Walter Lübcke



Alles zur Person "Walter Lübcke"


  • Extremismus

    Mi., 21.08.2019

    Lübcke-Fall: Ermittler finden 46 Waffen bei Durchsuchung

    Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer.

    Kassel/Berlin (dpa) - Im Mordfall Lübcke haben Ermittler bei Durchsuchungen wesentlich mehr Waffen gefunden, als bisher bekannt war. Sie beschlagnahmten insgesamt 46 Schusswaffen, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) hervorgeht. Die Waffen würden derzeit noch kriminaltechnisch untersucht, ebenso weitere gefundene Gegenstände wie Chinaböller, Messer und Sportbögen. Details zu Fundort und Art der Waffen machten die Ermittler nicht, auch nicht dazu, welchem der drei Verdächtigten sie zuzuordnen sind. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» darüber berichtet.

  • Kriminalität

    Fr., 16.08.2019

    Hass im Internet: BKA-Präsident für konsequenteres Vorgehen

    Berlin (dpa) - Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, dringt auf weitere Anstrengungen im Kampf gegen Hasskriminalität im Internet. Der Bund und die Länder müssten sich darüber verständigen, wie man das Thema Hasskriminalität im Netz effektiver verfolgen könne, sagte Münch dem Nachrichtenportal «t-online.de». Wer sich in Deutschland engagiere, habe den berechtigten Anspruch, dass er keinen Hass gegen sich erdulden müsse. Zuletzt hatten vor allem hämische Netz-Reaktionen auf den gewaltsamen Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke für Empörung gesorgt.

  • Extremismus

    Mo., 12.08.2019

    Mehr rechtsextreme Straftaten in NRW

    Verena Schäffer (Grüne), Landtagsabgeordnete, spricht im Landtag. 

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Rechtsextremismus ist in Nordrhein-Westfalen auf dem Vormarsch. Im ersten Halbjahr 2019 erfasste der Kriminalpolizeiliche Meldedienst 1216 einschlägige Straftaten. Das waren über 22 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf vorliegt.

  • Extremismus

    Mo., 12.08.2019

    SPD dringt auf rasches Verbot von «Combat 18»

    Berlin (dpa) - Die SPD will sich laut Medienbericht für ein rasches Verbot des Neonazi-Netzwerks «Combat 18» einsetzen. Das geht laut «Süddeutschen Zeitung» aus einem Papier hervor, über das das SPD-Präsidium heute beraten will. Darin heißt es, wer sich mit der Demokratie anlege, der müsse viel konsequenter ihre Wehrhaftigkeit zu spüren bekommen. Anlass für den Vorstoß seien unter anderem der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und rassistisch motivierte Angriffe auf Ausländer, schreibt das Blatt.

  • Fall Lübcke

    Mo., 05.08.2019

    Hessens Verfassungsschutz überprüft verstärkt Rechtsextreme

    Der Mord an dem Kasseler CDU-Politiker Walter Lübcke im Juni hatte eine Debatte über Rechtsextremisten ausgelöst.

    Gibt es in Hessen eine Häufung rechtsextremer Verbrechen? Aufsehenerregende Fälle wie der Mord an Walter Lübcke haben eine Debatte darüber ausgelöst. Der Verfassungsschutz in dem Bundesland soll nun genauer hinschauen.

  • Neue Justizministerin

    Sa., 27.07.2019

    Lambrecht fordert härteres Vorgehen gegen Rechtsextreme

    Bundesjustizministerin Christine Lambrecht.

    Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sieht Handlungsbedarf bei Polizei und Staatsanwaltschaften im Kampf gegen Rechtsextremismus. Dazu gehöre auch der Kampf gegen Hass im Internet.

  • Kriminalität

    Sa., 27.07.2019

    Lambrecht fordert härteres Vorgehen gegen Rechtsextreme

    Berlin (dpa) - Bundesjustizministerin Christine Lambrecht für ein härteres Vorgehen gegen Rechtsextreme ausgesprochen. «Wir müssen den Verfolgungsdruck auf Rechtsextremisten massiv erhöhen», sagte Lambrecht nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem Mordversuch an einem Eritreer in Wächtersbach der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Polizei und Staatsanwaltschaften müssten alles tun, um Hasskriminalität im Internet effektiv zu verfolgen.

  • Messer-Angriff

    Fr., 26.07.2019

    Fall Lübcke: Stephan E. soll Asylbewerber attackiert haben

    Der Tatverdächtige Stephan E. wird nach einem Haftprüfungstermin zu einem Hubschrauber gebracht.

    Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke wird von den Behörden auch verdächtigt, im Jahr 2016 einen Asylbewerber verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem ungelösten Fall.

  • Mutmaßlicher Täter ist tot

    Di., 23.07.2019

    Hinter Schuss auf Eritreer steckt wohl rassistisches Motiv

    Ein 26-Jähriger aus Eritrea wurde in der Industriestraße in Wächtersbach angeschossen.

    Die Bluttat von Wächtersbach hat wohl einen rassistischen Hintergrund, aber keinen rechtsextremen - so die derzeitige Einschätzung der Ermittler. Vor Ort reagieren die Menschen betroffen, dass das Opfer wegen seiner Hautfarbe ausgewählt worden sein könnte.

  • Kriminalität

    Di., 23.07.2019

    Proteste im hessischen Wächtersbach gegen Rassismus

    Wächtersbach (dpa) - Nach dem Schuss auf einen Eritreer im hessischen Wächtersbach haben am Tatort rund 400 Menschen bei einer Mahnwache gegen Rassismus protestiert. «Hier wurde ein weiteres Mal, sieben Wochen nach dem Mord an Walter Lübcke, aus Gedanken eine Tat, die uns erschüttert», sagte der Bürgermeister von Wächtersbach, Andreas Weiher. Die Gewalt sei eine «neue Qualität von gelebtem Rassismus». Der 26-jährige Eritreer war gestern schwer verletzt worden. Die Ermittler gehen von einem «fremdenfeindlichen Motiv» des mutmaßlichen deutschen Täters aus, der sich kurz danach erschoss.