Stefan Veselka



Alles zur Person "Stefan Veselka"


  • Sinfonieorchester präsentiert Beethoven, Glass und Liszt

    Mi., 11.03.2020

    Konzertabend mit guter Nebenwirkung

    Midori Goto spielte das Violinkjonzert von Philip Glass mit Vitalität und Virtuosität.

    Noch weitgehend unbeeinflusst vom Corona-Virus verlief das 6. Sinfoniekonzert der Saison. Auf der Bühne begrüßte man sich allerdings korrekt mit einem Ellenbogen-Stupser. Das Konzert mit Werken von Beethoven, Glass und Liszt hatte jedenfalls hatte überaus positive Nebenwirkungen.

  • Sinfonieorchester trifft „Jazzrausch“ im Landesmuseum

    Di., 04.06.2019

    Und hier und da Bruckner

    Im Foyer des Landesmuseums trafen das Sinfonieorchester Münster und die „Jazzrausch Bigband“ aufeinander.

    Vor Kurzem wurde für die neuste Innovation geworben: Vier Programme auf vier Bildschirmen parallel – radikale Zeitgewinnung bei maximaler Informationsdichte. Das ähnelte der Kooperation der „Jazzrausch Bigband“ mit dem Sinfonieorchester Münster.

  • Launiges Kinderkonzert des Sinfonieorchesters über zeitgenössische Musik

    Mo., 18.06.2018

    Ein Teddy in der Tuba klingt komisch

    Informationen über das Orchester vermittelte beim Kinderkonzert (v.l.) Moderator Hartwig Maag mit Geiger Mihai Ionescu und Dirigent Stefan Veselka.

    Nanu? Alle Stühle auf dem Podium sind leer. „Wo steckt das Orchester?“ Moderator Hartwig Maag wuselt hin und her, befragt den Dirigenten Stefan Veselka – bis endlich die Mitglieder des Sinfonieorchesters Münster ihre Plätze einnehmen, um beim Kinderkonzert ihren Dienst anzutreten. Aber was haben die eigentlich vorher gemacht? Davon erzählt das witzig-verspielte Stück „Das Orchester geht zum Konzert“ von Moritz Eggert.

  • Zweites Kinderkonzert im Kleinen Haus

    So., 22.04.2018

    Wer wetteifert mit wem?

    Huch! Barbara Overbeck (2. v. l.) begrüßte eine Dame aus der Barockzeit im zitronengelben Reifrock-Kostüm.

    Streit und Versöhnung – das kennen schon die Kleinsten. Im zweiten Kinderkonzert zog dieser Wesenszug des Allzumenschlichen programmatisch mit einem barocken Kompositionsprinzip gleich: Das lateinische „concertare“ – für: „miteinander wetteifern“ – erschien als musikalische Gestik fast den Strapazen und der Muße des Alltags entnommen: „Wer hat sich heute morgen gewaschen und die Zähne geputzt?“, forschte im Kleinen Haus Moderatorin Barbara Overbeck ins Auditorium hinein – und zuverlässig schossen viele Hände in die Höhe. „Das war im Barock anders“, erklärte Overbeck, „es gab damals keine Toiletten.“ Der Barock muss eine komische Zeit gewesen sein.

  • Erlöserkirche: Konzert mit Lesung

    Mo., 02.04.2018

    Die Vögel draußen sangen dazu

    Die Akteure in der Erlöserkirche: (v. l.) Gerhard Mohr, Mihai Ionescu, Stefan Veselka, Giedrius Žukauskas und Werner Raabe

    Musik und Herz des Olivier Messiaen strebten zu den Vögeln. Sie waren für ihn die „größten Künstler unter den Lebewesen“. Am Samstag vor Ostern strebten die Vögel auch zu Messiaen: Während Mihai Ionescus Violine am Ende das „Loblied der Unsterblichkeit Jesu“ sang, sangen ein oder zwei Vögel vor den Kirchenfenstern mit. Mindestens so hoffnungsfroh wie Messiaens tröstliche Klänge. Die kleine Erlöserkirche mit ihrem Holzdach lud förmlich dazu ein – durch die dicken Mauern einer Kathedrale hätte man die Piepmätze wohl gar nicht vernommen.

  • Sechstes Sinfoniekonzert in Münster

    Mi., 07.03.2018

    Der doppelte Franz

    Stefan Veselka ist Münsters Erster Kapellmeister

    Mit einer vielsagenden Bemerkung wandte sich Pianist Matthias Kirsch­nereit vor der Zugabe ans Publikum: Die gerade gehörte Liszt-Bearbeitung der Wanderer-Fantasie sei gewiss auch für die Zuhörer „ungewohnt“ gewesen, er selbst habe Schuberts Originalversion schon oft gespielt. Womöglich hätte er das an diesem Abend auch ganz gern getan, denn Liszts Konzert-Variante des Klavierwerks lässt den Pianisten zwischen den fordernden Einsätzen natürlich stumm aufs Orchester warten. Kirsch­nereit schien sich dabei vor allem zum Finale hin eher unwohl zu fühlen, überzeugte hingegen im Adagio-Teil mit dem Wanderer-Thema (und einem schönen Cello-Solo). Dass er Poet und Virtuose gleichermaßen ist, zeigten die beiden Zugaben deutlich.

  • Farbenfrohes Kinderkonzert im Theater

    So., 14.05.2017

    Wie die Hexe das Fliegen lernt

    Münsters Sinfonieorchester lieferte im Kinderkonzert ein schönes Wetterleuchten.

    Was eine Hexe ist, weiß jedes Kind, obwohl alte Märchen leider aus der Mode geraten sind. Im letzten Kinderkonzert der Saison war die sagenhafte Moorhexe Kikimora zu Besuch im Kleinen Haus des Stadttheaters, ein russisches, oft unsichtbares Weiblein, das den Menschen, die es sehen, Unglück bringt. Um den Hexenspuk nicht ungebremst auf die Kleinen loszulassen, gab’s zu Beginn den Slawischen Tanz Nr. 1 C-Dur von Antonín Dvořák. „Wer von denen passt auf diese fröhliche Musik?“, jubilierte Moderator Hartwig Maag und wies auf die hinter dem Orchester gespannte Leinwand: Drei Smileys grimassierten da um die Wette. Die Arme der Kinder flogen einhellig in die Höhe: es war der Strahlemann ganz rechts. Und was braucht es noch? „Ne Melodie“, krähte es von irgendwo her. „Stimmt. Diese Musik geht ins Blut, diese Musik ist fein, lädt zum Tänzchen ein“, dichtete Maag zum Thema, während Stefan Veselka das Sinfonieorchester Münster durch die furiosen Anfangstakte scheuchte. Rhythmische und orchestrale Raffinessen wurden erfolgreich mit Klatschen und Stampfen erprobt.

  • Kapellmeister am Theater Münster

    Mi., 26.04.2017

    Stefan Veselka führt, ohne zu führen

    Stefan Veselka war schon ein erfolgreicher Pianist, bevor er die Dirigentenlaufbahn einschlug. Er ist Erster Kapellmeister in Münster.

    Seine Muttersprache ist tschechisch, geboren worden und aufgewachsen ist er in Norwegen. Einen wichtigen Teil seines Klavierstudiums absolvierte Stefan Veselka in Salzburg, sein Hauptarbeitsplatz ist das Theater Münster. Und welche Opern dirigiert er dort als Erster Kapellmeister? „Spezialist für das französische Repertoire“, sagt Veselka lachend über sich – denn obwohl er mit großem Erfolg Stücke von Berlioz, Gounod und Offenbach geleitet hat und in der nächsten Spielzeit Massenets „Cendrillon“ dirigiert, will er sich nicht festlegen lassen.

  • Hans Henning Paar choreografiert Sergej Prokofjews „Romeo und Julia“

    So., 16.10.2016

    Sie schlagen sich die Köpfe ein

    Der Maskenball: Unter den munter tanzenden Festgästen (v. l.: Matthias Markstein, Pauline Stöhr, Alessio Sanna und Maria Bayarri Pérez) findet sich auch ein wilder Knochenmann.

    Der Tod tanzt mit. Beim Maskenball im Hause Capulet, wo sich Julia, die Tochter des Hauses, und Romeo aus der verfeindeten Familie Montague zum ersten Mal begegnen, findet sich unter den skurril gekleideten Gästen auch ein Knochenmann. Das prachtvolle Bild verheißt schon den schrecklichen Ausgang.

  • Erstes Kinderkonzert der Saison im Kleinen Haus

    So., 18.09.2016

    Niedliche Elfen, kauzige Trolle

    Moderierten gemeinsam das erste Kinderkonzert: Stefan Veselka und Julia Dina Heße

    Geduckt bewegt sich Julia Dina Heße über die Bühne, blickt nach hinten, schleicht weiter, vorbei an Stefan Veselka, der mit seinem Sinfonieorchester Münster die kribbelige Atmosphäre in Zauberwäldern von Norwegen vertont. Wo Edvard Griegs Trolle marschieren, kann es leicht gefährlich werden, meint der Dirigent. Also bewegen sich auch die Kinder im Publikum ganz sacht voran. Wenn die Pauke in Aktion tritt, kann einem schon bange werden. Und erst die Becken: „Die haben richtig nach uns geschnappt“, so Heße.