Bund-Verlag



Alles zur Organisation "Bund-Verlag"


  • Urteil

    Fr., 01.11.2019

    Langer Umweg bei Heimfahrt schließt Wegeunfall aus

    Stau auf der Fahrt zum Job: Ein Unfall auf dem Arbeitsweg ist versichert - Umwege sind jedoch nicht davon abgedeckt.

    Bei einem Wegeunfall stehen Arbeitnehmer unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie müssen sich aber auf dem direkten Weg von der Arbeitsstätte nach Hause befinden.

  • Arbeitsrecht

    Fr., 04.10.2019

    Arbeitgeber muss gesundheitliche Einschränkung hinnehmen

    Anspruch auf leidensgerechte Beschäftigung: Weil ein Maschinenbauer nach einer Erkrankung keine Arbeiten in der Strahlkabine mehr verrichten konnte, musste der Arbeitgeber ihm andere Aufgaben zuteilen.

    Nach einer längeren Erkrankung können manche Arbeitnehmer bestimmte Aufgaben nicht mehr ausüben. Arbeitgeber müssen solche Einschränkungen akzeptieren - allerdings nicht unbegrenzt.

  • Desk-Sharing

    Fr., 27.09.2019

    Was beim täglichen Arbeitsplatzwechsel wichtig ist

    Nur das Nötigste: Wer täglich den Arbeitsplatz wechselt, sollte ihn aufgeräumt hinterlassen.

    In manchen Unternehmen sitzen Mitarbeiter jeden Tag an einem anderen Schreibtisch. Gut klappt das nur, wenn alle sich an bestimmte Regeln halten.

  • Gerichtsurteil

    Di., 17.09.2019

    Betriebsrat darf Gehälter mit Namen einsehen

    Der Betriebsrat darf die Gehaltslisten eines Betriebes inklusive den dazugehörigen Namen einsehen. Das ist mit dem Datenschutzgesetz vereinbar.

    Datenschutz ist kein Argument, um dem Betriebsrat Gehaltslisten mit Klarnamen zu verweigern. Das hat nun das Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern bestätigt.

  • Bundesagentur für Arbeit

    Fr., 30.08.2019

    Vorerst nur dreiwöchige Sperren für Arbeitslosengeld

    Bei bestimmten Fehlverhalten kann die Arbeitsagentur zeitweise das Arbeitslosengeld sperren - vorerst maximal drei Wochen am Stück statt wie zuvor bis zu zwölf Wochen.

    Ein Gericht hat eine Rechtshilfebelehrung der Bundesagentur für Arbeit für unwirksam erklärt. Das hat konkrete Folgen für Menschen, die Arbeitslosengeld beziehen. Und stellt ältere Bescheide infrage.

  • Gerichtsurteil

    Do., 29.08.2019

    Fristlose Kündigung wegen Whatsapp-Nachrichten zulässig

    Wer per Whatsapp unwahre Behauptungen über Kollegen verbreitet, kann vom Arbeitgeber fristlos gekündigt werden. Das entschied das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg.

    Wer falsche Anschuldigungen über WhatsApp verbreitet, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Erfüllt die Beleidigung den Tatbestand der üblen Nachrede, ist laut des Gerichts eine fristlose Kündigung gerechtfertigt.

  • Den passenden Rahmen festlegen

    Mi., 28.08.2019

    Worauf Mitarbeiter bei Verhandlungsgesprächen achten sollten

    Den passenden Rahmen festlegen: Worauf Mitarbeiter bei Verhandlungsgesprächen achten sollten

    Bei Verhandlungen mit dem Arbeitgeber sollten die Rahmenbedingungen stimmen. Denn Terminwahl, Verhandlungsort und Sitzordnung können den Ausgang beeinflussen. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen.

  • Arbeitsrecht

    Mo., 29.07.2019

    Kontaktieren ist nur im Notfall erlaubt

    Urlaub ist Urlaub. Für den Arbeitgeber erreichbar sein, müssen Mitarbeiter in dieser Zeit daher nicht.

    Urlaub dient der Erholung. Im Urlaub müssen Mitarbeiter daher für ihre Arbeitgeber nicht erreichbar sein. Es gibt jedoch Ausnahmefälle.

  • Wenn die Zeit nicht reicht

    Fr., 19.07.2019

    Chef muss Überstunden nicht zwangsläufig bezahlen

    Arbeiten Beschäftigte mehr als vorgesehen, so fallen zwar faktisch Überstunden an.

    Die Arbeit scheint kein Ende zu nehmen. Ist es dann sinnvoll eigenmächtig länger als vorgesehen zu arbeiten? Hat man dann automatisch ein Recht auf die zusätzliche Bezahlung?

  • Streit um Job-Anforderung

    Mo., 15.07.2019

    Fehlende Sprachkenntnisse nicht automatisch Kündigungsgrund

    Mangelnde Sprachkenntnisse rechtfertigen nicht zwingend eine Kündigung. Ist etwa die Geschäftssprache eine Betriebes Deutsch, reicht der Grund nicht aus.

    Job-Anforderungen können sich im Laufe der Zeit ändern. Wegen mangelnder Fremdsprachenkenntnisse können Arbeitnehmer aber nicht in jedem Fall gekündigt werden. Das ist nur gerechtfertigt, wenn die Kenntnisse zwingend erforderlich sind.