Braunkohle



Alles zum Schlagwort "Braunkohle"


  • Schnelles Aus für Braunkohle – nur unter Bedingungen

    Mi., 19.12.2018

    Laschet fordert Finanzspritze

    Armin Laschet

    Der Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung wird schon in wenigen Jahren im Rheinischen Revier beginnen. Dieses überraschend konkrete Angebot an die Kohlekommission hat Ministerpräsident Armin Laschet am Mittwoch in Düsseldorf an kon krete Bedingungen geknüpft. „Wenn wir Sondermaßnahmen schon sehr kurzfristig in den kommenden Jahren beschließen, also zusätzliche Gigawatt Braunkohle herausnehmen, wird das im Rheinischen Revier beginnen“, sagte vor Journalisten. „Das heißt, dass die Struktur­mittel dann auch zuerst hierher fließen müssen.“

  • Interview mit NRW-Wirtschaftminister Andreas Pinkwart

    Fr., 07.12.2018

    "Kohleausstieg wird NRW enorm treffen"

    Interview mit NRW-Wirtschaftminister Andreas Pinkwart: "Kohleausstieg wird NRW enorm treffen"

    Bloß nicht unterschätzen: Der geplante Ausstieg aus der Braunkohle wird massive Auswirkungen auf das Rheinische Revier haben, warnt NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart im Gespräch mit Hilmar Riemenschneider. Hier werde immerhin mehr die Hälfte der Wertschöpfung aus Braunkohle erwirtschaftet. Neue Impulse setze die zwar die Elektromobilität, von ihr gehe aber auch der nächste Strukturwandel aus.

  • Energie

    Mi., 14.11.2018

    Braunkohle und Kernenergie: RWE-Gewinn sinkt

    Der sogenannte RWE Tower, Zentrale des Energiekonzerns RWE.

    Essen (dpa) - Der Versorger RWE hat in den ersten neun Monaten erheblich weniger verdient als im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sank von 1,7 Milliarden auf 1,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Das entsprechende Nettoergebnis nahm von 930 Millionen auf 645 Millionen Euro ab. Verantwortlich dafür waren schwächere Ergebnisse bei der Braunkohle und der Kernenergie. Die Jahresprognose und den Dividendenausblick bekräftigte RWE.

  • Energie

    Do., 25.10.2018

    RWE-Chef Schmitz: Strukturwandel braucht Zeit

    Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, im Gespräch.

    Berlin (dpa) - RWE-Chef Rolf Martin Schmitz hat für einen geordneten Ausstieg aus der Braunkohle mit langen Übergangsfristen geworben. «Der Kohleausstieg läuft längst. Aber Strukturwandel braucht Zeit», sagte der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns der Deutschen Presse-Agentur. «Wir brauchen 20 Jahre bis 25 Jahre, um die Braunkohle geordnet zu Ende zu führen.» Sinnvoll wäre aus Schmitz' Sicht ein «öffentlich-rechtlicher Vertrag», um Planungssicherheit zu geben. «Aber bis 2035 oder 2038 ist ein Kohleausstieg nicht machbar. Das ist für einen geordneten Ausstieg zu früh», betonte er.

  • Landtag

    Mi., 10.10.2018

    Regierung unterrichtet Landtag über Zukunft der Braunkohle

    Andreas Pinkwart (FDP), Minister des Landes NRW für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach dem vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst will die schwarz-gelbe Landesregierung den Landtag über ihre Energiepolitik informieren. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) redet im Plenum heute über die energie- und klimapolitischen Pläne der Regierung. Nach dem Rodungsstopp ist eine politische Debatte über einen früheren Ausstieg aus der Braunkohle entbrannt.

  • Energie

    Sa., 06.10.2018

    Bauern protestieren mit Traktoren-Korso gegen Kohle

    Kerpen (dpa) - Bauern aus dem Rheinischen Tagebaurevier haben am Samstag mit einem Traktoren-Korso gegen die Braunkohle protestiert. Vor der Anti-Kohle-Kundgebung am Hambacher Forst fuhren sie mit ihren Traktoren laut hupend und unter Beifall von Demonstranten an dem Protest-Gelände vorbei. «Energiewende! Stoppt Braunkohle» oder «Bauern gegen Kohle» stand auf Plakaten. Zu der Kundgebung werden über 20 000 Teilnehmer erwartet.

  • Energie

    Sa., 06.10.2018

    Hambacher Forst: Großdemo gegen Braunkohle geplant

    Kerpen (dpa) - Nach dem vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst werden heute über 20 000 Menschen zu einer Demonstration gegen die Braunkohle und für Klimaschutz erwartet. Aufgerufen haben dazu Umweltverbände wie der Bund für Umwelt und Naturschutz und Greenpeace. Trotz des Etappensiegs bleibe der Kohleausstieg noch eine Aufgabe, stellte das Demo-Bündnis fest. Außerdem wollen die Braunkohlegegner ihren Erfolg am Oberverwaltungsgericht Münster feiern. Die Richter dort haben die geplanten Rodungen im Hambacher Forst vorläufig gestoppt.

  • Protest gegen Braunkohle

    Di., 18.09.2018

    Räumung im Hambacher Forst geht weiter

    Die Räumung der Baumhäuser von Umweltaktivisten im Hambacher Forst geht weiter.

    Kerpen (dpa) - Nach einer Nacht ohne Zwischenfälle im Hambacher Forst setzt die Polizei die Räumung der Baumhäuser von Braunkohlegegnern fort. «Die Nacht war komplett ruhig. Auch ein Punkkonzert am Montagabend verlief völlig friedlich», sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen.

  • Energie

    Di., 18.09.2018

    Wie verzichtbar ist Braunkohle für die sichere Stromversorgung?

    Ein Schaufelradbagger steht im Braunkohletagebau Hambach.

    Für die ­Sicherheit der Stromerzeugung ist nicht so viel Braunkohlestrom notwendig, wie heute produziert wird. Aber zugleich gilt: Wir könnten unsere Klimaziele 2030 erreichen, selbst wenn dann noch die Hälfte der Kohlekraftwerke am Netz ist, sagt Professor Andreas Löschel im – wegen seiner Gast­professur in Peking per E-Mail geführten – Interview mit unserem Redaktionsmitglied Martin Ellerich.

  • Aktivisten mobilisieren

    Do., 13.09.2018

    Hambacher Forst: Massiver Einsatz gegen Braunkohlegegner

    Grüne und Linke verurteilten die Räumung als Machtdemonstration und Provokation.

    Die Baumhäuser im Hambacher Forst sind längst ein Symbol des Widerstands gegen die Braunkohle. Jetzt lassen die Behörden sie räumen. Die Aktivisten kündigen Aktionen «massenhaften zivilen Ungehorsams» an, die Justiz gibt den Behörden aber zunächst Recht.