Synagoge



Alles zum Schlagwort "Synagoge"


  • Kriminalität

    Do., 10.10.2019

    Medien: Nach Schüssen auf Synagoge Wohnungsdurchsuchung

    Halle (dpa) - Nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle ist laut einem MDR-Bericht eine Wohnung durchsucht worden. Der Einsatz soll in Benndorf bei Eisleben gewesen sein, berichtete der MDR Sachsen-Anhalt. Die Polizei bestätigte die Durchsuchung nicht. In Benndorf soll nach Angaben eines Anwohners die Mutter von Stephan B. leben. Der schwerbewaffnete Täter hatte gestern versucht, in die Synagoge einzudringen und dort unter Dutzenden Gläubigen ein Blutbad anzurichten. Der Versuch scheiterte, woraufhin er vor der Synagoge und danach in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschoss.

  • Kriminalität

    Do., 10.10.2019

    Steinmeier will Synagoge in Halle besuchen

    Halle (dpa) - Nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle/Saale will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heute das jüdische Gotteshaus besuchen. Geplant ist auch ein Treffen mit Ministerpräsident Reiner Haseloff, wie das Bundespräsidialamt am Morgen mitteilte. Steinmeier hatte nach dem Angriff auf die Synagoge von erschütternden Nachrichten gesprochen und zur Solidarität mit jüdischen Mitbürgern aufgerufen.

  • Kriminalität

    Do., 10.10.2019

    Seehofer besucht Halle nach Angriff auf Synagoge

    Halle (dpa) - Nach dem gescheiterten Anschlag auf eine Synagoge in Halle/Saale und der Tötung von zwei Menschen besucht Innenminister Horst Seehofer am Nachmittag die Stadt. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) soll er über den aktuellen Ermittlungsstand informieren. Bei dem Angriff am Mittwochnachmittag waren zwei Menschen erschossen worden, mutmaßlich durch einen Rechtsextremisten. Außerdem soll der Täter versucht haben, in das jüdische Gotteshaus zu gelangen.

  • Kriminalität

    Do., 10.10.2019

    Staatskanzlei: Solidaritätsaktion vor Neuer Synagoge

    Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gestikuliert.

    Düsseldorf (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will nach den tödlichen Schüssen in Halle heute ein Zeichen der Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde in Deutschland setzen. An der Aktion vor der Neuen Synagoge in Düsseldorf beteiligen sich laut einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Mittwochabend die Landesvorsitzenden von SPD, Grünen, und FDP.

  • Extremismus

    Do., 10.10.2019

    Rechtsextremist wollte Massaker in Synagoge anrichten

    Halle/Saale (dpa) - Ein schwerbewaffneter Täter hat versucht, in einer Synagoge in Halle/Saale ein Blutbad unter Dutzenden Gläubigen anzurichten. Die jüdische Gemeinde entging an ihrem höchsten Feiertag Jom Kippur nur knapp einer Katastrophe. Der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan B. aus Sachsen-Anhalt wollte nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Synagoge mit Waffengewalt stürmen, scheiterte jedoch. Der 27-jährige Deutsche soll vor der Synagoge und danach in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen und mindestens zwei weitere verletzt haben. Er floh vom Tatort und wurde am Nachmittag festgenommen.

  • Angriff auf Synagoge

    Mi., 09.10.2019

    Rechtsextremist wollte Massaker in Halle anrichten

    Trauernde stehen vor dem Roten Turm auf dem Marktplatz in Halle.

    Die jüdische Gemeinde in Halle entgeht nur knapp einer Katastrophe. Ein Attentäter will das Gotteshaus stürmen, scheitert aber. Dann erschießt er zwei Menschen vor der Synagoge und in einem Döner-Laden. Es soll ein 27-jähriger Deutscher sein. Der Schock sitzt tief.

  • Extremismus

    Mi., 09.10.2019

    Merkel besucht Solidaritätsveranstaltung an Berliner Synagoge

    Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Abend an einer Solidaritätsveranstaltung an der Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin teilgenommen. Auch Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) besuchte die Veranstaltung. Regierungsprecher Steffen Seibert nannte Merkels Besuch bei Twitter ein «Zeichen der Verbundenheit». Er fügte hinzu: «Wir müssen uns geschlossen jeder Form von Antisemitismus entgegenstellen.» Dazu setzte Seibert das Twitter-Schlagwort «#Wirstehenzusammen».

  • Rechtsextremistisches Motiv

    Mi., 09.10.2019

    Angriff in Halle: Was wir wissen - und was nicht

    Trauernde stehen auf dem Marktplatz in Halle hinter brennenden Kerzen.

    Halle/Saale (dpa) - Beim Angriff auf eine Synagoge und einen Döner-Imbiss hat ein mutmaßlicher Rechtsextremist in Halle/Saale zwei Menschen erschossen. Viele Fragen zu der Gewalttat sind noch ungeklärt.

  • Rechtsextremistisches Motiv

    Mi., 09.10.2019

    Der Schock von Halle

    Polizisten kontrollieren an einer Baustelle auf der Bundesstraße 91 zwischen Deuben und Werschen ein Taxi.

    Halle erlebt Stunden der Angst. Ein Mann erschießt zwei Menschen und will eine Synagoge angreifen. Erst nach und nach wird die Brutalität des Angriffs deutlich.

  • Extremismus

    Mi., 09.10.2019

    Zentralrat der Juden kritisiert fehlenden Schutz in Halle

    Berlin (dpa) - Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat nach dem Angriff auf eine Synagoge in Halle/Saale schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. «Dass die Synagoge in Halle an einem Feiertag wie Jom Kippur nicht durch die Polizei geschützt war, ist skandalös», teilte Schuster mit. Diese Fahrlässigkeit habe sich jetzt bitter gerächt. Die Brutalität des Angriffs übersteige alles bisher Dagewesene der vergangenen Jahre und sei für alle Juden in Deutschland ein tiefer Schock. Bei dem Angriff hatte der Täter zwei Menschen erschossen.