Toto Hölters



Alles zur Person "Toto Hölters"


  • Kammertheater Bühnenboden eröffnet die Spielzeit furios mit dem Stück „Gefahrenzone“

    So., 23.09.2018

    Brüder auf Kollisionskurs

    Jetzt wird es heftig: Drei Brüder (Detlef Sult, l., Konrad Haller, Stefan Násza, kniend) haben alte Rechnungen zu begleichen.

    „Willst du mich nicht fragen, wie’s mir geht?“, will Carl von Ambroise wissen. Und erntet ein herablassendes, gelangweiltes „Wie geht’s dir?“ als Entgegnung. Heißa – wenn ein Gespräch unter Brüdern, die sich lange nicht gesehen haben, so beginnt, dann darf man in ihrer Beziehung irgendwo verborgenen Sprengstoff vermuten.

  • Kammertheater Kleiner Bühnenboden zieht Bilanz

    Di., 25.07.2017

    Vor Gericht und auf der Bühne

    Halten das Kammertheater auf Kurs: Toto Hölters (l.) und Konrad Haller lassen sich von einer schwierigen Nachbarschaft nicht unterkriegen und setzen ihre erfolgreiche Kulturarbeit fort.

    Der Kleine Bühnenboden darf sich freuen und feiern. Das Kammertheater kann trotz weniger Räume unverzagt weiterarbeiten und das erfolgreich. Die beiden Theaterleiter Toto Hölters und Konrad Haller ziehen für die abgelaufene Spielzeit eine positive Bilanz und geben daher den Kampf mit einer Störquelle aus der Nachbarschaft nicht auf.

  • Bühnenboden hat Spielzeit mit „Mike und Jane“ eröffnet

    Fr., 16.09.2016

    Vom Flirt zur Flucht zum Grill

    Bescheren einen kurzweiligen Theaterabend: Alena Bacher und Stefan Nászay als „Mike und Jane“.

    Der Schlagabtausch läuft meist nach folgendem Muster ab: „Wenn ich anfange zu lesen“, sagt Mike, „geht meine Liebe zu dir im Hintergrund weiter.“ Worauf Jane entrüstet antwortet, dass sie keine Frau für den Hintergrund sei, sondern ganz vorne mitspielen wolle.

  • „Bühnenboden“ eröffnet Spielzeit mit „Mike und Jane“

    Mo., 12.09.2016

    „Liebe hat nichts mit Verstehen zu tun“

    Alena Bacher und Stefan Nászay spielen „Mike und Jane“ im „Kleinen Bühnenboden“.

    Birgit Kempker ist eine Spezialistin für turbulente Zustände in engen Verhältnissen, und „Mike und Jane“ ist ihr bisher unanständigster Versuch, dem chaotischen Misslingen der Affären eine geordnete Rede entgegenzusetzen.

  • Der Kleine Bühnenboden ist wieder da

    So., 11.10.2015

    Ein Himmel voller Schnitzel

    Auf der Sulzwiese: Schnitzel mampfend werden Toto Hölters (l.) als Dramaturg Hermann Beil und Theaterdirektor Claus Peymann (Konrad Haller) gleich vom ganz großen Shakespeare-Theater fantasieren.

    Wenn Mozart durch den Raum schallt, um die hehre Welt des Wiener Burgtheaters zu beschwören, hängt der Himmel voller Geigen. Im Kleinen Bühnenboden hängt er außerdem voller Schnitzel. Wir befinden uns auf der Sulzwiese, wo Theaterdirektor Claus Peymann und Dramaturg Hermann Beil Schnitzel mampfend vom ganz großen Shakespeare-Theater fantasieren. Ein Dramolett, in welchem beider Hausautor Thomas Bernhard sarkastisch Transzendenz und Trottelei zusammenzwingt. Wie hätten Konrad Haller und Toto Hölters ihre Kultbühne kultiger wiedereröffnen können als mit solch galligem Theater übers Theater?

  • Der Kleine Bühnenboden eröffnet Spielzeit

    Fr., 18.09.2015

    Es bleibt viel Raum für Theater

    Der Theaterraum und der Wintergarten sind den Theatermachern (v.l.) Konrad Haller und Toto Hölters geblieben.

    Das Kammertheater „Der kleine Bühnenboden“ macht weiter. Die Spielzeiteröffnung ist am 9. Oktober mit Thomas Bernhard.

  • Toto Hölters „Bier für Frauen“ im Kammertheater „Kleiner Bühnenboden“ erntet großen Applaus

    So., 09.11.2014

    Namenlose Protagonisten liefern kuriosen Smalltalk

    Zwischen Tragik und Komik: Die Darsteller des Stückes „Bier für Frauen“ beziehen auch das Publikum mit in ihr Spiel ein.

    In weißen Bademänteln schieben sich sechs Darsteller durchs voll besetzte Foyer des Kleinen Bühnenbodens oder lümmeln dort auf Sesseln wie nach einer durchzechten Nacht. „Mein Wecker hat zwei Tage lang geklingelt und ich habe nichts gehört“, sagt einer, der nach seinem Vollrausch ein neues Leben beginnen will. Dann greift der Mann (Detlev Sult) zur Gitarre und geleitet das Publikum singend zur Bühne: „Komm rüber in mein kleines grünes Haus ... hier haben die Gäste gesessen ... das war früher.“ Ein wehmütiger, melancholischer Einstieg in Felicia Zellers tragikomisches Stück, das angesichts der drohenden Theater-Schließung eine ganz eigene Qualität erhält.

  • Kammertheater Bühnenboden droht das Aus

    Sa., 08.11.2014

    Mit dem Latein am Ende

    Im Widerstand: Konrad Haller und Toto Hölters versuchen mit allen friedlichen Mitteln, den Vermieter eines wichtigen Teils ihres Theaters zur Rücknahme seiner Kündigung zu bewegen. Sonst droht zum 1. Juli nächsten Jahres das Ende des Kammertheaters an der Schillerstraße – nach 31 Jahren.

    Der Mensch ist ein „krummes Holz“, meinte Immanuel Kant. Der Philosoph kannte Münsters Schillerstraße zwar nicht. Aber was sich dort seit mehr als einem Jahr abspielt, ist mit Vernunft oder gar Weisheit nur schwer zu erklären. Im Zentrum des Dramas stehen ein Vermieter und eine Mieterin, die aus schwer nachzuvollziehenden Gründen die Existenz des Kammertheaters „Kleiner Bühnenboden“ gefährden.

  • Reset-Festival endet mit Theaterexperiment im Pumpenhaus

    Di., 14.10.2014

    Zäh wie Kaugummi

    Geht nicht gibt’s nicht! Zum Beispiel Sonntagabends ins Theater zu gehen, ohne den Tatort zu verpassen. Beim Abschlussabend des diesjährigen Resetfestivals im Pumpenhaus wurde beides geboten: Während im Hintergrund live die Tagesschau, der Tatort mit Ulrich Tukur und Günther Jauchs Talkrunde in Echtzeit abliefen, fand vor dem Bildschirm eine Theaterstück statt. Tatort: das Wohnzimmer von Miri (Stefanie Bockermann) und Stefan (Toto Hölters). Zeuge der Parallelinszenierung: das unplüschig auf Treppenstufen drapierte Publikum, das nun die Wahl hatte, dem Krimi seine Aufmerksamkeit zu schenken oder dem Dialog der Eheleute. Vielleicht sogar beidem.

  • Wer ist schon gern allein, mitten auf dem Atlantik?

    So., 15.12.2013

    Das Trio „Blosewind“ und Toto Hölters sponnen reichlich Seemannsgarn im Kleinen Bühnenboden

    Das Trio feierte die 25. Ausgabe ihres Programms „15 Mann auf des toten Manns Kiste“ (v. l.): Hein Blosewind (Marcel Langenohl), Jan Blosewind (Guido Kolk) und Florian Silbermöwe (Detlef Sult).

    Nordsee, Ostsee und die Sieben Weltmeere werden total überschätzt – das finden „Die Blosewinds“. Schließlich ist Münster, wenn es nach dem „kleinsten Shantychor der Welt“ geht, ebenfalls eine Hafenstadt. Mit dem „Aasee-Lied“ belegen die drei auch flugs, warum das so ist: „Stadt am See, fast in Küstennäh‘...“, heißt es in dem Song. Nicht umsonst trägt schließlich der Kiepenkerl „navyblau“, das muss doch ein Zeichen sein!