Tilman Rademacher



Alles zur Person "Tilman Rademacher"


  • „Nicht in bester Verfassung“ und „Aber man wird doch noch!“

    Mo., 30.11.2020

    Kontrovers und unterhaltsam

    Maximilian Wigger zeigt an der Neubrückenstraße sein Video „Nicht in bester Verfassung“.

    Demokratie, Verfassung und das Recht auf Meinungsfreiheit klingen nach staubtrockenen Sonntagsreden - es sei denn ein Künstler und ein Theatermann kümmern sich drum . . .

  • Tilman Rademachers Buchsommelier-Trilogie

    Fr., 08.05.2020

    Schmeckt nach Zitrone

    Tilman Rademachers Buchsommelier-Trilogie: Schmeckt nach Zitrone

    Was Tilman Rademacher über Dichter sagt, gilt für ihn selbst besonders: „Seine Seelennabelschau ist selten fad / und seltener noch öde. / Dichter, stolzer Pfau, hab Dank! / Denkst für uns dich blöde.“

  • Szenische Lesung zur Charles-Dickens-Weihnachtsgeschichte „A Christmas Carol“

    So., 22.12.2019

    Geizhals, Geister, Gentlemen

    Szenische Einstimmung auf Weihnachten (v.l.): Markus von Hagen, Christoph Tiemann, Philip Ritter, Urs von Wulfen, Tilman Rademacher, Sarah Giese. Natürlich hatten sie einen tosenden Abschiedsapplaus, vor allem nach dem Gesang: „Kommt her, oh ihr Gläubigen“, ein traditionelles englisches Lied.

    „Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?“

  • Buchsommelier Tilman Rademacher im Bühnenboden

    Fr., 13.12.2019

    Warten mit Godot

    Tilman Rademacher stellte im Kammertheater viel beklatschte lyrische Spekulationen an.

    „Er wartet immer, immer schon / auf Wladimir und Estragon“, rezitiert Tilman Rademacher eines seiner neuen Gedichte. Die Rede ist von Godot, Samuel Becketts mysteriöser, nie in Erscheinung tretender Bühnenfigur. Rademacher dreht den Spieß um: Hier harrt nun Godot vergeblich aus.

  • Präventionsprojekt an der Eichendorffschule

    Do., 16.05.2019

    „Mein Körper gehört mir!“

    In dieser Geschichte hat sich der „Junge“ (Tilman Rademacher) lange durchfragen müssen, bis er schließlich Hilfe einer neutralen Person fand (Leona Pallas).

    Kinder gegen sexuelle Gewalt stark zu machen, darum geht es beim Projekt „Mein Körper gehört mir“. Am Donnerstag fand in der Eichendorff-Grundschule in Angelmodde die dritte und letzte Etappe für die fünf Klassen der dritten und vierten Jahrgangsstufe statt.

  • „Der Zuschauspieler“ im Kleinen Bühnenboden

    So., 05.05.2019

    Die Quälerei der Quasselstrippe

    Der verzweifelte Theaterbesucher (Konrad Haller, l.) würde gern einer Aufführung lauschen, wird aber von der Quasselstrippe neben ihm (Toto Hölters) zugetextet.

    „Einfach nur sitzen, die Dinge geschehen lassen ...“ Wie ein Mantra wiederholt der Herr in der ersten Reihe diese Worte. Er freut sich auf die Vorstellung. Fein hat er sich gemacht fürs Theater, dunkler Anzug, weißes Hemd. Der Platz neben ihm ist frei, auch gut. Aber nicht mehr lange. Schon kommt ein Nachzügler, stolpert à la Loriot durch die Zuschauerreihen, setzt sich neben ihn – und fängt an zu reden.

  • Boulevard zeigt Gesellschaftssatire „Willkommen bei den Hartmanns“

    Di., 12.03.2019

    Flüchtling spielt Flüchtling

    Die Hartmanns (v.l.): Jonathan Steinbiß als Basti, Angelika Ober als Angelika Hartmann, Roland Heitz als Dr. Richard Hartmann, Ahmad Dimassi als Ahmad, Tilman Rademacher als Philipp Hartmann, Miriam Hornik als Sofie Hartmann und Stefan Naszay als Dr. Tarek Berger.   Die Hartmanns (v.l.): Jonathan Steinbiß als Basti, Angelika Ober als Angelika Hartmann, Roland Heitz als Dr. Richard Hartmann, Ahmad Dimassi als Ahmad, Tilman Rademacher als Philipp Hartmann, Miriam Hornik als Sofie Hartmann und Stefan Naszay als Dr. Tarek Berger.

    Es ist eine Typenkomödie und Gesellschaftssatire, also bester Stoff fürs Boulevard. Kein Wunder, dass Angelika Ober überglücklich ist, die Aufführungsrechte ergattert zu haben, als zweites Theater in Deutschland. Doch damit nicht genug: Für ihre Inszenierung von „Willkommen bei den Hartmanns“ hat sie sogar eine authentische Besetzung gefunden. Den Flüchtling spielt ein Flüchtling.

  • „Das Lamberti Lamento“: Uraufführung im Kleinen Bühnenboden:

    So., 13.01.2019

    Der Ersatztürmer wartet und wartet

    Der Ersatztürmer (Konrad Haller) wartet vergeblich auf seinen Einsatz auf dem Lamberti-Kirchturm. Also muss er sich die Zeit irgendwie anders vertreiben. Am Telefon zum Beispiel.

    Die kleine Trittleiter hat genau zwei Stufen. Die stapft er mehrmals am Tag rauf und wieder runter. So hält er sich fit für die 298 Stufen hinauf in die Türmerstube der Lambertikirche. Denn er ist der Ersatztürmer. Und wenn die reguläre Türmerin ausfällt, muss er ran. Allerdings ist das in den 32 Jahren, seit er in seiner Amtstube sitzt, noch kein einziges Mal vorgekommen. Einmal war er schon nahe dran. Da war die Türmerin in Urlaub. Komischerweise hatte er an diesem Tag auch frei. Er wittert eine Verschwörung.

  • Tilman Rademachers „Lamberti Lamento“ im Kammertheater Bühnenboden

    Fr., 04.01.2019

    Das Geheimnis des Ersatztürmers

    Münsters Türmerin Martje Saljé (r.) und ihr tragikomischer „Stellvertreter“ auf der Bühne, Konrad Haller, der das Solo „Das Lamberti Lamento“ von Tilman Rademacher zur Uraufführung spielen wird.

    Die Türmerin von Lamberti hat einen Stellvertreter, einen Ersatzmann, einen Tuter in der zweiten Reihe. Dies hat Tilman Rademacher zum Anlass für ein Theaterstück genommen: „Das Lamberti Lamento“.

  • Autor Tilman Rademacher im Kammertheater Kleiner Bühnenboden

    So., 29.04.2018

    170 Seiten mit Versen über Gott und die Welt

    Tilman Rademacher bei seiner Lesung, die auch in Gebärdensprache übersetzt wurde.

    Das Buch sei „in einem halbjährigen Anfall von Euphorie“ entstanden, sagt Tilman Rademacher über seinen Gedichtband „Der Buchsommelier“. Das Ergebnis sind 170 Seiten voller Verse, die sich nicht nur mit der Welt allgemein, sondern auch mit Themen wie Gott, Literatur und Theater auseinandersetzen – alles sauber gegliedert in sechs Hauptkapitel. Am Samstag stellte der münsterische Schauspieler und Filmemacher sein Werk im Kleinen Bühnenboden vor.