Tanja Weidner



Alles zur Person "Tanja Weidner"


  • Das Wolfgang-Borchert-Theater im Lockdown

    Mo., 25.01.2021

    Warten auf Geld – Proben auf Vorrat

    Markus Hennes und Rosana Cleve proben E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ – Premierentermin: nach dem Lockdown . . .

    Wie sieht es eigentlich während des Lockdowns im Theater aus? Alles dicht, keiner da? Mitnichten! Das Wolfgang-Borchert-Theater gewährt einen Einblick hinter die Kulissen und Meinhard Zanger einen Ausblick auf eine Zeit nach Corona.

  • Das Wolfgang-Borchert-Theater im Lockdown: Gespräch mit Intendant Meinhard Zanger

    So., 29.11.2020

    Generalprobe für bessere Zeiten

    Im Wolfgang-Borchert-Theater spielen Ivana Langmajer und Markus Hennes das Stück „Heilig Abend“. Die Szene aus der Generalprobe zeigt, dass es auch hier emotionaler zugehen wird als in der Fernsehfassung, die heute um 20.15 Uhr im ZDF zu sehen ist.

    Die Theater dürfen im Lockdown proben, aber nicht spielen. Intendant Meinhard Zanger erzählt, wie das Wolfgang-Borchert-Theater mit dieser Situation umgeht.

  • Reaktionen auf Corona-Maßnahmen

    Do., 15.10.2020

    Gewappnet für die Verschärfung

    Steigen die Neuinfektionen in Münster auf über 35 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen, werden Mund-Nasen-Bedeckungen im alltäglichen Straßenbild noch präsenter.

    Auf dem Weg zum Hotspot: Es ist eine Frage der Zeit, bis Münster die Corona-Inzidenzmarke von 35 reißt. Das hätte verschärfte Regeln in der Schule und bei Veranstaltungen zur Folge.

  • Borchert-Theater muss bei der Saisoneröffnung wagemutig improvisieren

    So., 23.08.2020

    Mit Dario Fo und Karacho durch die Krise

    Antonia (Rosana Cleve) und Markus Hennes (Margherita, l.) haben „gehamstert“ und nicht bezahlt. Die Beute wird als „Schwangerschaftsbauch“ getarnt.

    Das Borchert-Theater hat seine Saison eröffnet. Mit einer Komödie von Dario Fo. Der Polit-Clown und Italo-Marxist ließ es früher gerne auf der Bühne krachen, vornehmlich gegen Bonzen und Kapital. Ob das in Corona-Krisen-Zeiten auch funktioniert? Chefdramaturgin Tanja Weidner hat das Stück mit kleinen Verweisen an die Corona-Zeit angepasst. Außerdem musste kurzfristig wegen eines Unfalls personell grundlegend umgebaut werden. Ein Wagnis, das beim Publikum Anerkennung auslöst. Das Stück selbst allerdings überschreitet, wie bei Dario Fo zu erwarten, immer wieder die Grenze zum Klamauk. Das wird nicht jedem Theatergast im Jahre 2020 gefallen.

  • Borchert-Theater beginnt Spielzeit mit Dario Fos „Bezahlt wird nicht!“

    Di., 18.08.2020

    Motto zum Neustart: „Arm, aber sexy“

    Rosana Cleve (l.) und Monika Hess-Zanger spielen in „Bezahlt wird nicht!“ zwei leicht überforderte Diebinnen.

    Hoffentlich ist das Wolfgang-Borchert-Theater nicht allzu kassandrisch . . . Denn in der Auftakt-Produktion bildet ein Szenario den Hintergrund, das trotz Corona-Krise hierzulande noch fern scheint: kein Geld, keine Unterstützung vom Staat, und die Preise explodieren.

  • Wolfgang-Borchert-Theater

    Fr., 29.05.2020

    Intendant und Dramaturgin - die reale Bühne des Ehe-Lebens

    Meinhard Zanger und Tanja Weidner haben sich am Standesamt Münster das Ja-Wort geben – Standesbeamter war Oberbürgermeister Markus Lewe.

    Traumhochzeit innerhalb der Theater-Szene: Meinhard Zanger, Intendant des Wolfgang-Borchert-Theaters und Tanja Weidner, leitende Dramaturgin, haben trotz der Corona-Pandemie geheiratet.

  • Premiere von Heinrich Manns „Untertan“

    Fr., 17.01.2020

    Gespenstischer Kaiserwalzer auf der Bühne des Borchert-Theaters

    Die Studentenverbindung der Neuteutonen ist für Diederich Heßling sehr hilfreich.

    Heinrich Mann porträtiert in seinem Roman „Der Untertan“ einen kaisertreuen Karrieristen. Das Wolfgang-Borchert-Theater zeigt jetzt eine Bühnenversion, die über den historischen Rahmen hinausweist.

  • Borchert-Theater stellt „Den Untertan“ von Heinrich Mann auf die Bühne

    Di., 14.01.2020

    Alle sind ein bisschen Heßling

    Chefdramaturgin Tanja Weidner hat für das Borchert-Theater aus Heinrich Manns „Der Untertan“ eine Bühnenversion erstellt und inszeniert auch den zeitlosen Klassiker gegen den Untertanengeist.

    Kants Appell an den Verstand, „Habe den Mut!“, ist über 230 Jahre alt; und der alte Preuße wusste als Untertan vom großen Fritz, was Obrigkeit bedeutet und erkannte dementsprechend als Denker die Ursachen für mangelnden Vernunftgebrauch: „Faulheit und Feigheit“. Gerade beim öffentlichen Gebrauch der Vernunft bedarf es des Mutes. Und es scheint, als sei der Appell in Zeiten entfesselter sozialer Medien aktueller denn je. Dementsprechend wirkt es nicht allzu ungewöhnlich, dass das Wolfgang-Borchert-Theater einen alten Schulliteratur-Schinken, einen Klassiker, einen Grundstein deutscher Geistesgeschichte auf die Bühne bringt: „Der Untertan“ von Heinrich Mann.

  • Festivalpreis fürs Wolfgang-Borchert-Theater in Rjasan

    Di., 17.12.2019

    Liebesgrüße aus Russland

    Vor dem Festival-Logo „Ein glitzerndes Herz“ vereint: der Rjasaner Intendant Semen Grechko, seine Kollegen, Meinhard Zanger, das WBT-Team und Vizekonsul Frederik Klaustermeyer (hinten 2. v. r.)

    Das Wolfgang-Borchert-Theater zeigte auf dem 4. Internationalen Theaterfestival in Münsters russischer Partnerstadt Rjasan das romantische Experiment „Heisenberg“ von Simon Stephens.

  • Wolfgang-Borchert-Theater zeigt deutsche Erstaufführung von „Der König lacht“

    Do., 12.09.2019

    Düsteres Märchen über die Macht

    Luisa Guarro (kl. Bild) hat ein philosophisches Märchen geschrieben, mit dem das Borchert-Theater seine Spielzeit eröffnet – in der Hauptrolle Meinhard Zanger (l.).

    „Das Gute und das Böse sind keine Aspekte des Menschlichen, sondern des Systems, in dem wir uns befinden.“ Daher gefiel Luisa Guarro das Märchen vom Vogelgreif „überhaupt nicht“. „Guter“ und „böser“ Bruder – dieses Entweder-oder, diese absoluten Wahrheiten, das wollte die Mutter ihrem Sohn Yuri nicht mit auf den Weg geben. „Jeder ist verantwortlich für die eigene Wahrheit, und er kann sie verändern.“ Und so hat die italienische Autorin und Theaterregisseurin das Märchen vom Vogelgreif zum „Der König lacht“ umgeschrieben: „Das Märchen erzählt auf eine überrealistische Weise über das Leben, wie es wirklich ist.“