Drachenfels



Alles zum Ort "Drachenfels"


  • Naturschutz

    Di., 21.02.2017

    Steinschlag am Drachenfels: Sanierung beginnt

    In Beton eingelassene Anker gegen das Abrutschen von Felsen am Drachenfels.

    Königswinter (dpa/lnw) - Am Drachenfels im Siebengebirge beginnen am Mittwoch die Vorarbeiten zur Sanierung des porösen Felsbereichs. Dort soll der Bewuchs des Felsens, unter anderem mit Efeu, entfernt werden, teilte die Bezirksregierung in Köln mit. Außerdem sollen die Risse im Fels überwacht und der Untergrund erkundet werden. Der beliebte Wanderweg auf den Berg mit der auffälligen Burgruine war Ende Januar wegen Steinschlaggefahr gesperrt worden. Wanderer könnten über einen Ausweichweg auf die Spitze gehen. Der 321 Meter hohe Drachenfels am Rhein ist eines der meist besuchten Ausflugsziele von Nordrhein-Westfalen.

  • Naturschutz

    Do., 26.01.2017

    Akute Gefahr: Wanderweg zum Drachenfels wird gesperrt

    Erneut Sorge um Standsicherheit am Drachenfels.

    Königswinter (dpa/lnw) - Wegen akuter Steinschlag-Gefahr wird der bekannteste Wanderweg zum Drachenfels teilweise gesperrt. Betroffen sei der untere Abschnitt des Eselsweges, sagte Thomas Metz von der Bezirksregierung Köln am Donnerstag in Königswinter. Bei Messungen des geologischen Dienstes des Landes NRW seien tiefe Risse in einer Felswand festgestellt worden. Die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen würden etwa ein Jahr dauern, die Kosten seien noch unklar. Ein Aufstieg bis zur Spitze sei auf anderen Wegen aber trotz der Sperrung möglich. Die Standsicherheit des gesamten Felsmassivs im Siebengebirge sei nicht gefährdet.

  • Hoch über dem Rheintal: Sektempfang auf dem Drachenfels

    Mo., 20.04.2015

    Sagenhaftes Siebengebirge

    Hoch über dem Rheintal: Sektempfang auf dem Drachenfels : Sagenhaftes Siebengebirge

    3. Juni (Mittwoch) - Tagestour. Das Siebengebirge mit seinen markanten vulkanischen Kuppen bildet die Idealkulisse einer romantischen Landschaft. Die dicht bewaldeten Berge werden vom sagenumwobenen Drachenfels dominiert, an dessen Fuß die 1189 gegründete Zisterzienserabtei Heisterbach in einem malerischen Seitental liegt.

  • Notfälle

    Di., 23.09.2014

    Feuerwehr rettet Schüler und Lehrer aus Steilhang am Drachenfels

    Eine Gruppe von Schülern und Lehrern musste gerettet werden. Foto: Axel Vogel

    Königswinter (dpa/lnw) - Die Feuerwehr hat am Dienstag in Königswinter sechs Schüler und zwei Lehrer aus dem Steilhang unterhalb des Drachenfelses gerettet. Gegen 13 Uhr sei ein Notruf eingegangen, dass sich Kinder im Steilhang aufhielten, sagte Feuerwehrsprecher Mark Neukirchen. Auf dem Aussichtsplateau der Burgruine trafen die Feuerwehrleute Schüler einer sechsten Klasse aus Wesseling und einige Lehrer an. Unterhalb der Plattform saßen sechs Kinder und zwei Lehrer im Steilhang fest. «Sie konnten nicht mehr vor und zurück», sagte Neukirchen. Mit Seilen und Gurten wurden Kinder und Lehrer aus dem Hang gezogen. Verletzt wurde niemand.

  • Kommunen

    Di., 25.03.2014

    Winzer können im Siebengebirge unter Auflagen arbeiten

    Schutzauflagen sollen Mitarbeiter vor Steinschlag bewahren. Foto: O. Berg/Archiv

    Köln/Bad Honnef (dpa/lnw) - Am Drachenfels darf in den wegen Steinschlaggefahr gesperrten Bereichen der Weinberge vorübergehend wieder gearbeitet werden. Das Weingut Pieper habe ein Konzept vorgelegt, das den Schutz der Beschäftigten sicherstelle, teilte die Bezirksregierung Köln am Dienstag mit. Der Winzer habe zugesagt, in den besonders gefährdeten obersten Weinberglagen keine Mitarbeiter einzusetzen. Die übrigen Lagen werden durch aneinandergereihte große Sandsäcke geschützt. Ein genaues Datum für die Errichtung der endgültigen Sicherungsmaßnahmen liegt noch nicht vor.

  • Kommunen

    Do., 15.08.2013

    Beteiligte im Weinbergstreit suchen Gespräch mit Landesregierung

    Die Winzer dürfen vorerst nicht an ihren Weinbergen arbeiten. Foto: V. Lannert

    Königswinter (dpa/lnw) - Nach der Sperrung größerer Teile der Weinberge am Drachenfels durch die Bezirksregierung suchen die Beteiligten nun das Gespräch mit der Landesregierung. Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge, der frühere Kölner Regierungspräsident Hans Peter Lindlar, erklärte am Donnerstag bei einem Treffen unter anderem mit den betroffenen beiden Winzern, er werde Kontakt zur Landesregierung aufnehmen. Auf diesem Wege solle eine einvernehmliche Lösung des Problems gefunden werden, verlautete aus Teilnehmerkreisen.

  • Kommunen

    Mo., 12.08.2013

    Bezirksregierung sperrt weitere Weinbergabschnitte am Drachenfels

    Königswinter (dpa/lnw) - Die Bezirksregierung Köln hat am Montag weitere Teile des Weinanbaugebietes am Drachenfels gesperrt. Auch dort bestehe die Gefahr für Block- und Steinschläge, sagte Sprecher Oliver Moritz. Die gesperrten Abschnitte gehören zum Anbaugebiet des Weingutes Adolf Pieper. Ein Eilantrag des Winzers gegen die erste Sperrung war in der vergangenen Woche vom Verwaltungsgericht Köln abgelehnt worden. Nach Angaben des Sohns Felix Pieper waren von dieser erste Sperranordnung rund 40 Prozent der insgesamt neun Hektar großen Anbaufläche betroffen. Nach dem neuerlichen Betretungsverbot könnten derzeit nur noch drei Hektar bearbeitet werden.

  • Kommunen

    Do., 08.08.2013

    Drachenfels-Winzer bleibt Zutritt zu Weinberg verwehrt

    Wegen Steinschlags ist der Weinberg für den Winzer gesperrt. Foto: O. Berg/Archiv

    Königswinter (dpa/lnw) - Ein Winzer aus Königswinter darf weiterhin nicht an seinen von Steinschlag bedrohten Weinbergen am Drachenfels arbeiten. Sein Eilantrag sei abgelehnt, teilte das Verwaltungsgericht Köln am Donnerstag mit. Aufgrund drohender Steinschläge bestehe «eine besondere Gefahr für Leben und Gesundheit», teilte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts mit.

  • Kommunen

    Mo., 05.08.2013

    Winzer klagt auf Zutritt in seinen Weinberg

    Königswinter (dpa/lnw) - Per Gericht will ein Winzer aus Königswinter den Zutritt zu seinem Weinberg am Siebengebirge erstreiten. Die Bezirksregierung Köln hatte Ende Juli zwei Weinbauern am Drachenfels wegen Steinschlaggefahr Arbeiten an den Hängen untersagt. Ein Sprecher des Verwaltungsgerichts in Köln bestätigte am Montag den Eingang der Klage. Mit dem Eilverfahren will Winzer Adolf Pieper erreichen, dass er wieder in den Steillagen arbeiten kann, bis das Gericht ein rechtskräftiges Urteil gefällt hat. Der Geologische Dienst NRW sieht dort eine akute Gefährdung der Arbeiter. Die Wanderwege in dem Gebiet sind seit langem gesperrt. Nach Ansicht der Landwirtschaftskammer ist die Weinernte in Gefahr.

  • Kommunen

    Di., 30.07.2013

    Streit um Sperrung der Drachenfels-Weinberge wegen Steinschlaggefahr

    Die Winzer sind auf Grund von Steinschlaggefahr in Sorge. Foto: Oliver Berg

    Königswinter (dpa/lnw) - Die Winzer am sagenumwobenen Berg Drachenfels in Königswinter bei Bonn sind besorgt um ihre diesjährige Weinernte. Die Bezirksregierung Köln ließ wegen akuter Steinschlaggefahr die Weinberge unterhalb der Siegfriedfelsen für Beschäftigte sperren. Das Risiko für Arbeiter sei zu hoch, sagte der Sprecher der Bezirksregierung, Oliver Moritz, am Dienstag. Der am stärksten von dem Zutrittsverbot betroffene Winzer Adolf Pieper will das nicht hinnehmen und kündigte juristische Gegenschritte an. Es seien jetzt ständig Arbeiten wie Pflanzenschutz und Rebenschneiden notwendig. Die Lese in den nördlichsten Rhein-Weinbergen soll im September beginnen.