Widukind



Alles zur Person "Widukind"


  • Archivale des Monats widmet sich 2020 den „Gläubigen“

    Mo., 06.01.2020

    Religiöses und weltanschauliches Denken, Handeln und Leiden

    Diese künstlerisch verfremdete Taufszene Widukinds auf dem Plakat des Widukind-Museums in Enger basiert auf einer Skizze von Alfred Rethel (1816-1859).

    1235 Jahre nach der Taufe des Sachsen-Herzogs Widukind, 1215 Jahre nach der Weihe des ersten Bischofs von Münster, Liudger, und 485 Jahre nach Ende des Täuferreiches von Münster gibt die Abteilung Westfalen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen am Bohlweg in der Reihe „Archivale des Monats“ im Jahr 2020 Einblicke in die zahllosen Spuren, die religiöses und weltanschauliches Denken, Handeln und Leiden in Schrift und Bild hinterlassen haben. Das Motto lautet: „Von Recht-, Anders- und Ungläubigen“.

  • Dr. Wilhelm Wilkens und der Suderberg-Gau

    Mi., 27.12.2017

    Blick zurück in die Karolingerzeit

    Die Grafentafel in Lienen diente einst als Grenzpunkt des Suderberg-Gaus auf dem Nordkamm des Teutoburger Waldes. Dr. Wilhelm Wilkens hat dazu geforscht und sieht den Gau im Frühmittelalter als Existenzgrundlage für das entstehende Bistum Osnabrück in der damals unsicheren Zeit.

    Ein Zufallsfund mit Folgen: Als sich Dr. Wilhelm Wilkens mit der Entstehung der Lienener Kirche befasst, stößt der engagierte Heimatforscher im Osnabrücker Urkundenbuch (OUB) auf ein Schriftstück vom 15. Juli 965. Zwar ist dort noch nicht vom Suderberg-Gau oder dem Widukind-Dreieck die Rede. „Aber seine Umrisse sind klar“, sagt der 90-Jährige. Und: „Der Suderberg-Gau, das Osnabrücker Südland, geht auf die Zeit Karls des Großen zurück.“

  • Mittelalter-Fans üben alte Technik

    Fr., 20.10.2017

    Der elegante Schwertkampf

    Lieben die mittelalterliche Schwertkunst (v. l.): Julius Wälz aus Telgte und Marian Marklein aus Beckum.

    Aus der ehemaligen Fünfkampfhalle in Warendorf klingt es recht metallisch. Laut klirrt Stahl auf Stahl. Da wird gefochten. Aber nicht mit dem olympischen Florett oder Degen.

  • Upkammerabend des Heimatvereins

    Di., 18.04.2017

    Von Walbert bis heute

    Dr. Ralf Klötzer (re.) sprach auf Einladung des Heimatvereins in der Alten Küsterei über die Drensteinfurter Stadtgeschichte.

    „Die Geschichte Drensteinfurts“ war Thema des Upkammerabends des Heimatvereins. Historiker Dr. Ralf Klötzer nahm die 43 Besucher in der Alten Küsterei auf eine Zeitreise mit, die urkundlich belegt im Jahre 850 begann. Der anschauliche Abriss der Historie der Wersestadt kam bei den Zuhörern ausgezeichnet an.

  • Wissenschaftler enträtseln Geheimnisse der Großen Sloopsteene bei Westerkappeln

    Sa., 11.02.2017

    Neues aus der Steinzeit

    Funde aus den beiden Erdhügeln während der Ausgrabung im Jahr 2015. Dabei entdeckten die Archäologen auch menschliche Knochenreste.

    Um die Großen Sloopsteene im Werser Holz ranken sich manch Mythen und Legenden. Wissenschaftler der Altertumskommission für Westfalen haben jetzt einige Geheimnisse dieses Großsteingrabs enträtselt. So ist es viel älter als lange angenommen.

  • Historie der alten Hofanlage

    Fr., 20.01.2017

    „Rettet den Amtshof“

    Diese alte Postkarte aus dem Jahr 1937 zeigt den Amtshof zu Zeiten, als dieser noch bewirtschaftet wurde – und noch in einem besseren Zustand war.

    Der Amtshof könnte die Keimzelle Drensteinfurts sein. Im Jahr 851 wurde er erstmals urkundlich erwähnt. Immer wieder ist die Hofanlage im Laufe der Jahrhunderte verändert worden. Seit längerer Zeit wird der Hof aber nicht mehr bewirtschaftet. Die Gebäude verfallen. Die Zukunft des historischen Ensembles ist ungeklärt.

  • Lienen ist 1050 Jahre alt

    Mo., 27.07.2015

    Zu Recht gefeiert

    Die Grafentafel in Holperdorp liegt auf der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Dort sollen sich einst Bischöfe und Grafen zur Jagd verabredet haben. In diesem Jahr besteht Lienen 1050 Jahre.

    1965 feierten die Menschen 1000 Jahre Gemarkung Lienen. Dazu erschien das Buch von Friedrich Ernst Hunsche „Lienen am Teutoburger Wald”. War die Feier berechtigt?

  • Taufe oder Tod: Karl der Große und die Eroberung Sachsens

    Mi., 29.01.2014

    Viele Jahre tobt ein grausamer Krieg

    Die Truppen Karls des Großen trafen in unserer Region auf eine agrarisch ausgerichtete Gesellschaft. Wie unsere Vorfahren damals lebten, dafür gilt der Versuch einer Rekonstruktion eines Sachsenhofes in Greven als gutes Beispiel

    Der Todestag Karls des Großen jährte sich gestern (28. Januar) zum 1200. Mal. Viele Veranstaltungen werden sich im Jubiläumsjahr diesem Herrscher widmen, der schon bei seinen Zeitgenossen als äußerst bedeutend galt. Blickt man nun auf Westfalen, so war dieser Eindruck lange Zeit zumindest ambivalent. Steht diese Region doch mit einem der großen Gegner Karls in engem Zusammenhang, mit Widukind, dem sogenannten Sachsenherzog

  • Gronau

    Do., 05.08.2010

    „Sepp-Herberger-Wetter“ lässt GLC kalt