Kippa



Alles zum Schlagwort "Kippa"


  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Antisemitismusbeauftragter warnt Juden vor Tragen der Kippa

    Berlin (dpa) - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung hat Juden davon abgeraten, sich überall in Deutschland mit der Kippa zu zeigen. «Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Das muss ich leider so sagen», sagte Felix Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er begründete das mit der «zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung», die einen fatalen Nährboden für Antisemitismus darstelle. Der Publizist Michel Friedman kritisierte die Äußerung scharf, auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann widersprach.

  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Friedman: Warnung vor Kippa-Tragen ist Offenbarungseid

    Berlin (dpa) - Der Publizist Michel Friedman hat die Warnung des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung an die Juden, überall in Deutschland die Kippa zu tragen, auf das Schärfste kritisiert. «Das ist ein Offenbarungseid des Staates», sagte Friedman der dpa zu den Äußerungen des Beauftragten Felix Klein. Friedman verwies auf Artikel 4 des Grundgesetzes, der unter anderem die Religionsfreiheit garantiert. «Anscheinend versagt der Staat, dies allen jüdischen Bürgern im Alltag zu ermöglichen», sagte der 63-Jährige.

  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Herrmann ermutigt Juden zum Tragen der Kippa

    München (dpa) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat Juden in Deutschland trotz einer Warnung der Bundesregierung zum Tragen der Kippa in der Öffentlichkeit ermutigt. «Jeder kann und soll seine Kippa tragen, egal wo und egal wann er möchte», sagte Herrmann. Damit widersprach er einer Warnung des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein. Dieser hatte der Funke Mediengruppe gesagt, er könne es Juden nicht empfehlen, «jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen». Er begründete das mit der «zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung», die einen fatalen Nährboden für Antisemitismus darstelle.

  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Antisemitismusbeauftragter warnt Juden vor Tragen der Kippa

    Berlin (dpa) - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung hat Juden davor gewarnt, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Er habe seine Meinung im Vergleich zu früher leider geändert, sagte Felix Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er begründete das mit einer zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung, die einen fatalen Nährboden für Antisemitismus darstelle. Etwa 90 Prozent der Straftaten seien dem rechtsradikalen Umfeld zuzurechnen. Bei muslimischen Tätern seien es zumeist Menschen, die schon länger in Deutschland lebten.

  • Kriminalität

    Do., 19.07.2018

    Nach antisemitischem Übergriff ein Tag der Kippa in Bonn

    Die Stadt Bonn setzt mit dem Tag der Kippa ein Zeichen gegen Antisemitismus.

    Nach der Attacke und der anschließenden Polizeigewalt gegen einen jüdischen Professor will Bonn ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen: Die Stadt plant für diesen Donnerstag einen Tag der Kippa.

  • Attacke in Berlin

    Mo., 25.06.2018

    Arrest nach Schlägen gegen Kippa-Träger in Berlin

    Der Angeklagte versteckt in einem Gerichtssaal des Amtsgerichts Tiergarten sein Gesicht.

    Die Schläge mit einem Hosengürtel auf einen jungen Israeli in Berlin lösen Empörung und Solidarität aus. Der Student ist mit einem Freund unterwegs, beide tragen Kippa. Der Angreifer muss unter anderem das Haus der Wannsee-Konferenz besuchen.

  • Prozesse

    Mo., 25.06.2018

    Angreifer nach Gürtel-Angriff zu Arrest verurteilt

    Berlin (dpa) - Zwei Monate nach dem Angriff mit einem Gürtel auf einen Kippa tragenden Israeli in Berlin ist ein 19-Jähriger wegen Beleidigung und Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Das Amtsgericht Tiergarten verhängte einen Arrest von vier Wochen gegen den Syrer nach Jugendstrafrecht. Zudem wird er für ein Jahr unter Erziehungsaufsicht gestellt. Der Arrest gilt wegen der Untersuchungshaft als verbüßt. Der Verurteilte kommt frei. Laut Urteil hatte der Syrer den jungen Israeli mit einem Hosengürtel mehrmals geschlagen sowie auch dessen Freund beschimpft.

  • Prozesse

    Mo., 25.06.2018

    Urteil: Arrest nach Schlägen gegen Kippa-Träger in Berlin

    Berlin (dpa) - Nach der Gürtel-Attacke gegen einen Kippa tragenden Israeli in Berlin ist ein 19-Jähriger wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Das Amtsgericht Tiergarten verhängte einen Arrest von vier Wochen gegen den Syrer nach Jugendstrafrecht. Der Arrest gilt wegen der Untersuchungshaft als verbüßt.

  • Prozesse

    Mo., 25.06.2018

    Urteil: Arrest nach Schlägen gegen Kippa-Träger in Berlin

    Berlin (dpa) - Nach der Gürtel-Attacke gegen einen Kippa tragenden Israeli in Berlin ist ein 19-Jähriger wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Das Amtsgericht Tiergarten verhängte am Montag einen Arrest von vier Wochen gegen den Syrer nach Jugendstrafrecht. Der Arrest gilt wegen der Untersuchungshaft als verbüßt.

  • Prozessbeginn in Berlin

    Di., 19.06.2018

    Angeklagter gesteht Angriff auf Kippa tragenden Israeli

    Der Angeklagte im Gerichtssaal des Amtsgerichts Tiergarten. Dem aus Syrien stammenden Angeklagten werden gefährliche Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen.

    Ein junger Israeli und sein Freund tragen die Kippa, als sie in Berlin unterwegs sind. Dann wird der junge Mann aus Israel mit einem Gürtel geschlagen. Der Angriff löst große Empörung, aber auch viel Solidarität aus. Nun steht ein Syrer vor Gericht.