Bundesanwaltschaft



Alles zur Organisation "Bundesanwaltschaft"


  • Konflikte

    Mo., 18.01.2021

    Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Kriegsverbrecher an

    Blick auf den Eingang zum Oberlandesgericht Düsseldorf.

    Karlsruhe (dpa) - Zwei mutmaßlichen Kriegsverbrechern aus Syrien soll demnächst in Düsseldorf der Prozess gemacht werden. Die Bundesanwaltschaft hat am dortigen Oberlandesgericht Anklage gegen die beiden Männer erhoben, wie sie am Montag in Karlsruhe mitteilte. Sie stehen im Verdacht, 2012 an der Hinrichtung eines Oberstleutnants der syrischen Regierungstruppen beteiligt gewesen zu sein. Die Männer waren im Juli vergangenen Jahres in Naumburg in Sachsen-Anhalt und Essen gefasst worden. Seither sitzen sie in Untersuchungshaft.

  • Schlussvortrag

    Do., 14.01.2021

    Verteidiger des Hauptangeklagten plädieren im Lübcke-Prozess

    Der Vorsitzende Richter Thomas Sagebiel sitzt mit seinen beisitzenden Richtern an einem weiteren Verhandlungstag im Gerichtssaal des Oberlandesgerichts Frankfurt.

    Die Vorwürfe gegen Stephan Ernst sind schwer, die Anklage fordert die Höchststrafe für den mutmaßlichen Mörder von Walter Lübcke. Welche Argumente bringen die Verteidiger für ihren Mandanten?

  • Terrorismus

    Mo., 11.01.2021

    Mehrere Jahre Haft für mutmaßlichen IS-Terroristen gefordert

    Das Wort «Oberlandesgericht» ist am Eingang in Stein gemeißelt.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Bundesanwaltschaft hat für einen mutmaßlichen IS-Terroristen aus Wuppertal achteinhalb Jahre Haft beantragt. Die Vorwürfe gegen den 30-jährigen Tadschiken hätten sich im Wesentlichen bestätigt, so die Vertreter des Generalbundesanwalts am Montag in ihrem Plädoyer am Düsseldorfer Oberlandesgericht. Der 30-Jährige soll mit einer Terrorzelle tadschikischer Landsleute Mord- und Terroranschläge in Deutschland und Albanien geplant haben.

  • Prozesse

    Do., 07.01.2021

    Anklage gegen mutmaßliche IS-Terroristin aus Essen erhoben

    Blick auf den Eingang zum Oberlandesgericht in Düsseldorf.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen eine mutmaßliche IS-Terroristin aus Essen erhoben. Die 30-Jährige habe Deutschland 2015 mit ihren vier Kindern verlassen, um sich in Syrien dem sogenannten Islamischen Staat anzuschließen, teilte die Behörde am Donnerstag in Karlsruhe mit.

  • Urteil Ende Januar erwartet

    Di., 22.12.2020

    Bundesanwalt fordert Sicherungsverwahrung im Mordfall Lübcke

    Der Hauptangeklagte Stephan Ernst (l.) wird in den Gerichtssaal geführt.

    Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke soll für die Tat eine lebenslange Haft verbüßen - so das Plädoyer der Ankläger. Trotz vieler offener Fragen zeigen sie keine Zweifel an der Schuld des Hauptangeklagten.

  • Anschlagsserie

    Mo., 21.12.2020

    Bundesanwaltschaft klagt Attentäter von Waldkraiburg an

    Beschädigter Imbiss in Waldkraiburg im Mai. Bei seiner Festnahme hatte der Attentäter zehn Rohrbomben und etliche Kilogramm Sprengstoff bei sich.

    Im Frühjahr schrecken nächtliche Attacken auf türkische Läden und Gaststätten das oberbayerische Waldkraiburg auf. Als der Täter gefasst wird, stellt sich heraus: Es hätte noch viel Schlimmeres passieren können. Jetzt rückt der Prozess gegen den Mann näher.

  • Prozesse

    Do., 17.12.2020

    Prozess gegen mutmaßliche IS-Terroristin dauert an

    Eine modellhafte Nachbildung der Justitia.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Der vor über einem Jahr gestartete Prozess gegen eine mutmaßliche IS-Terroristin und Sklavenhalterin aus Konstanz dauert an. Ursprünglich hatte das Düsseldorfer Oberlandesgericht das Verfahren bis zu diesem Donnerstag terminiert. Doch mit dem 66. Verhandlungstag werde der Prozess nicht beendet sein, teilte ein Gerichtssprecher auf Nachfrage nun mit. Es seien inzwischen 37 weitere Verhandlungstage bis zum 27. Mai 2021 bestimmt worden. Die Beweisaufnahme gestalte sich aufwendiger als ursprünglich absehbar, hieß es.

  • Privatjet genutzt

    Do., 10.12.2020

    Ermittler für Verfahren gegen FIFA-Boss Infantino

    Könnte sich mit der Nutzung eines Privatjets strafbar gemacht haben: Gianni Infantino, Präsident des Weltfußballverbandes FIFA.

    Bern (dpa) - Der Präsident des Fußball-Weltverbands, Gianni Infantino, hat sich nach Angaben eines Schweizer Sonderstaatsanwalts bei der Nutzung eines Privatjets womöglich strafbar gemacht. «Es gibt deutliche Anzeichen für ein strafbares Verhalten des FIFA-Präsidenten», teilte Stefan Keller mit.

  • Urteil am 21. Dezember

    Mi., 09.12.2020

    Halle-Prozess: Angeklagter leugnet in Plädoyer den Holocaust

    Dem angeklagten Stephan Balliet werden zu Beginn des 24. Prozesstages am 8. Dezember im Saal des Landgerichts die Handfesseln abgenommen.

    Der Prozess zum rechtsterroristischen Anschlag von Halle sollte zur großen Propaganda-Show des Angeklagten werden. Das wurde auch in seinem letzten Wort noch einmal deutlich. Gericht und Nebenkläger verhindern das.

  • Rechtsterroristischer Anschlag

    Mi., 02.12.2020

    Nebenklage setzt Schlussvorträge im Halle-Prozess fort

    Der angeklagte Stephan Balliet wird zu Beginn des 22. Prozesstages am 1. Dezember von Justizbeamten in den Verhandlungssaal geführt.

    Viele der Menschen, die der Attentäter von Halle töten wollte, haben sich als Nebenkläger am Prozess beteiligt. Knapp drei Wochen vor der geplanten Urteilsverkündung bekommen sie im Hauptverfahren um den rechtsterroristischen Anschlag noch ein mal das Wort.