Bleiberecht



Alles zum Schlagwort "Bleiberecht"


  • Podiumsdiskussion „Willkommenskultur – ein Auslaufmodell?“

    Do., 12.04.2018

    Bleibe- statt Rückkehrstrategie

    Diskutierten auf dem Podium über Willkommenskultur (v.l.): Birgit Naujoks (Geschäftsführerin Flüchtlingsrat NRW, Bochum), Benedikt Kern (Institut für Theologie und Politik, Münster), Raimund Gausmann (Beigeordneter Stadt Rheine), Stefan Gude (Caritasverband Rheine) und Moderator Udo J. Siefen (Saxion Hochschule, Enschede).

    Wenn es am Dienstag bei der Podiumsdiskussion des Netzwerkes für Bleiberecht und Humanität im Kreis Steinfurt so etwas wie einen gemeinsamen Appell an alle gab, die in der Asylpolitik Verantwortung tragen, dann vielleicht diesen: Toleranz beginnt vor der eigenen Haustür. Und: Menschen und Positionen müssen wieder zusammengebracht werden, um Flüchtlingen, die in Deutschland Schutz suchen, eine echte Chance zu geben, Teil dieser Gesellschaft zu werden.

  • Migration

    Mo., 09.04.2018

    Ministerium: Kein Bleiberecht bei antisemitischer Gewalt

    Berlin (dpa) - Das Bundesinnenministerium hat sich hinter die Forderung des Zentralrats der Juden gestellt, Migranten im Fall von antisemitisch motivierten Gewalttaten das Bleiberecht zu entziehen. Er könne den Präsidenten des Zentralrats, Josef Schuster, in dieser Frage nur unterstützen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer der «Welt». «Denn derjenige bringt dadurch zum Ausdruck, dass er sich gegen Grundwerte und Überzeugungen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung stellt.»

  • Prozesse

    Mo., 26.02.2018

    Nonnen-Anwärterin kämpft um Bleiberecht in leerem Kloster

    München (dpa) - Eine Juristin, die im aufgelösten Kloster Altomünster in Bayern lebt und dort Nonne werden will, wehrt sich weiter gerichtlich gegen ihren Auszug. Heute verhandelt das Landgericht München über die Vollstreckung einer Räumungsklage der Erzdiözese München und Freising. Die 39 Jahre alte Claudia Schwarz hatte bereits Mitte Februar vor dem Verwaltungsgericht München erstritten, trotz teils mangelhaften Brandschutzes bleiben zu können. Sie zog dazu in eine andere Zelle um. Der Vatikan hatte die Auflösung des Klosters beschlossen, weil dort nur noch eine Nonne gelebt hatte.

  • Afghanin klagt

    Fr., 16.02.2018

    Ohne Deutsch kein dauerhaftes Bleiberecht

    Afghanin klagt: Ohne Deutsch kein dauerhaftes Bleiberecht

    Schon 1994 flüchtete die heute 73-jährige Ahlenerin mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Deutschland. Die elffache Mutter klagt vor dem Verwaltungsgericht Münster jetzt auf ein dauerhaftes Bleiberecht. Weil sie aber nach 24 Jahren immer noch nicht die deutsche Sprache erlernt hat, beantragte der Richter, die Klage abzulehnen.  

  • Initiative Bleiberecht im Kreis Steinfurt

    Do., 18.01.2018

    Offener Brief bleibt ohne Reaktion

    Die ZUE in Ibbenbüren soll im Laufe des Jahres ausgebaut werden, damit dort fast 1000 Menschen leben können.   In der zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) der Bezirksregierung Münster am Schwarzen Weg in Ibbenbüren ist zurzeit Platz für 550 Menschen. Bis Mitte 2018 soll die Unterkunft auf 960 Plätze ausgebaut werden.

    Auf die Situation von Flüchtlingen in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen hatte das Netzwerk Bleiberecht in einem offenen Brief aufmerksam gemacht. Das Schreiben erzeugte keine Reaktion.

  • Migration

    Mi., 27.12.2017

    Linke und Grüne fordern Bleiberecht für Rassismus-Opfer

    Frankfurt (dpa) - Politiker von Linken und Grünen haben sich für ein Bleiberecht für Flüchtlinge ausgesprochen, die in Deutschland Opfer rassistischer Gewalt geworden sind. Der Bund sei gefordert, den Vorbildern in Brandenburg, Berlin und Thüringen zu folgen und das humanitäre Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewalt auf den Weg zu bringen, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Martina Renner der «Frankfurter Rundschau». Irene Mihalic von den Grünen sagte der Zeitung, die Politik habe in den letzten Jahren als Reaktion auf rechtsmotivierte Anschläge lieber das Asylrecht verschärft.

  • Bleiberecht in Großbritannien

    Do., 19.10.2017

    May wendet sich mit Brexit-Brief direkt an EU-Ausländer

    Der britischen Premierministerin Theresa May droht ein unangenehmer EU-Gipfel.

    Die Brexit-Verhandlungen zwischen Brüssel und London sind zäh. Der EU-Gipfel könnte für Premierministerin May unangenehm werden. In einem offenen Brief wendet sie sich an die EU-Ausländer.

  • EU

    Do., 19.10.2017

    May wendet sich mit Brexit-Brief direkt an EU-Ausländer

    London (dpa) - Eine Einigung zu den Bleiberechten von EU-Ausländern in Großbritannien ist nach Ansicht von Premierministerin Theresa May zum Greifen nah. London wolle es den EU-Ausländern im Vereinigten Königreich nach dem Austritt aus der Europäischen Union so einfach wie möglich machen, weiter im Land zu leben, teilte May anlässlich des zweitägigen EU-Gipfels in Brüssel mit. «EU-Bürger, die heute rechtmäßig in Großbritannien leben, dürfen bleiben», heißt es in ihrem offenen Brief an die EU-Ausländer. Hierfür seien Registrierungen nötig.

  • Podiumsdiskussion

    Do., 14.09.2017

    Flüchtlingen eine Heimat bieten

    Alexandra Hippchen (l.) und Gabriele Markerth haben die Podiumsdiskussion organisiert.

    Zwischen Willkommenskultur und rechten Parolen: Über Flüchtlinge und deren Rechte und Pflicht ins Gespräch kommen ist wichtig. Das findet zumindest der Runde Tisch „Münster für ein humanitäres Bleiberecht“.

  • Familien- und Integrationsminister Stamp im Interview

    Sa., 09.09.2017

    "Mir geht es auch ums Bleiberecht"

    Familien- und Integrationsminister Stamp im Interview: "Mir geht es auch ums Bleiberecht"

    Ein Bleiberecht für gut integrierte Zuwanderer statt ungeklärte Verhältnisse: Als Minister für Flüchtlinge und Integration will Joachim Stamp ein neues Kapitel aufschlagen, verrät er im Gespräch mit unserem Korrespondenten Hilmar Riemenschneider. Den Anspruch hat er auch als Familienminister.