Rudolf Nacke



Alles zur Person "Rudolf Nacke"


  • Gedenkveranstaltungen zum 9. November

    Mo., 09.11.2020

    „Warum tun wir uns das an?“

    Heinz Krabbe, Vorsitzender des Förderkreises für die jüdische Synagoge, bedankte sich bei bei Schulleiterin Dagmar Dengler für das Engagement ihrer Schule.

    Mit Kranzniederlegungen in Gronau und Epe wurde am Montag den Gräueltaten des 9. November 1938 gedacht. An den Standorten der beiden zerstörten Synagogen wurde in Wortbeiträgen zu Toleranz und Menschlichkeit sowie gegen Antisemitismus aufgerufen. Dazu gibt es spezielle Alltagsmasken.

  • Simon und Bertha Pagener (Meyer)

    Fr., 17.07.2020

    Die Überlebenden

    Das alte Foto zeigt einen Blick in die Ostepoort (Oststraße) in Epe in Richtung Ortsmitte. Links das Haus der Familie Pagener, die ein Manufakturwarengeschäft hatte und auch Viehhandel betrieb. Rechts das noch bestehende Haus Nöttebrock (Ecke Antoniusstraße).

    Simon und Bertha Pagener (Meyer) aus Epe galten als tot. Ermordet im Konzentrationslager – wie ihre Töchter und Enkel. Doch bei seinen Recherchen zu den Schicksalen der Eper Juden stieß Rudolf Nacke vom Förderverein Alte Synagoge Epe auf eine Überraschung. Die beiden Eperaner hatten überlebt. Allerdings waren sie nicht nach Epe zurückgekehrt, sondern verbrachten ihre letzten Lebensjahre in Amsterdam. Rudolf Nacke hat die erstaunliche Geschichte aufgeschrieben.

  • Die Stadt Gronau tritt dem Riga-Komitee bei

    Do., 13.02.2020

    Die Erinnerung wachhalten

    Die Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus im Wald von Bikernieki bei Riga.

    In einer Zeit, da Antisemitismus und Rassismus wieder offener zutage treten, setzt die Stadt Gronau ein Zeichen gegen das Vergessen. Der Hauptausschuss beschloss einstimmig, dass die Stadt dem Deutschen Riga-Komitee beitritt. In der Nähe der Stadt wurden auch jüdische Einwohner von Gronau und Epe ermordet.

  • Eperaner bei Vorleseaktion in Westerbork

    Di., 21.01.2020

    102 000 Namen – 102 000 einzelne Schicksale

    Rudolf Nacke mit der Liste der Namen von 102 000 aus dem Lager Westerbork Deportierten. Darunter waren auch Menschen, die aus Gronau, Epe, Nienborg und anderen Orten des Münsterlands stammten.

    Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar werden die Namen all dieser 102 000 Menschen, Juden sowie Sinti und Roma, vorgelesen.

  • Jüdische Glaubenswelt anschaulich gemacht

    Fr., 29.11.2019

    Judaica-Koffer im Praxistest

    Heinz Krabbe vom Freundeskreis Alte Synagoge Epe stellte gemeinsam mit Schulleiter Thomas Herden, Schüler Nick Gröniger aus der Klasse 7b und Lehrerin Brigitte Müller-Wenderdel einen Koffer mit Anschauungsmaterial zum Judentum vor.

    Eine Überraschung hatten Rudolf Nacke und Heinz Krabbe vom Förderkreis Alte Synagoge Epe für die Schüler einer siebten Klasse des Werner-von-Siemens-Gymnasiums. Sie brachten einen „Judaica-Koffers“, den der Verein angeschafft hat, mit in den Unterricht. Kippa, Thorazeiger, Shofarhorn und viele andere Gegenstände vermitteln einen fassbaren Eindruck von der jüdischen Glaubenswelt.

  • Erstes Heft der Schriftenreihe „Zeitwort“ erschienen

    Mo., 28.10.2019

    Wegweiser zu Stolpersteinen

    Bürgermeister Rainer Doetkotte (2.v.l.). erhielt am Montag die neue Broschüre aus den Händen von (v.l.) Norbert Diekmann, Franz-Josef Terlinde, Gerhard Lippert und Rudolf Nacke.

    Mit einem Wegweiser zu den Stolpersteinen in Gronau und Epe stellt der Förderkreis Alte Synagoge Epe das erste Heft der Schriftenreihe „Zeitwort“ vor, die sich mit der Synagoge in Epe, aber auch mit weiteren Aspekten der örtlichen und regionalen jüdischen Geschichte befassen möchte.

  • Heinz Krabbe und Rudolf Nacke berichteten über die Reise nach Auschwitz

    Sa., 17.08.2019

    Den Opfern ein Gesicht geben

    Auf großes Interesse stieß der Vortrag über Auschwitz.

    Auschwitz – Ort unvorstellbaren Leids und industrialisierter Vernichtung von über einer Million Menschen. Auschwitz – Ort des Gedenkens an die dort ermordeten Juden, Sinti, Roma und polnischen Intellektuellen. Auschwitz – Unesco-Weltkulturerbe und damit ein Magnet für den Massentourismus mit zwei Millionen Besuchern allein in diesem Jahr und langen Warteschlangen. In diese merkwürdig widersprüchliche Gemengelage waren kürzlich fünf Mitglieder des Förderkreises Alte Synagoge Epe gereist. Am Donnerstagabend berichteten Heinz Krabbe und Rudi Nacke im Eper Heimathaus vor zahlreichen Interessierten über ihre Reise, die mit einem Flug nach Krakau begann.

  • Vortrag über Etty Hillesum

    Mi., 03.07.2019

    Gottessuche in finsterer Zeit

    Heinz Krabbe, Vorsitzender des Förderkreises Alte Synagoge, überreicht Dominik Terstriep als Dankeschön ein Exemplar der „Eper Schulgeschichte(n)“. Beim heimatverbundenen Jesuiten kam das Geschenk gut an.

    So überraschend gut besucht war der Vortrag von Pater Dominik Terstriep SJ im Pfarrhof der St.-Agatha-Gemeinde in Epe, dass zunächst einmal Stühlerücken angesagt war, bis alle Gäste einen Platz gefunden hatten.

  • Gronau

    Fr., 01.02.2019

    Ja zum Nutzungskonzept der Synagoge

    Die alte Synagoge illuminiert.

    Der Rat hat das Nutzungskonzept für die Alte Synagoge Epe am Mittwochabend einhellig begrüßt. Die Verwaltung wurde beauftragt, auf der Grundlage des Konzepts gemeinsam mit dem Förderkreis Alte Synagoge einen Vorschlag zur Umsetzung zu erarbeiten. Zuvor hatten Heinz Krabbe und Rudolf Nacke vom Förderkreis das Konzept erläutert, das – wie berichtet – vier Ziele verfolgt: als Haus der Erinnerung, als Haus des Lernens, als Haus de Begegnung und als Haus der Kultur. Politiker aller Parteien äußerten Lob, Anerkennung und Respekt für die Arbeit des Förderkreises. „Danke für das Herzblut“, so Marita Wagner (Linke). Gerade vor dem Hintergrund des erstarkten rechten Rands sei das ein starkes Signal gegen Rechts. Linsey Meyer-Kernebeck (SPD) zeigte sich ebenso beeindruckt wie Jörg von Borczayskowski (UWG) Birgit Tegetmeyer (CDU): „Es ist wichtig, die Vergangenheit nicht zu vergessen.“ Erich Schwartze (FDP) betonte: Es ist ein Haus der Gespräche, das ist wichtig. Es muss thematisiert werden, wie ein kultiviertes Volk zu solcher Barbarei fähig war.“

  • Ausschuss begrüßt Nutzungskonzept

    Mi., 16.01.2019

    Neues Leben in der Alten Synagoge

    Die freigelegte Mikwe in der Alten Synagoge Epe (auf dem Bild mit dem LWL-Mitarbeiter Dr. Michael Huyer).     

    Lob und Anerkennung für den „Förderkreis Alte Synagoge Epe“: Der für Denkmalschutz zuständige Ausschuss hat das von dem Verein erarbeitete Nutzungskonzept am Dienstagabend einhellig begrüßt. Auf der Grundlage des Konzepts soll nun die Stadtverwaltung einen Vorschlag zur Umsetzung erarbeiten. Dabei werden neben den Inhalten auch organisatorische und finanzielle Fragen geregelt werden müssen.