Umar al-Baschir



Alles zur Person "Umar al-Baschir"


  • Anführer noch auf freiem Fuß

    Fr., 12.07.2019

    Militärführung im Sudan: Putschversuch verhindert

    Im April wurde Langzeit-Präsident Omar al-Baschir vom Militär gestürzt. Dem Putsch waren monatelange Massenproteste vorausgegangen.

    Im Machtkampf im Sudan gab es gerade einen Lichtblick. Militär und Opposition einigten sich auf eine Machtteilung. Kam es deshalb zu einem Putschversuch?

  • Krise im Sudan

    Fr., 12.07.2019

    Militärführung im Sudan: Putschversuch verhindert

    Im Sudan ist nach Angaben des regierenden Militärs ein Putschversuch verhindert worden.

    Im Sudan soll es einen Putschversuch gegeben haben. Angeblich sollte dadurch die kürzliche Einigung mit der Opposition blockiert werden. Etliche Menschen wurden festgenommen.

  • Nach Protesten und Unruhen

    Fr., 05.07.2019

    Sudan: Militär und Opposition einigen sich auf Übergangsrat

    Das sudanesische Volk feierte nach Bekanntwerden des zustande gekommenen Abkommens in den Straßen von Khartum.

    Im Sudan trägt die Vermittlung der Afrikanischen Union erste Erfolge. Militär und Opposition einigten sich auf die Einrichtung einer gemeinsamen Führung. In den Straßen Khartums wird gefeiert.

  • Konflikte

    Fr., 05.07.2019

    Militärrat im Sudan lässt Gefangene einer Rebellengruppe frei

    Khartum (dpa) - Der Militärrat im Sudan hat in Vorbereitung auf weitere Verhandlungen mit der Opposition 235 Gefangene einer Rebellengruppe aus dem Gefängnis entlassen. Der Militärratsvorsitzende Jamal Omar sagte Staatsmedien zufolge, der Schritt solle zeigen, dass das Gremium Frieden und Stabilität in dem Land sicherstellen wolle. Die Opposition hatte die Freilassung Gefangener gefordert. Nach drei Jahrzehnten an der Macht war der sudanesische Präsident Omar al-Baschir im April von den Streitkräften gestürzt worden. Seitdem ringen die Militärführung und die Opposition um die Bildung einer Übergangsregierung.

  • Opposition erhöht Druck

    So., 09.06.2019

    Zahlreiche Festnahmen bei landesweitem Streik im Sudan

    Oppositionsgruppen im Sudan haben am Sonntag einen landesweiten Streik begonnen. Damit wollen sie Druck auf den militärischen Übergangsrat ausüben, die Macht an eine zivile Regierung zu übergeben.

    Seit dem Sturz des Langzeitmachthabers Omar al-Baschir ringen Militär und Opposition im Sudan um die Macht. Gesprächsversuche sind bisher gescheitert. Jetzt versucht es die Opposition auf einem anderen Weg.

  • Zahl der Todesopfer gestiegen

    Do., 06.06.2019

    Weiterhin extrem angespannte Lage im Sudan

    Rauch steigt in Khartum hinter einer Straßenbarrikade auf, die Militärfahrzeuge aufhalten soll. Nach dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen.

    Nach der Unterdrückung von Protesten im Sudan ist die Lage dort volatil. Das Militär sagt zwar, es würde wieder mit der Opposition verhandeln, doch Ärzte und Opposition berichten von weiterer Gewalt gegen Zivilisten. Die Afrikanische Union zieht nun Konsequenzen.

  • Nach Gewaltexzess

    Mi., 05.06.2019

    Militärführung im Sudan will mit Opposition reden

    Rauch steigt in Khartum hinter einer Straßenbarrikade auf, die Militärfahrzeuge am Durchkommen hindern soll.

    Die Lage im Sudan ist extrem angespannt. Erst geht das Militär gewaltsam gegen Demonstranten vor und kündigt alle Vereinbarungen mit der Opposition auf. Dann signalisiert es Gesprächsbereitschaft. Doch nun kommt von der Opposition ein Nein.

  • Militär

    Mi., 05.06.2019

    Ärzte: Nach Gewalt gegen Demonstranten im Sudan 100 Tote

    Khartum (dpa) - Nach dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte im Sudan gegen Demonstranten ist die Zahl der Todesopfer inzwischen auf rund 100 gestiegen. Das teilte eine Ärzteorganisation mit. Zuvor war die Rede von 60 Toten gewesen. Inzwischen seien etwa 40 weitere Leichen im Nil entdeckt worden. Zudem seien mehr als 300 Menschen verletzt worden. Sicherheitskräfte waren am Montag mit Gewalt gegen eine wochenlange Sitzblockade in Khartum vorgegangen, die maßgeblich zum Sturz des Präsidenten Omar al-Baschir beigetragen hatte.

  • Demonstrationen

    Mo., 03.06.2019

    Blutbad in Khartum

    Khartum (dpa) - Es ist passiert, was viele befürchtet hatten: Die Revolution im Sudan, die den Langzeitmachthaber Omar al-Baschir stürzte, ist in ein Blutbad verwandelt worden. Am frühen Montagmorgen fielen im Zentrum Khartums Schüsse. Augenzeugen, Aktivisten und Ärzten zufolge rückten Sicherheitskräfte auf den Platz der wochenlangen Sitzblockade, die maßgeblich zum Sturz Al-Baschirs beigetragen hatte. Mit Tränengas und scharfer Munition zielten sie demnach auf Demonstranten. Der Opposition und Ärzten zufolge starben mindestens 30 Menschen.

  • Demonstrationen

    Mo., 03.06.2019

    Blutbad in Khartum: Krise spitzt sich zu

    Khartum (dpa) - Es ist passiert, was viele befürchtet hatten: Die Revolution im Sudan, die den Langzeitmachthaber Omar al-Baschir stürzte, ist in ein Blutbad verwandelt worden. Am frühen Morgen fielen im Zentrum Khartums Schüsse. Augenzeugen, Aktivisten und Ärzten zufolge rückten Sicherheitskräfte auf den Platz der wochenlangen Sitzblockade vor. Mit Tränengas und scharfer Munition zielten sie demnach auf Demonstranten. Der Opposition und Ärzten zufolge starben mindestens 13 Menschen. Ein Gewerkschaftsbündnis nannte es ein «blutiges Massaker».