortrag über Etty Hillesum

    Mi., 03.07.2019

    Gottessuche in finsterer Zeit

    Heinz Krabbe, Vorsitzender des Förderkreises Alte Synagoge, überreicht Dominik Terstriep als Dankeschön ein Exemplar der „Eper Schulgeschichte(n)“. Beim heimatverbundenen Jesuiten kam das Geschenk gut an.

    So überraschend gut besucht war der Vortrag von Pater Dominik Terstriep SJ im Pfarrhof der St.-Agatha-Gemeinde in Epe, dass zunächst einmal Stühlerücken angesagt war, bis alle Gäste einen Platz gefunden hatten.

  • Gronau

    Fr., 01.02.2019

    Ja zum Nutzungskonzept der Synagoge

    Die alte Synagoge illuminiert.

    Der Rat hat das Nutzungskonzept für die Alte Synagoge Epe am Mittwochabend einhellig begrüßt. Die Verwaltung wurde beauftragt, auf der Grundlage des Konzepts gemeinsam mit dem Förderkreis Alte Synagoge einen Vorschlag zur Umsetzung zu erarbeiten. Zuvor hatten Heinz Krabbe und Rudolf Nacke vom Förderkreis das Konzept erläutert, das – wie berichtet – vier Ziele verfolgt: als Haus der Erinnerung, als Haus des Lernens, als Haus de Begegnung und als Haus der Kultur. Politiker aller Parteien äußerten Lob, Anerkennung und Respekt für die Arbeit des Förderkreises. „Danke für das Herzblut“, so Marita Wagner (Linke). Gerade vor dem Hintergrund des erstarkten rechten Rands sei das ein starkes Signal gegen Rechts. Linsey Meyer-Kernebeck (SPD) zeigte sich ebenso beeindruckt wie Jörg von Borczayskowski (UWG) Birgit Tegetmeyer (CDU): „Es ist wichtig, die Vergangenheit nicht zu vergessen.“ Erich Schwartze (FDP) betonte: Es ist ein Haus der Gespräche, das ist wichtig. Es muss thematisiert werden, wie ein kultiviertes Volk zu solcher Barbarei fähig war.“

  • Ausschuss begrüßt Nutzungskonzept

    Mi., 16.01.2019

    Neues Leben in der Alten Synagoge

    Die freigelegte Mikwe in der Alten Synagoge Epe (auf dem Bild mit dem LWL-Mitarbeiter Dr. Michael Huyer).     

    Lob und Anerkennung für den „Förderkreis Alte Synagoge Epe“: Der für Denkmalschutz zuständige Ausschuss hat das von dem Verein erarbeitete Nutzungskonzept am Dienstagabend einhellig begrüßt. Auf der Grundlage des Konzepts soll nun die Stadtverwaltung einen Vorschlag zur Umsetzung erarbeiten. Dabei werden neben den Inhalten auch organisatorische und finanzielle Fragen geregelt werden müssen.

  • Sakrale Gegenstände der jüdischen Familie Pagener aus Epe in Chicago

    Sa., 12.01.2019

    Erfolgreiche Spurensuche

    Drei der Exponate, die aus dem Besitz der Familie Pagener stammen und mittlerweile im Spertus-Museum in Chicago ausgestellt werden: die Thorarolle, der Vorhang und ein Thoraschild.

    Wer sich auf die Suche nach Spuren jüdischen Lebens in Epe begibt, landet – in Chicago: Eine Thorarolle mit Schild, Krone und einem Vorhang für den Thoraschrein, ein Thorazeiger sowie zwei Kidduschbecher werden im auf Judaika spezialisierten Spertus-Institut aufbewahrt. Sie befanden sich ursprünglich im Besitz der aus Epe stammenden jüdischen Familie Pagener.

  • Förderkreis Alte Synagoge Epe tagte

    Mo., 26.11.2018

    Die Arbeit auf eine breite Basis stellen

    Zu Beginn der „Woche der Erinnerung“ wurde an der ehemaligen Eper Synagoge ein besonderes Zeichen gesetzt: Eine Lichtinstallation verwandelte das Haus und erinnerte an unterschiedliche Zeiten seiner wechselvollen Geschichte.

    Heinz Krabbe, Vorsitzender des Förderkreises Alte Synagoge Epe e.V., und sein Stellvertreter Rudolf Nacke konnten anlässlich der Mitgliederversammlung gut ein Jahr nach der Vereinsgründung auf eine beeindruckende Liste von Aktivitäten zurückblicken.

  • Gedenkveranstaltungen zu den November-Pogromen von 1938

    Fr., 09.11.2018

    Den Opfern einen Namen geben

    Schüler der Fridtjof-Nansen-Realschule tragen einen Kranz zum ehemaligen Standort der Synagoge in Gronau.

    An der Synagoge in Epe und am ehemaligen Standort der Synagoge in Gronau fanden am Freitag Gedenkveranstaltungen zu den November-Pogromen von 1938 statt. Dabei ging es auch darum, den jüdischen Opfern von einst wieder einen Namen zu geben.  

  • Besichtigung des Jüdischen Friedhofs

    Di., 06.11.2018

    Eine Reise in die Geschichte

    Rund 50 Besucher nutzten am Sonntag die Gelegenheit, im Rahmen der „Woche der Erinnerung“ an einer Führung über den Jüdischen Friedhof an der Vereinsstraße teilzunehmen.

    Normalerweise versperrt ein Tor den Zugang zu diesem besonderen Ort. Am Sonntagnachmittag stand es weit offen – und lud ein, zu einer Entdeckungsreise in die Geschichte. Zum Besuch des Jüdischen Friedhofes an der Vereinsstraße hieß Rudolf Nacke im Namen des Arbeitskreises „Woche der Erinnerung“ und auch des Förderkreises „Alte Synagoge Epe“ mehr als 50 interessierte Besucher willkommen.