Sascha Unger



Alles zur Person "Sascha Unger"


  • Alte Scheune wird zum Multifunktionshaus

    Sa., 21.09.2019

    Richtfest auf Schulbauernhof

    Feierten gemeinsam in der Scheune des Emshofes ein kleines Richtfest: Geschäftsführerin Ute Wichelhaus, GAL-Fraktionssprecher in Münster, Otto Reiners (M.), Architekt Sven Winkelmann (3.v.r.), Projektleiter Niko Lancier (7.v.r.) und weitere am Bau Beteiligte.

    Die etwa 120 Jahre alte Durchfahrtsscheune auf dem Schulbauernhof Emshof wird derzeit mit Hochdruck neu aufgebaut. Die Scheune befand sich seit Jahren in einem trostlosen Zustand. Nachdem die Stadt Münster als Eigentümerin der Hofstelle die Entscheidung getroffen hatte, mit einer halben Million Euro die Scheune zu sanieren, sind viele Menschen im Einsatz: Ehrenamtliche des Emshofes, die BE-Bau aus Steinfurt und die Fachstelle zur Ableistung gemeinnütziger Arbeit (FAGA), die innerhalb eines Modellprojektes die meisten Arbeiten ausführt.

  • Musikhochschule lädt zum „Mensch.Musik.Festival“

    Mi., 02.11.2016

    Bach in Brasilien mit Jäzzekuchen

    Prof. Michael Keller (l.) und Michael Hierer  von der Musikhochschule mit dem Plakat.

    Ein 15 Quadratmeter großes Banner am Gebäude, Plakate und Postkarten überall in der Stadt kündigen es an: Das zweite „Mensch.Musik.Festival“ der Musikhochschule wird am Wochenende unter dem Motto „Musik baut Brücken“ stattfinden. 1800 Besucher kamen voriges Jahr.

  • Skulptur von Sascha Unger und Sabine Klupsch in der Partnerstadt Monastir aufgestellt

    Do., 10.09.2015

    Ein Kiepenkerl in Monastir

    „Tunesien hat für mich ein Gesicht bekommen.“ Sascha Unger war mehrfach dort. Doch: 2013 hat ein Selbstmordattentat das Land erschüttert, einer der Täter wurde in Monastir gefasst. Trotzdem: „Ich habe so viel geschenkt bekommen“, sagt der münsterische Bildhauer, „ich möchte was zurückgeben.“ Und das hat Sascha Unger zusammen mit Sabine Klupsch in dieser Woche getan.

  • Künstlergemeinschaft P`Art 96 zeigt im Jovel „Blackout“

    Mi., 26.08.2015

    Von Willensschwäche bis Krieg

    Birgit Natkemper präsentiert eine überraschende Deutung des „Blackout“: die Willensschwäche bei den kalorienlastigen Herausforderungen des Lebens.

    Es ist dunkel im Jovel. Vielleicht nicht der schlechteste Ort für eine Ausstellung über das Thema „Blackout“. „P’Art96“ bietet auf der Galerie Bilder und Skulpturen für Assoziationen an. Es ist die letzte Ausstellung in dieser Konstellation. Denn wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Ausrichtung des Vereins verlassen Klaus Stein, Mikel Telletxea, Theresa Potente, Sabine Klupsch und Sascha Unger mit dieser Ausstellung die Künstlergemeinschaft und gehen eigene Wege.

  • Ausstellung „Zündstoff“ an neuem Standort

    Do., 18.06.2015

    Schonungslos-morbider Parcours

    Auf dem Dermasence-Gelände zeigt Sascha Unger jetzt die „Impfmännchen“, eine „Zündstoff“-Installation über Rundumversorgung und Voodoozauber.

    Buchstäblich wäre sie fast ins Wasser gefallen, die Ausstellung „Zündstoff“ im alten Hafenspeicher B-Side. Wenige Tage vor Ausstellungseröffnung untersagten die Stadtwerke als Besitzer der Immobilie jegliche Veranstaltung bis zum endgültigen Abriss des Gebäudes. Die „Zündstoff“-Crew um Sascha Unger wandte sich am Sonntag in einer Nacht- und Nebelaktion an die Nachbarn Dermasence, Marvin Lindenberg (Jovel) und Titus Dittmann. „Alle drei sagten gleich ihre Hilfe zu“, freute sich Unger am Dienstag.

  • Buntes

    Mo., 30.06.2014

    «Betonschuhe» im Hafenbecken sind Reste einer Kunstaktion

    Alles Kunst. Foto: Polizei Münster

    Münster (dpa) - Keine Mafia, kein Verbrechen, keine Leiche: Im Münsteraner Hafenbecken waren am Sonntag rätselhafte Schuh-Objekte in Beton gefunden worden - die Reste einer Kunstaktion, wie nun bekannt wurde.

  • Künstlergemeinschaft „P´Art 96“ stellt in der Musikhochschule am Ludgeriplatz aus

    Mi., 11.06.2014

    Kein Sturmschaden

    „Gnalk – Gesehene Hörenswürdigkeiten“ – so heißt die Ausstellung von P’Art 96 in der Musikhochschule.

    Beethoven hat sich aus „Wut über den verlorenen Groschen“ in einem Rondo ausgetobt. Welche Wut wohl Studierende an der Musikhochschule haben müssen, dass sie ein Klavier auf die Straße werfen? Oder liegt hier doch ein Sturmschaden vor? Das Instrument im Vorgarten jedenfalls sorgt für Gesprächsstoff an Bushaltestellen des Ludgeriplatzes. Und das ist Absicht: Denn die Künstlergemeinschaft „P’Art 96“ hat sich in und an der ehemaligen Bank ausgetobt. 43 Werke von zwölf Künstlern sind über die Sommermonate dort zu sehen.

  • Trio lädt zur dritten „Zündstoff“-Ausstellung in die B-Side ein

    Mo., 28.04.2014

    Die Folgen der Moderne

    „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“ Sascha Unger fragt mit seiner Holzskulptur, ob wir Technik nicht zu sehr verherrlichen.

    Als Apple-Gründer Steve Jobs starb, titelten Zeitungen: „iGod ist tot“. Nur ein Wortspiel oder Ausdruck einer Anmaßung? Sascha Unger greift die Vergötterung der Technik auf, wenn er eine Mädchen-Figur aus Holz auf einen Teppich in eine gekachelte Kammer legt und gen Osten ausgerichtet ein Taplet wie ein Gebetbuch vor sich halten lässt. Eine treffend trostlose Szenerie.

  • Was schiefgehen kann, geht schief

    Do., 22.08.2013

    P´Art 96 eröffnet Jahresausstellung in der B-Side am Hafen über „Murphy’s law“

    Ein Unglück kommt selten allein: Der Kurde Mustafa Haykir ist als Gast von P’Art 96 in der B-Side dabei und verarbeitet hier seine Erfahrungen mit Münsters Hauptverkehrsmittel und Hinterlassenschaften.

    Wird schon schiefgehen – das ist die kürzeste Formel von „Murphy’s law“. Das Gesetz hat der US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy nach eigenen Erfahrungen aufgestellt: Wenn eine Katastrophe möglich ist, dann wird sie auch eintreten. Das bekannteste Beispiel ist das Marmeladenbrot. Und auch auf der Fotografie von Lars Müller landet die Marmeladenseite auf dem Boden.

  • Ein Holzblock wird zum Meerestier

    So., 28.07.2013

    Open-Air-Sommerfest der Künstlergemeinschaft P’Art 96

    Unter der sengenden Sonne fliegen vor dem Naturkundemuseum wild die Holzspäne umher. Aus einem Klotz Zedernholz sägt Sascha Unger mit der Kettensäge etwas zwischen Fisch, Vogel und mythischem Wesen. Zeigt im Laufe seiner Arbeit, dass er auch mit dem horrorfilmerprobten Werkzeug feine Formen, wie etwa Gesichtszüge, sägen kann. Den Rest erledigt er mit dem Schnitzmesser.