Toto Hölters



Alles zur Person "Toto Hölters"


  • „Die Blosewinds“ sind ein Klassiker aus dem Kammertheater Kleiner Bühnenboden

    Do., 30.01.2020

    Ihr Meer ist der Aasee

    Die maritime Lebensfreude der drei stimmgewaltigen „Die Blosewinds“ sorgte allein in Münster für bislang 50 gefeierte Konzerte: Guido Kolk, Detlef Sult (r.) und Marcel Langenohl (l.) begeistern aber auch bundesweit das Publikum – seit zehn Jahren.

    Deine Heimat ist der Aasee? Deine Freunde sind Westfalen? Ein erfolgreicher Shanty-Chor aus dem tiefsten Westfalen? Ja! Die „Blosewinds“ haben im Kammertheater Kleiner Bühnenboden angefangen, dort 50 Shows absolviert (bislang), und eine Ende der Erfolgsfahrt ist nicht abzusehen. . .

  • Bühnenboden: „Es brennt so schön in mir!“

    Mo., 04.11.2019

    Wenn ein Berserker plötzlich explodiert

    Stefan Nászay poltert, schreit und tobt als Anonymus

    Wer kennt die Sekunde, in der jemand explodiert? Die Uraufführung des Punkrock-Theatertrips „Es brennt so schön in mir“ mit Stefan Nászay (Idee und Konzept) und dem Rabiatsound von „Chaos & Sandale“ bot im Kleinen Bühnenboden einige Perspektiven radikaler Perspektivlosigkeit von und für jedermann (Regie: Toto Hölters).

  • „Der Zuschauspieler“ im Kleinen Bühnenboden

    So., 05.05.2019

    Die Quälerei der Quasselstrippe

    Der verzweifelte Theaterbesucher (Konrad Haller, l.) würde gern einer Aufführung lauschen, wird aber von der Quasselstrippe neben ihm (Toto Hölters) zugetextet.

    „Einfach nur sitzen, die Dinge geschehen lassen ...“ Wie ein Mantra wiederholt der Herr in der ersten Reihe diese Worte. Er freut sich auf die Vorstellung. Fein hat er sich gemacht fürs Theater, dunkler Anzug, weißes Hemd. Der Platz neben ihm ist frei, auch gut. Aber nicht mehr lange. Schon kommt ein Nachzügler, stolpert à la Loriot durch die Zuschauerreihen, setzt sich neben ihn – und fängt an zu reden.

  • Kammertheater Bühnenboden eröffnet die Spielzeit furios mit dem Stück „Gefahrenzone“

    So., 23.09.2018

    Brüder auf Kollisionskurs

    Jetzt wird es heftig: Drei Brüder (Detlef Sult, l., Konrad Haller, Stefan Násza, kniend) haben alte Rechnungen zu begleichen.

    „Willst du mich nicht fragen, wie’s mir geht?“, will Carl von Ambroise wissen. Und erntet ein herablassendes, gelangweiltes „Wie geht’s dir?“ als Entgegnung. Heißa – wenn ein Gespräch unter Brüdern, die sich lange nicht gesehen haben, so beginnt, dann darf man in ihrer Beziehung irgendwo verborgenen Sprengstoff vermuten.

  • Kammertheater Kleiner Bühnenboden zieht Bilanz

    Di., 25.07.2017

    Vor Gericht und auf der Bühne

    Halten das Kammertheater auf Kurs: Toto Hölters (l.) und Konrad Haller lassen sich von einer schwierigen Nachbarschaft nicht unterkriegen und setzen ihre erfolgreiche Kulturarbeit fort.

    Der Kleine Bühnenboden darf sich freuen und feiern. Das Kammertheater kann trotz weniger Räume unverzagt weiterarbeiten und das erfolgreich. Die beiden Theaterleiter Toto Hölters und Konrad Haller ziehen für die abgelaufene Spielzeit eine positive Bilanz und geben daher den Kampf mit einer Störquelle aus der Nachbarschaft nicht auf.

  • Bühnenboden hat Spielzeit mit „Mike und Jane“ eröffnet

    Fr., 16.09.2016

    Vom Flirt zur Flucht zum Grill

    Bescheren einen kurzweiligen Theaterabend: Alena Bacher und Stefan Nászay als „Mike und Jane“.

    Der Schlagabtausch läuft meist nach folgendem Muster ab: „Wenn ich anfange zu lesen“, sagt Mike, „geht meine Liebe zu dir im Hintergrund weiter.“ Worauf Jane entrüstet antwortet, dass sie keine Frau für den Hintergrund sei, sondern ganz vorne mitspielen wolle.

  • „Bühnenboden“ eröffnet Spielzeit mit „Mike und Jane“

    Mo., 12.09.2016

    „Liebe hat nichts mit Verstehen zu tun“

    Alena Bacher und Stefan Nászay spielen „Mike und Jane“ im „Kleinen Bühnenboden“.

    Birgit Kempker ist eine Spezialistin für turbulente Zustände in engen Verhältnissen, und „Mike und Jane“ ist ihr bisher unanständigster Versuch, dem chaotischen Misslingen der Affären eine geordnete Rede entgegenzusetzen.

  • Der Kleine Bühnenboden ist wieder da

    So., 11.10.2015

    Ein Himmel voller Schnitzel

    Auf der Sulzwiese: Schnitzel mampfend werden Toto Hölters (l.) als Dramaturg Hermann Beil und Theaterdirektor Claus Peymann (Konrad Haller) gleich vom ganz großen Shakespeare-Theater fantasieren.

    Wenn Mozart durch den Raum schallt, um die hehre Welt des Wiener Burgtheaters zu beschwören, hängt der Himmel voller Geigen. Im Kleinen Bühnenboden hängt er außerdem voller Schnitzel. Wir befinden uns auf der Sulzwiese, wo Theaterdirektor Claus Peymann und Dramaturg Hermann Beil Schnitzel mampfend vom ganz großen Shakespeare-Theater fantasieren. Ein Dramolett, in welchem beider Hausautor Thomas Bernhard sarkastisch Transzendenz und Trottelei zusammenzwingt. Wie hätten Konrad Haller und Toto Hölters ihre Kultbühne kultiger wiedereröffnen können als mit solch galligem Theater übers Theater?

  • Der Kleine Bühnenboden eröffnet Spielzeit

    Fr., 18.09.2015

    Es bleibt viel Raum für Theater

    Der Theaterraum und der Wintergarten sind den Theatermachern (v.l.) Konrad Haller und Toto Hölters geblieben.

    Das Kammertheater „Der kleine Bühnenboden“ macht weiter. Die Spielzeiteröffnung ist am 9. Oktober mit Thomas Bernhard.

  • Toto Hölters „Bier für Frauen“ im Kammertheater „Kleiner Bühnenboden“ erntet großen Applaus

    So., 09.11.2014

    Namenlose Protagonisten liefern kuriosen Smalltalk

    Zwischen Tragik und Komik: Die Darsteller des Stückes „Bier für Frauen“ beziehen auch das Publikum mit in ihr Spiel ein.

    In weißen Bademänteln schieben sich sechs Darsteller durchs voll besetzte Foyer des Kleinen Bühnenbodens oder lümmeln dort auf Sesseln wie nach einer durchzechten Nacht. „Mein Wecker hat zwei Tage lang geklingelt und ich habe nichts gehört“, sagt einer, der nach seinem Vollrausch ein neues Leben beginnen will. Dann greift der Mann (Detlev Sult) zur Gitarre und geleitet das Publikum singend zur Bühne: „Komm rüber in mein kleines grünes Haus ... hier haben die Gäste gesessen ... das war früher.“ Ein wehmütiger, melancholischer Einstieg in Felicia Zellers tragikomisches Stück, das angesichts der drohenden Theater-Schließung eine ganz eigene Qualität erhält.