Sergej Prokofjew



Alles zur Person "Sergej Prokofjew"


  • Internationale Schostakowitsch-Tage in Gohrisch

    Do., 11.07.2019

    Mit vielen glanzvollen Überraschungen

    Andris Nelson, Leipzigs Gewandhauskapellmeister und Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra, erhielt für seine Verdienste um das Werk des großen Russen den diesjährigen Schostakowitsch-Preis.

    Musikfestivals müssen keineswegs immer an bekannten Orten angesiedelt sein. Das beweisen die Internationalen Schostakowitsch- Tage Gohrisch. Bereits zum 10. Mal wurde der in der Sächsischen Schweiz, unweit von Dresden, gelegene kleine Kurort gleichsam zu einem Wallfahrtsort von Freunden der Musik von Dmitri Schostakowitsch.

  • 42. Dresdner Musikfestspiele mit Visionen

    Di., 04.06.2019

    Von der Romantik bis in die ferne Zukunft

    Tugan Sokhiev leitete die Wiener Philharmoniker bei ihrem Gastspiel in Dresden.

    Adas Dresdner Festspielorchester mit einem Ausflug in die Gefilde der deutschen Romantik die 42. Dresdner Musikfestspiele eröffnete, war das der Auftakt für nahezu 60 Veranstaltungen, die das bedeutende Musenfest noch bis zum 10. Juni bereithält. Dresden ist erneut einer Reise wert.

  • Opern-Premiere

    So., 07.04.2019

    Knallbunte „Liebe zu den drei Orangen“ in Münster

    Der Prinz (Garrie Davislim, vorn) und Truffaldino (Pascal Herington) inmitten der Chöre

    Sergej Prokofjews Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ feierte am Samstag in Münsters Großem Haus ihre münstersche Erstaufführung. Regisseur Sebastian Ritschel sorgt für eine knallbunte Darbietung. Dirigent Golo Berg setzt das musikalisch punktgenau um.

  • Gleichberechtigung

    Mo., 18.02.2019

    Die Maestras kommen - Frauen erobern das Dirigentenpult

    Die Mexikanerin Alondra de la Parra dirigiert, der spanische Tenor Placido Domingo singt.

    Vor gar nicht so langer Zeit waren Frauen am Pult klassischer Orchester noch kritisch beäugte Exoten. Doch die Männerdomäne der «Pult-Matadore» ist ins Wanken geraten.

  • Miloš Dopsaj stellt sein Instrument vor: das Fagott

    Do., 23.08.2018

    Die warme Stimme der Geliebten

    Miloš Dopsaj liebt sein ungewöhnliches Instrument: das Fagott. Und er schwärmt für ein Deutschland, „das so viele großartige Musiker und Komponisten hervorgebracht hat“.

    Als Opa wäre er mit seinen 36 Jahren wohl eine Fehlbesetzung; aber in „Peter und der Wolf“ wäre eben das die Rolle von Miloš Dopsaj.

  • Motto: «Metamorphosen»

    Do., 21.06.2018

    Runderneuertes Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen

    Das Kloster Ettal wird dieses Jahr erstmals Kulisse für Open Air-Konzerte im Rahmen des Richard-Strauss-Festival sein.

    Mit Bezügen zur Barockmusik und zu Sergej Prokofjew startet das diesjährige Richard-Strauss-Festival vor sommerlicher Alpenkulisse.

  • Virtuosin in High Heels

    Do., 12.04.2018

    Pianistin Yuja Wang kommt in die Kinos

    Die chinesische Pianistin Yuja Wang setzt aufs Tempo.

    Sie zählt zu den Klassikstars der YouTube-Generation: Yuja Wang sorgt mit furioser Spieltechnik und ungewöhnlichem Auftritt für Furore. Jetzt kommt die Pianistin mit den Berliner Philharmonikern ins Kino.

  • Theater für Kinder

    Do., 15.03.2018

    „Peter und der Wolf“ auf der Bühne im Georgsheim

    Der Klassiker „Peter und der Wolf“ ist am 22. März im Geogsheim zu sehen.

    Der Vorverkauf für die nächste Vorstellung des Theaters für Kinder läuft. Am Donnerstag (22. März) ist um 15 Uhr das Theater „Con Cuore“ mit Sergej Prokofjews Klassiker „Peter und der Wolf“ im Georgsheim zu sehen.

  • Ungewöhnliches Konzertprogramm packend musiziert

    Mi., 06.09.2017

    Mit gleißenden Klangfarben

    Das Sinfonieorchester Münster gab sein erstes Konzert unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Golo Berg. Solistin am Flügel war Anna Vinnitskaya.

    Hell war’s am Dienstag beim ersten Sinfoniekonzert der neuen Saison im Theater Münster. Nicht nur wegen der rundum erneuerten Lampions oben an der Decke. Leuchtend begann auch das Programm, mit dem Dirigent Golo Berg seinen Einstand als Münsters neuer Generalmusikdirektor gab: Sergej Prokof­jews „Symphonie classique“, deren erste Takte des Kopfsatzes jeder kennt, der etwa morgens die Hörfunksendung „Mosaik“ einschaltet. Und was den Start in den Tag erfreulich macht, funktioniert auch bestens als Auftakt in die neue Konzertsaison und eine neue Ära.

  • Von Bach bis zu Bildern einer Ausstellung

    So., 13.08.2017

    Klavier und Orchester am Orgelspieltisch

    Thorsten Maus begeisterte auch mit seiner kühnen Programm-Mischung.

    Erst etwas Virtuoses, danach Melancholisches, gefolgt von kompositorisch Kühnem, poesievoller Anmut und schließlich erhabener Monumentalität: Für sein Orgelsommerprogramm im Paulusdom hatte Thorsten Maus eine überzeugende Dramaturgie entworfen. Mit Charles-Marie Widors erstem Satz aus der sechsten Sinfonie legte der Regionalkantor aus Recklinghausen einen rasanten Einstieg hin, in dem die Orgel wie ein Riesenorchester jubilieren durfte, mit Pauken und vielen Trompeten sozusagen. Da kam anschließend die „Etude“ op. 27 Nr. 7 von Frédéric Chopin in der Orgelversion als elegisch fließender Ruhepunkt gerade recht. Verschnaufpause für Interpret wie Publikum gleichermaßen, denn wenig später begann mit Johann Sebastian Bachs Fantasie g-Moll ein kühner Ritt durch harmonische Labyrinthe, die auch 300 Jahre, nachdem Bach sie angelegt hat, schwindelig machen können. Und die Fuge? Da besteht nach wie vor für jeden Organisten an etlichen Stellen Schleudergefahr, aber Thorsten Maus bot ihr souverän Paroli. Alle Achtung.