Bluttest



Alles zum Schlagwort "Bluttest"


  • Bundestag

    Do., 11.04.2019

    Ethische Debatte im Bundestag über genetische Bluttests

    Berlin (dpa) - Im Bundestag haben die Abgeordneten bei einer breit angelegten Debatte über vorgeburtliche Gentests ethische Argumente ausgetauscht. Im Zentrum stand die Frage, ob Bluttests der Mutter auf ein Down-Syndrom des ungeborenen Kindes bei Risikoschwangerschaften zur Leistung der gesetzlichen Krankenkassen werden sollen. Mehrere Politiker sprachen sich für die Tests als Kassenleistung aus. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte, die Tests seien sicherer und medizinisch besser als bisherige Verfahren. Insofern sei es nicht zu rechtfertigen, diese Tests den Frauen vorzuenthalten.

  • Pränatal- und Geburtsmedizin

    Do., 11.04.2019

    Experten befürchten mehr Abtreibungen bei Down-Syndrom

    Für die Tests wird den Schwangeren ab der 11. Woche Blut abgenommen. Anhand der darin enthaltenen Chromosomenteile des Kindes oder der Plazenta kann unter anderem die Wahrscheinlichkeit berechnet werden, mit der das Kind mit Down-Syndrom auf die Welt kommen würde.

    Mit einem Bluttest können Schwangere die Wahrscheinlichkeit eines Down-Syndroms bei ihrem Kind berechnen lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss will diesen zur Kassenleistung für Risiko-Schwangere machen. Verbände befürchten dadurch noch mehr Abtreibungen.

  • Bundestag

    Do., 11.04.2019

    Bundestag diskutiert zu Bluttests vor der Geburt

    Berlin (dpa) - Der Bundestag diskutiert heute in einer offenen Grundsatzdebatte über Bluttests vor der Geburt etwa auf ein Down-Syndrom des Kindes. Mehr als 100 Abgeordnete hatten sich fraktionsübergreifend dafür stark gemacht, ethische Fragen bei diesen und künftig möglichen Gendiagnosen zu klären. Über konkrete Anträge soll noch nicht abgestimmt werden. Hintergrund ist auch ein laufendes Verfahren im Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens, inwiefern die Krankenkassen solche Tests künftig bezahlen sollen.

  • Gesellschaft

    Mo., 08.04.2019

    Spahn begrüßt Debatte über Bluttests vor der Geburt

    Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine grundlegende ethische Debatte über Bluttests für Schwangere etwa auf ein Down-Syndrom des Kindes begrüßt. Die Frage, welche Entscheidung aus einem solchen Ergebnis kommt, die können wir als Gesellschaft mit beeinflussen, sagte er in einem «Bild»-Interview. Er wünsche sich, dass wir sagen: Es sei völlig ok, wie ihr Euch entscheidet, wir helfen bei jeder Entscheidung. Vor einer für diesen Donnerstag geplanten Bundestagsdebatte sprach sich die CDU-Spitze für intensive Begleitung und Aufklärung mit Blick auf die Tests aus.

  • Down-Syndrom

    Mo., 08.04.2019

    Spahn begrüßt Debatte über Bluttests vor der Geburt

    Eine Hebamme tastet den Bauch einer schwangeren Frau ab.

    Es ist eine sensible Frage, über die der Bundestag grundsätzlich diskutieren will: Wie weit soll man mit Gen-Untersuchungen zur Gesundheit ungeborener Kinder gehen? Erste Positionen werden klar.

  • Parteien

    Mo., 08.04.2019

    Spahn begrüßt Debatte über Bluttests vor der Geburt

    Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die grundsätzliche Debatte über Bluttests für Schwangere etwa auf ein Down-Syndrom des Kindes begrüßt. «Die Frage, welche Entscheidung aus einem solchen Ergebnis kommt, die können wir als Gesellschaft mit beeinflussen», sagte er im «Bild»-Talk. Zu ethischen Fragen in Zusammenhang mit solchen Tests ist am Donnerstag eine offene Debatte im Bundestag vorgesehen. Auch das CDU-Präsidium will heute darüber diskutieren.

  • Trisomie 21 und der Bluttest für Schwangere

    Mi., 03.04.2019

    Eine Debatte zwischen Ethik und Kassenleistung

    Eine medizinisch-technische Assistentin überprüft die Blutprobe einer schwangeren Frau. Der Test kann mithilfe einer Blutprobe der Mutter unter anderem die Trisomie 21 beim ungeborenen Kind ausschließen oder bestätigen.

    Bluttests für Schwangere werfen komplexe, vor allem aber ethische Fragen auf. Mit den Tests lässt sich feststellen, ob das heranwachsende Baby im Mutterleib einen genetischen Defekt wie Trisomie 21 hat oder nicht. Und wann sollte die Krankenkasse solche Bluttests bezahlen? In der kommenden Woche wird sich auch der Bundestag mit der Thematik beschäftigen.

  • Bluttest für Schwangere

    Mi., 20.03.2019

    Experten befürchten mehr Abtreibungen bei Down-Syndrom

    Die Kritiker des Bluttests befürchten, dass künftig mehr Frauen Abtreibungen vornehmen.

    Mit einem Bluttest können Schwangere die Wahrscheinlichkeit eines Down-Syndroms bei ihrem Kind berechnen lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss will diesen zur Kassenleistung für Risiko-Schwangere machen. Verbände befürchten dadurch noch mehr Abtreibungen.

  • Gen-Untersuchungen

    Sa., 13.10.2018

    Ärzte begrüßen parlamentarische Debatte über Bluttests

    Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, spricht beim Ärztetag.

    Mehr als 100 Abgeordnete wollen, dass das Parlament grundlegend darüber diskutiert, wie weit Gen-Untersuchungen zur Gesundheit ungeborener Kinder gehen sollen. Mediziner unterstützen das.

  • Gesundheit

    Sa., 13.10.2018

    Ärzte begrüßen parlamentarische Debatte über Bluttests

    Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer begrüßt eine im Bundestag angestrebte Klärung ethischer Fragen bei Bluttests für Schwangere etwa auf ein Down-Syndrom des Kindes. «Da man mit diesen Tests potenziell ein weites Spektrum an genetischen Erkrankungen abprüfen kann, muss man sich fragen: Was darf man machen, was soll die Kasse bezahlen?», sagte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery der Deutschen Presse-Agentur. «Da ist für uns eine parlamentarische Debatte ausgesprochen wichtig.»