Vera Neumann



Alles zur Person "Vera Neumann"


  • Für Dieter Bistrick (†) ging mit der Flucht der soziale Abstieg einher

    Mo., 27.01.2020

    „Mutter hat alles für uns gegeben“

    Das zerstörte Königsberg, die Heimat der Familie von Dieter Bistrick, nach dem Luftangriff im August 1944

    Über sechs Jahre hinweg war das Erzählcafé im Kirchsaal der evangelischen Kirche ein Treffpunkt für Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Geflüchtete oder Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten nach Lienen kamen. Initiatorin Vera Neumann hat einige der Zeitzeugen-Berichte zu einer 40-seitigen Broschüre zusammengefasst. Die WN geben in einer Serie eine Auswahl der Berichte wieder. Darunter ist auch der von Dieter Bistrick, der im Sommer vergangenen Jahres verstorben ist:

  • Siegmund Schmidt floh zu seiner in Ibbenbüren verheirateten Schwester

    Di., 07.01.2020

    „Russe schießt auf die hinteren Wagen“

    Wigandstal im Landkreis Lauban war eine Zwischenstation auf der Flucht der Familie von Siegmund Schmidt.

    Über sechs Jahre hinweg war das Erzählcafé im Kirchsaal der evangelischen Kirche ein Treffpunkt für Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Geflüchtete oder Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten nach Lienen kamen. Initiatorin Vera Neumann hat einige der Zeitzeugen-Berichte zu einer 40-seitigen Broschüre zusammengefasst. Die WN geben in einer Serie eine Auswahl der Berichte wieder. Darunter ist auch der von Siegmund Schmidt

  • Anneliese Schönrade erlebte die Flucht als Elfjährige

    Do., 26.12.2019

    Ein Hering für zehn Leute

    Von Weißstein im Kreis Waldenburg begann die Flucht von Anneliese Schönrade, ihrer Mutter und ihrer Schwester, die schließlich in Lienen endete.

    Über sechs Jahre hinweg war das Erzählcafé im Kirchsaal der evangelischen Kirche ein Treffpunkt für Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Geflüchtete oder Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten nach Lienen kamen. Initiatorin Vera Neumann hat einige der Zeitzeugen-Berichte zu einer 40-seitigen Broschüre zusammengefasst. Die WN geben in einer Serie eine Auswahl der Berichte wieder. Darunter ist auch der von Anneliese Schönrade.

  • Günter Glatzer hat in schwierigen Zeiten keine Arbeit gescheut

    Sa., 07.12.2019

    Neue Holzschuhe vom Pastor

    Eine historische Ansicht des Ortes Schroda in Posen, von dem aus Günter Glatzer zum Militärdienst eingezogen wurde.

    Über sechs Jahre hinweg war das Erzählcafé im Kirchsaal der evangelischen Kirche ein Treffpunkt für Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Geflüchtete oder Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten nach Lienen kamen. Initiatorin Vera Neumann hat einige der Zeitzeugen-Berichte zu einer 40-seitigen Broschüre zusammengefasst. Die WN geben in einer Serie eine Auswahl der Berichte wieder. Darunter ist auch der des im Oktober verstorbenen Günter Glatzer:

  • Marlies Dölling kam über Timmendorf nach Lienen

    Fr., 15.11.2019

    „Anfangs gehörte man nicht dazu“

    Marienburg mit seiner mittelalterlichen und imposanten Deutschordensburg war mütterlicherseits die Heimat der Familie von Marlies Dölling.

    Über sechs Jahre hinweg war das Erzählcafé im Kirchsaal der evangelischen Kirche ein Treffpunkt für Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Geflüchtete oder Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten nach Lienen kamen. Initiatorin Vera Neumann hat einige der Zeitzeugen-Berichte zu einer 40-seitigen Broschüre zusammengefasst. Die WN geben in einer Serie eine Auswahl der Berichte wieder. Darunter ist auch der von Marlies Dölling:

  • Marie Kriege aus Ostpreußen kam 1951 auf den Hof Blömker in Aldrup

    Fr., 01.11.2019

    „Blömkers Mariechen“

    Eine historische Aufnahme des alten Hofes Blömker in Aldrup, der direkt an der Bahnlinie liegt. 1951 kam Marie Kriege auf den Hof und hat es dort gut gehabt, wie sie in ihren Erinnerungen an die Nachkriegszeit schreibt.

    Über sechs Jahre hinweg war das Erzählcafé im Kirchsaal der evangelischen Kirche ein Treffpunkt für Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Geflüchtete oder Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten nach Lienen kamen. Initiatorin Vera Neumann hat einige der Zeitzeugen-Berichte zu einer 40-seitigen Broschüre zusammengefasst. Die WN geben in einer Serie eine Auswahl der Berichte wieder.

  • Sechs Jahre Erzählcafé: Zeitzeugen-Berichte zu einer Broschüre zusammengefasst

    Mo., 28.10.2019

    Das Schicksal der Ostvertriebenen

    Zahlreiche Berichte und Erzählungen von Vertrieben und Geflüchteten aus den deutschen Ostgebieten hat Erzählcafé-Initiatorin Vera Neumann in einer 40-seitigen Broschüre (links) festgehalten. Sie hat auch den Neuanfang in Lienen zum Thema, der mit einigen Fotos illustriert ist. Oben: Hausbau in Metgers Breede. Unten: Grundsteinlegung für die katholische Kirche Maria Frieden am 13. Juli 1952.

    Die eigene Kinder- und Jugendzeit sollte man eigentlich mit Geborgenheit und einem friedlichen Umfeld verbinden können. Für die vielen Menschen, die im Zweiten Weltkrieg von Osteuropa in Richtung Westen zogen, bedeutet diese Zeit der Flucht dagegen Schrecken und Ängste. Mit den traumatischen Erfahrungen von Verletzungen, Tod und Hunger, aber auch den Gefühlen von „Glück gehabt“ oder der grenzenlosen Erleichterung über das Überleben kamen unzählige Familien aus den früheren deutschen Ostgebieten auch nach Westfalen. Einige fanden eine neue Heimat in Lienen.

  • Erzählcafé als Ort der Erinnerung

    Fr., 26.04.2019

    Mal schön, mal schrecklich

    Arno Henke (links) und Bernd Walter Rausch sprachen über die Geschehnisse im früheren Schlesien.

    Das Bedürfnis, über die Vergangenheit in Schlesien zu sprechen, aber auch von den Erlebnissen der damals Geflüchteten zu erfahren, ist da. Seit 2013 können sich Interessierte im Erzählcafé über das Erlebte austauschen wie auch über die Geschehnisse in den Kriegsjahren und das „Ankommen“ in Lienen aus erster Hand informieren.

  • Ostvertriebene erinnern sich beim Erzählcafé

    Fr., 05.05.2017

    „Da war Chaos im Kopf“

    Weckten Erinnerungen an die damaligen Flucht- und Kriegserfahrungen: Vera Neumann, Susanne Nickel, Gerda Schmidt, Karl-Heinz Stupin, Marlies Dölling, Bernd-Walter Rausch und Günter Glatzer (von links).

    Über 1000 Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in Lienen aufgenommen. Im Jahr 1956 zählte die Statistik sogar 1726 Personen aus Flüchtlingsfamilien, sie bildeten damit über 23 Prozent der Lienener Bevölkerung. Beim Erzählcafè am Donnerstag wurden die damaligen Geschehnisse unter dem Titel „Die Ankunft der Vertriebenen und Flüchtlinge“ wieder aufgegriffen. Wie viel Halt konnte Kirche damals geben? Wie erlebten Katholiken ihre Aufnahme von den vorwiegend evangelischen Bürgern, und Protestanten die Aufnahme im überwiegend katholischen Münsterland?

  • Ausstellung zur Kreisgeschichte eröffnet

    Fr., 26.08.2016

    200 Jahre in drei Akten

    Freuen sich über die gelungen Eröffnungsveranstaltung: der Vorsitzende des Heimatvereins Friedel Stegemann, Dr. Vera Neumann, Kreisarchivarin Ute Langkamp, der stellvertretende Landrat Jürgen Coße und Dr. Christof Spannhoff (von links).

    Betagt, aber immer noch ein Erfolgsmodell: In diesem Jahr begeht der Kreis Steinfurt seinen 200. Geburtstag. Denn vor zwei Jahrhunderten wurden in der preußischen Provinz Westfalen die bis heute bestehenden Landkreise eingerichtet. Aus diesem Anlass hat das Kreisarchiv Steinfurt in Kooperation mit den Archivaren aller 24 Kommunalarchive im Kreisgebiet und dem Historiker Dr. Christof Spannhoff aus Lienen die Jubiläums-Ausstellung „200 Jahre Kreis Steinfurt“ zur Geschichte der Region im 19. und 20. Jahrhundert erarbeitet. Diese Ausstellung geht im Festjahr 2016 auf Wanderschaft durch den Kreis und macht noch zum bis 27. September in Lienen Station.