Sabine Omland



Alles zur Person "Sabine Omland"


  • 80 Jahre Reichspogromnacht

    Do., 08.11.2018

    Nackt über die Straße getrieben

    Heute erinnern nur noch die „Stolpersteine“ an die einstigen jüdischen Familien, deren religiöses Zentrum die kleine Synagoge (li.) war. Das Gotteshaus wurde in der Pogromnacht vor 80 Jahren ebenso verwüstet wie die Häuser der Familie Terhoch.

    Die „Reichspogromnacht“ jährt sich am heutigen Freitag zum 80. Mal. Auch in Drensteinfurt bekam die einstige jüdische Gemeinschaft in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 offen den Hass des NS-Regimes zu spüren.

  • Gedenken an die Deportation der Juden

    Di., 12.12.2017

    Eine Rose für Jenny

    Salomon, Terhoch und Seelig: Diese Namen sind auf den „Stolpersteinen“ an Hammer Straße und Südwall zu finden. In den Mittelpunkt des diesjährigen Gedenkens hatte Dr. Sabine Omland die junge Jenny gestellt, die im Dezember 1941 deportiert worden war.

    Einige Wochen lang hatten sich die Viertklässler der KvG-Grundschule mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde beschäftigt. Am Montag halfen sie beim „Putzen“ der „Stolpersteine“.

  • Erinnerungsarbeit und Erhalt der Synagoge in Drensteinfurt

    Mo., 06.03.2017

    Kleinhans-Plakette geht an das Ehepaar Omland

    Sie freuten sich über die Ehrung: Laudator Pastor Walter Gröne, Franz-Ludwig Blömker, Prof. Dr. Herbert Ulonska, Dr. Sabine Omland, Gerd Wilpert, Dr. Kurt Omland, Gerhard Bachteler, Dr. Monika Friedrich und Mechthild Brockschmidt-Gerhardt (v. li.).

    Dr. Sabine und Dr. Kurt Omland sind in Sendenhorst mit der Bernhard-Kleinhans-Plakette ausgezeichnet worden. Der Verein „Woche der Brüderlichkeit“ würdigt damit die Erinnerungsarbeit und den Erhalt der Synagoge in Drensteinfurt.

  • Synagogenverein

    Mi., 01.03.2017

    Synagoge vor 25 Jahren wiedereröffnet

    Der Vorstand:  (v.li.) Kassiererin Margarete Silling, Vorsitzender Dr. Kurt Omland, Beisitzerin Ilse Blomberg, Schriftführer Hansgeorg Hartberger und stellvertretende Vorsitzende Sabine Omland.

    Vor 25 Jahre wurde die ehemaligen Synagoge wiedereröffnet. Das war nur eines der Themen bei der Mitgliederversammlung des Synagogenvereins.

  • Vor 75 Jahren wurden die letzten Drensteinfurter Juden deportiert

    Sa., 10.12.2016

    Abtransport in den Tod

    Im Konzentrationslager Auschwitz wurden die meisten der Drensteinfurter Juden, die nicht schon zuvor durch Elend und Krankheit gestorben waren, ermordet. Einzig Herta Salomon überlebte den Holocaust.

    Auf den Tag genau 75 Jahre ist es am morgigen Sonntag her, dass ein Lkw-Konvoi in Drensteinfurt Station machte, um die letzten verbliebenen Juden der Stadt zu „evakuieren“. Über Münster führte ging es weiter bis nach Riga, wo die meisten von ihnen qualvoll starben. Einzig Herta Herschcowitsch überlebte den Holocaust

  • Jahrbuch 2017 des Kreises Warendorf

    Do., 01.12.2016

    Pilze, Persönlichkeiten und Gebäude

    Das Haus Bisping ziert die Titelseite des Jahrbuches 2017 des Kreises.

    Das Jahrbuch 2017 des Kreises Warendorf stellt die Stadt Drensteinfurt und ihre Besonderheiten in den Fokus. Die Drensteinfurterin Liane Schmitz, die Stadtarchivarin in Lüdinghausen ist und sich sehr für die hiesige Stadtgeschichte interessiert, hat das Buch genauer unter die Lupe genommen.

  • Förderverein „Alte Synagoge“

    So., 14.06.2015

    Geschichte in Wort und Bild

    Dr. Sabine Omland führte in die Ausstellung zur Geschichte des Fördervereins „Alte Synagoge“ ein, die auf acht Schautafeln nachzulesen ist.

    Der Förderverein „Alte Synagoge“ hat im Jahr 2015 Grund zum Feiern. Am Sonntagmorgen wurde eine Ausstellung eröffnet, die die Arbeit des Synagogenvereins in den zurückliegenden 25 Jahren beleuchtet.

  • 25 Jahre Förderverein „Alte Synagoge“

    Mi., 03.06.2015

    Werben für Toleranz

    Am 22. Februar 1990 wurde er von elf Mitgliedern aus der Taufe gehoben. In den kommenden Wochen soll das silberne Jubiläum des Fördervereins „Alte Synagoge“ gefeiert werden. Vom 14. bis zum 28. Juni wird in der ehemaligen Synagoge eine Ausstellung über die Geschichte und die Tätigkeiten des Vereins zu sehen sein.

  • Serie: Zeitzeugen berichten über das Kriegsende vor 70 Jahren

    Fr., 20.03.2015

    Den Holocaust überlebt

    Herta Herschcowitsch: Diese Fotos der ehemaligen Drensteinfurterin entstanden in den Jahren 1987 (oben) und 1990 (li.) in Israel.

    Sie hat den Holocaust überlebt. Und zwar als einzige der im Jahr 1941 aus Drensteinfurt nach Riga deportierten Juden. In ihrem Buch „Zur Geschichte der Juden in Drensteinfurter“ schildert Dr. Sabine Omland eindrucksvoll die Erlebnisse von Hertha Herschcowitsch, die nach dem Krieg nach Israel auswanderte.

  • Synagogenverein

    Mi., 25.02.2015

    „Gebäude mit Leben und Geschichte erfüllt“

    Die Mitglieder des Synagogenvereins blickten zufrieden auf die vergangenen 25 Jahre zurück. Viel ist in dieser Zeit geleistet worden.

    In diesem Jahr wird Jubiläum gefeiert. Seit einem Vierteljahrhundert existiert der „Verein zur Erhaltung und Nutzung der Synagoge Drensteinfurt“. Bei ihrer Mitgliederversammlung blickten die Anwesenden aber nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft. Einige Veranstaltungen stehen in nächster Zeit an.