Tilman Rademacher



Alles zur Person "Tilman Rademacher"


  • Präventionsprojekt an der Eichendorffschule

    Do., 16.05.2019

    „Mein Körper gehört mir!“

    In dieser Geschichte hat sich der „Junge“ (Tilman Rademacher) lange durchfragen müssen, bis er schließlich Hilfe einer neutralen Person fand (Leona Pallas).

    Kinder gegen sexuelle Gewalt stark zu machen, darum geht es beim Projekt „Mein Körper gehört mir“. Am Donnerstag fand in der Eichendorff-Grundschule in Angelmodde die dritte und letzte Etappe für die fünf Klassen der dritten und vierten Jahrgangsstufe statt.

  • „Der Zuschauspieler“ im Kleinen Bühnenboden

    So., 05.05.2019

    Die Quälerei der Quasselstrippe

    Der verzweifelte Theaterbesucher (Konrad Haller, l.) würde gern einer Aufführung lauschen, wird aber von der Quasselstrippe neben ihm (Toto Hölters) zugetextet.

    „Einfach nur sitzen, die Dinge geschehen lassen ...“ Wie ein Mantra wiederholt der Herr in der ersten Reihe diese Worte. Er freut sich auf die Vorstellung. Fein hat er sich gemacht fürs Theater, dunkler Anzug, weißes Hemd. Der Platz neben ihm ist frei, auch gut. Aber nicht mehr lange. Schon kommt ein Nachzügler, stolpert à la Loriot durch die Zuschauerreihen, setzt sich neben ihn – und fängt an zu reden.

  • Boulevard zeigt Gesellschaftssatire „Willkommen bei den Hartmanns“

    Di., 12.03.2019

    Flüchtling spielt Flüchtling

    Die Hartmanns (v.l.): Jonathan Steinbiß als Basti, Angelika Ober als Angelika Hartmann, Roland Heitz als Dr. Richard Hartmann, Ahmad Dimassi als Ahmad, Tilman Rademacher als Philipp Hartmann, Miriam Hornik als Sofie Hartmann und Stefan Naszay als Dr. Tarek Berger.   Die Hartmanns (v.l.): Jonathan Steinbiß als Basti, Angelika Ober als Angelika Hartmann, Roland Heitz als Dr. Richard Hartmann, Ahmad Dimassi als Ahmad, Tilman Rademacher als Philipp Hartmann, Miriam Hornik als Sofie Hartmann und Stefan Naszay als Dr. Tarek Berger.

    Es ist eine Typenkomödie und Gesellschaftssatire, also bester Stoff fürs Boulevard. Kein Wunder, dass Angelika Ober überglücklich ist, die Aufführungsrechte ergattert zu haben, als zweites Theater in Deutschland. Doch damit nicht genug: Für ihre Inszenierung von „Willkommen bei den Hartmanns“ hat sie sogar eine authentische Besetzung gefunden. Den Flüchtling spielt ein Flüchtling.

  • „Das Lamberti Lamento“: Uraufführung im Kleinen Bühnenboden:

    So., 13.01.2019

    Der Ersatztürmer wartet und wartet

    Der Ersatztürmer (Konrad Haller) wartet vergeblich auf seinen Einsatz auf dem Lamberti-Kirchturm. Also muss er sich die Zeit irgendwie anders vertreiben. Am Telefon zum Beispiel.

    Die kleine Trittleiter hat genau zwei Stufen. Die stapft er mehrmals am Tag rauf und wieder runter. So hält er sich fit für die 298 Stufen hinauf in die Türmerstube der Lambertikirche. Denn er ist der Ersatztürmer. Und wenn die reguläre Türmerin ausfällt, muss er ran. Allerdings ist das in den 32 Jahren, seit er in seiner Amtstube sitzt, noch kein einziges Mal vorgekommen. Einmal war er schon nahe dran. Da war die Türmerin in Urlaub. Komischerweise hatte er an diesem Tag auch frei. Er wittert eine Verschwörung.

  • Tilman Rademachers „Lamberti Lamento“ im Kammertheater Bühnenboden

    Fr., 04.01.2019

    Das Geheimnis des Ersatztürmers

    Münsters Türmerin Martje Saljé (r.) und ihr tragikomischer „Stellvertreter“ auf der Bühne, Konrad Haller, der das Solo „Das Lamberti Lamento“ von Tilman Rademacher zur Uraufführung spielen wird.

    Die Türmerin von Lamberti hat einen Stellvertreter, einen Ersatzmann, einen Tuter in der zweiten Reihe. Dies hat Tilman Rademacher zum Anlass für ein Theaterstück genommen: „Das Lamberti Lamento“.

  • Autor Tilman Rademacher im Kammertheater Kleiner Bühnenboden

    So., 29.04.2018

    170 Seiten mit Versen über Gott und die Welt

    Tilman Rademacher bei seiner Lesung, die auch in Gebärdensprache übersetzt wurde.

    Das Buch sei „in einem halbjährigen Anfall von Euphorie“ entstanden, sagt Tilman Rademacher über seinen Gedichtband „Der Buchsommelier“. Das Ergebnis sind 170 Seiten voller Verse, die sich nicht nur mit der Welt allgemein, sondern auch mit Themen wie Gott, Literatur und Theater auseinandersetzen – alles sauber gegliedert in sechs Hauptkapitel. Am Samstag stellte der münsterische Schauspieler und Filmemacher sein Werk im Kleinen Bühnenboden vor.

  • „Zugabe“-Uraufführung im Kammertheater Bühnenboden

    So., 17.09.2017

    Hauptrolle für einen passionierten Claqueur

    Tilman Rademacher erzählt in seinem Stück, was ein Claqueur in der Öffentlichkeit so alles bewirken kann.

    Der Claqueur applaudiert jubelnd in der Generalpause, die Zuschauer machen begeistert mit und gehen anschließend nach Hause. Der Claqueur bleibt nach diesem Beifall allein im Saal und hört das Konzert in Ruhe zu Ende – es geht noch 45 Minuten weiter. Das Publikum im Kleinen Bühnenboden an der Schillerstraße lacht herzlich über diese, freilich frei erfundene, Anek­dote.

  • Tilman Rademachers „Letzte Runde“ im Bühnenboden

    Mo., 29.05.2017

    Mit Alkohol und Aspirin

    Tilmann Rademacher las zu Deutschlands Droge Nummer eins: Alkohol.

    Die Hand zittert, als Tilman Rademacher die Aspirin-Brausetablette ins Mineralwasser rührt, schnell die gelbliche Flüssigkeit herunterstürzt und anschließend die Gäste begrüßt. Rademacher lädt zur „Letzten Runde“ in den Kleinen Bühnenboden an der Schiller­straße, ein Tablett mit eiskaltem Korn steht bereit. Für die Zuschauer, sagt der gebürtige Münsteraner. Tatsächlich bedienen sich im Laufe des Abends die Zuschauer gern an den kleinen Gläschen.

  • Ökos und Saubermänner

    So., 09.02.2014

    „Kappe App“-Aktive proben eifrig – und fiebern der Premiere entgegen

    Stimmung? „Gut!“ Das jedenfalls signalisiert Gabriele Brüning bei der Einzelprobe mit Tilman Rademacher (l.) und Ulrich Sprenger.

    „Klima? Nein danke!“ Für das Programm von Kappe App, Münsters alternativer Karnevals-Sitzung, hat das Ensemble den klassischen Slogan der Anti-AKW-Bewegung ironisch umgebrochen. Aus Engagement fürs Klima, wie die Regisseurin Gabriele Brüning beim Probenbesuch gleich mehrfach unterstreicht.

  • „Münster-Morbid“-Kalender

    Fr., 03.01.2014

    Selbst Wilsberg wird nicht verschont

    Haben ihren Kalender zum Fressen gern: Hanno Endres (l.) und Tilmann Rademacher. Die kleinen Fotos zeigen zwei Motive daraus.

    Münster steht Kopf: Beim Radfahren studiert ein Leezenritter mit Kopfhörer die Straßenverkehrsordnung, ein Nachtwächter entzündet bei den Bordsteinschwalben an der Siemensstraße sein romantisches Laternenlicht, ein Weihnachtsmann jagt ein Tanzmariechen, Männer in Anzügen grillen Grauschwan Petra am Aasee und versenken das weiße Tretboot. Das alles und noch viel mehr zeigt der „Münster morbid“-Kalender 2014.