Juan Guaidó



Alles zur Person "Juan Guaidó"


  • International

    Sa., 25.01.2020

    Besuch Guaidós verursacht in Spanien großen Streit

    Madrid (dpa) - Der Besuch des selbsternannten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaidó hat in Spanien einen größeren innenpolitischen Streit ausgelöst. Der konservative Oppositionsführer Pablo Casado kritisierte Ministerpräsident Pedro Sánchez scharf, weil der Sozialist sich nicht mit Guaidó traf. Der Venezolaner, der seit einigen Tagen durch Europa tourt, um mehr Unterstützung im Machtkampf mit dem sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro zu werben, wurde in Madrid nur von Außenministerin Arancha González Laya empfangen.

  • Auf internationalem Parkett

    Mo., 20.01.2020

    Machtkampf in Venezuela: Guaidó will Maduro die Stirn bieten

    Venezuelas Oppositionsführer Juan Guaidó spricht zu Journalisten.

    Seit einem Jahr versucht der junge Parlamentschef Guaidó, Venezuelas Präsidenten Maduro aus dem Amt zu drängen - bislang ohne Erfolg. Jetzt unternimmt er einen neuen Anlauf im Ausland, um den Druck auf seinen Rivalen zu erhöhen. Nächste Ziele: London und Davos.

  • Wahlen

    Di., 07.01.2020

    Streit um Parlamentsvorsitz in Venezuela - Guaidó vereidigt

    Caracas (dpa) - Rund 100 Abgeordnete der Opposition in Venezuela um den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó haben sich gegen den Widerstand der Nationalgarde Zugang zum Parlament verschafft. Dort wurde Guaidó erneut als Präsident der Nationalversammlung vereidigt. Vorgestern hatten Parlamentarier der regierungstreuen Sozialistischen Einheitspartei des Präsidenten Nicolás Maduro sowie Abtrünnige des Oppositionsbündnisses bereits Luis Parra zum Parlamentspräsidenten gewählt. Anhängern Guaidós zufolge fand die Wahl Parras ohne das notwendige Quorum statt.

  • Vom Verbündeten zum Gegner

    Mo., 23.12.2019

    Bolivien tritt Anti-Maduro-Gruppe bei

    Miguel Diaz-Canel (l), Präsident von Kuba, Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela, und Raul Castro, Erster Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, während eines Gipfels in Havanna.

    La Paz (dpa) - Nach dem Rücktritt des linken Präsidenten Evo Morales hat Bolivien eine Kehrtwende in den Beziehungen zu Venezuela vollzogen. Die Übergangsregierung des Andenlandes trat der sogenannten Lima-Gruppe bei, wie das Außenministerium am Sonntag mitteilte.

  • Regierung

    Mo., 16.12.2019

    Venezuela: Neue Verschwörung soll aufgedeckt worden sein

    Caracas (dpa) - Fast ein Jahr nach Beginn des erbitterten Machtkampfes zwischen Regierung und Opposition in Venezuela hat die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro nach eigenen Angaben erneut Umsturzpläne aufgedeckt. Verschwörer hätten geplant, Kasernen zu übernehmen und die Regierung zu stürzen, sagte Maduro nach einem Bericht der Zeitung «El Nacional». Gegen die Umstürzler würden Haftbefehle erlassen. Hinter der Aktion stecken nach Einschätzung der Regierung der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó sowie der Oppositionsführer Leopoldo López.

  • Überblick

    Di., 12.11.2019

    Zeiten des Aufruhrs: Proteste erschüttern Südamerika

    Demonstranten schützten sich in Santiago de Chile vor einem Wasserwerfer.

    Buenos Aires (dpa) - Seit Wochen wird Südamerika von einer Welle der Proteste erschüttert. Die Wut der Menschen richtet sich gegen rechte und linke Regierungen gleichermaßen: Mal demonstrieren sie gegen soziale Ungleichheit, mal fühlen sie sich um ihre Stimmen bei der Wahl betrogen.

  • Regierung

    Fr., 06.09.2019

    Neues Verfahren gegen Venezuelas Oppositionschef Guaidó

    Caracas (dpa) - Im Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition in Venezuela hat die Generalstaatsanwaltschaft ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó eingeleitet. Der Oppositionsführer hintertreibe die jahrelangen Bemühungen der venezolanischen Regierung zur Rückgabe der rohstoffreichen Region Esequibo, hieß es. Damit habe er sich des Vaterlandsverrats schuldig gemacht. Guaidó hatte sich im Januar zum Übergangsstaatschef erklärt. Zahlreiche Länder haben ihn anerkannt, andere unterstützen weiter Präsident Nicolás Maduro.

  • Regierung

    Do., 08.08.2019

    Venezuelas Regierung sagt Gesprächsrunde mit Opposition ab

    Caracas (dpa) - Wegen der jüngsten US-Sanktionen gegen die venezolanische Regierung hat Präsident Nicolás Maduro weitere Gespräche mit der Opposition vorerst abgesagt. Der Staatschef werde keine Unterhändler zu den für heute und morgen geplanten Verhandlungen auf Barbados schicken, teilte die Regierung mit. Als Grund nannte sie die neuen Wirtschaftssanktionen gegen Venezuela. Maduros Gegenspieler, der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó, unterstützt die Sanktionen, um einen Machtwechsel in dem südamerikanischen Land zu erzwingen.

  • Regierungsvermögen eingefroren

    Di., 06.08.2019

    USA wollen Maduro mit neuen Sanktionen in die Enge treiben

    Ein Anhänger von Maduro mit einem Porträt des venezolanischen Präsidenten.

    Seit Monaten kommt kaum Bewegung in den Machtkampf in Venezuela. Jetzt will Washington die sozialistische Regierung vom globalen Finanzwesen abschneiden. Vor allem Moskau und Peking sollen dazu bewegt werden, Maduro die Freundschaft zu kündigen.

  • Diplomatie

    Mo., 22.07.2019

    Deutscher Botschafter nach Venezuela zurückgekehrt

    Berlin (dpa) - Viereinhalb Monate nach seiner Ausweisung aus Venezuela ist der deutsche Botschafter Daniel Kriener in das südamerikanische Krisenland zurückgekehrt. Der Diplomat sei am Samstag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas eingetroffen, heißt es aus dem Auswärtigen Amt. Die Regierung von Präsident Nicolás Maduro hatte Kriener am 6. März zur unerwünschten Person erklärt und des Landes verwiesen. Sie warf ihm Parteinahme für die Opposition um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó vor, der sich mit Maduro seit Monaten einen erbitterten Machtkampf liefert.