Sylvia Kotting-Uhl



Alles zur Person "Sylvia Kotting-Uhl"


  • Trotz Bolsonaro

    So., 16.12.2018

    Deutsches Atomprogramm mit Brasilien läuft weiter

    Der Druckwasserreaktor Angra III entsteht derzeit in Angra dos Reis, rund 150 Kilometer südlich von Rio de Janeiro.

    Atomkraft in den Tropen: Deutsche Konzerne setzten große Hoffnungen in die Atomkooperation mit Brasilien. Doch vieles ging schief. Die Bundesregierung hält trotz des ungewissen Kurses des neuen rechten Präsidenten Bolsonaro an der Uran-Belieferung des Landes fest.

  • Bundestagsabgeordnete besuchen Urenco

    Di., 02.10.2018

    „Kein angereichertes Uran aus Gronau für Doel und Tihange“

     

    Die belgischen Atomkraftwerke Doel und Tihange erhalten keinen Brennstoff mehr aus der Urananreicherungsanlage in Gronau. Das habe das Unternehmen intern beschlossen, sagten am Dienstagabend die beiden Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) und Hubertus Zdebel (Die Linke). Sie hatten sich am Nachmittag mit dem Geschäftsführer der Urenco Deutschland, Dr. Joachim Ohnemus, und weiteren Vertretern der Urenco in Gronau getroffen. Hintergrund des Gesprächs ist ein Antrag im Bundestag, mit dem die Stilllegung der Urananreicherungsanlage und der Brennelementefertigungsanlage in Lingen durchgesetzt werden soll. Am 17. Oktober findet eine Anhörung dazu im Bundestag statt.

  • Abgeordnete heute in Gronau

    Di., 02.10.2018

    Antrag im Bundestag: Atomgesetz soll geändert werden

    Die beiden Atomexperten der Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen und der Linken, Sylvia Kotting-Uhl und Hubertus Zdebel, besuchen am heutigen Dienstag die Urananreicherungsanlage. Mit einer Mahnwache von 13.30 bis 15 Uhr vor dem Haupttor der Urenco wollen Atomkraftgegner die Abgeordneten begrüßen und die Forderung der Anti-Atomkraft-Bewegung nach sofortiger Stilllegung der Uranfabriken bekräftigen. „Bis zum Sankt- Nimmerleinstag können aus Gronau und Lingen neben anderen Atomkraftwerke weltweit die grenznahen, gefährlichen Atomkraftwerken Doel, Thiange, Cattenom und Fessenheim beliefert werden. Das kann und muss unverzüglich gestoppt werden“, so Udo Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

  • Spielt Atomausstieg bei Sondierungen eine Rolle?

    Di., 14.11.2017

    Frage der Kompromisse ist offen

    Die mögliche Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage spielt bei den Sondierungsgesprächen für eine Jamaika-Koalition offenbar nur eine untergeordnete Rolle.

    In Schreiben an verantwortliche Vertreter hat Dieter Homann (UWG Ahaus) kürzlich die Haltung zur Schließung der Urananreicherungsanlage in Gronau und den Verzicht auf die Atommüll-Transporte in das Atommüll-Lager Ahaus und deren Bedeutung bei den Sondierungsgesprächen in Berlin abgefragt. Jetzt gibt es eine erste Antwort.

  • NRW fordert Stilllegung der Urananlage Gronau

    Mo., 11.07.2016

    Kräftemessen: Ministerin soll Urenco schließen

    Blick in die zentrale Leitwarte der Gronauer Urananreicherungsanlage. Die politische Debatte um die Schließung, die von NRW-Umweltminister Johannes Remmel gefordert wird, geht weiter.

    Die Zukunft der Urananreicherungsanlage in Gronau (Urenco) sorgt auf höchster Ebene für politischen Streit. Die NRW-Landesregierung hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) aufgefordert, die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage in Gronau zu schließen.

  • Atom

    Di., 28.06.2016

    Endlager könnte in jedem Bundesland entstehen

    Eine Million Jahre soll der hoch radioaktive Atommüll vor sich hin strahlen, ohne Leben und Gesundheit der Menschen zu gefährden.

    Es waren langwierige Verhandlungen. Jetzt hat die Endlagerkommission einen Bericht vorgelegt, der bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll helfen soll. Doch das ist nur ein erster Schritt. Bis zur Inbetriebnahme einer Lagerstätte werden noch über 30 Jahre vergehen.

  • Energie

    So., 11.10.2015

    Nach Atom-Stresstest: Opposition sieht Handlungsbedarf

    Die Bundesregierung gibt Entwarnung: Eon, RWE, EnBW und Vattenfall haben genug Geld, um den Atomausstieg zu bezahlen. In einem Extrem-Szenario würde sich aber eine Lücke von fast 39 Milliarden Euro auftun. Fotos: Deck/Gambarini/Thissen/Burgi

    Berlin (dpa) - Die Opposition hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) davor gewarnt, nach dem bestandenen Stresstest der Atomkonzerne die Hände in den Schoß zu legen.

  • Bund will Kontrolle bei Urenco behalten

    Sa., 14.02.2015

    Gabriel: „Ganz besonderes Unternehmen“

    Urenco-Gruppe steht zum Verkauf. Foto: Peperhowe

    Gronau/Berlin - Die Bundesregierung will einem Verkauf von Urenco nur zustimmen, wenn sie Einfluss auf das Unternehmen behält. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat der grünen Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl geschrieben, dass die Besitzer des ­„ganz besonderen Unternehmens“ (O-Ton Gabriel) – nämlich die Staaten Großbritannien und Niederlande sowie ­Eon und RWE – auch „weiterhin rechtssicher in der Lage sind, die Regelungen des völkerrechtlichen Vertrags von ­Almelo gegenüber den Unternehmen und deren Anteilseignern durchzu­setzen“.

  • Atomkraft

    Di., 08.07.2014

    Widerstand gegen möglichen Atommüll-Transport in die USA

    Castorenbehälter im Forschungszentrum Jülich. Foto: Andreas Endermann / Archiv

    Berlin (dpa) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace und die Grünen fordern von der Bundesregierung einen Verzicht auf die mögliche Entsorgung von 152 Atommüll-Behältern in den USA.

  • Parteien

    Mi., 14.05.2014

    Mehr Fälle von Steuerhinterziehung im Bundestag

    Berlin (dpa) - Mindestens fünf Bundestagsabgeordnete haben für ihre Zweitwohnung in Berlin über Jahre keine Steuern gezahlt. Heute wurden neben den bereits bekannten drei Fällen zwei weitere publik. So habe auch die atompolitische Fraktionssprecherin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, 2005 ihre Zweitwohnung in Berlin nicht angemeldet und seitdem keine Steuer gezahlt. Das teilte die Parlamentarische Geschäftsführerin Britta Haßelmann mit. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski gab heute zu, seine Berliner Wohnung nicht ordnungsgemäß angemeldet zu haben.