Haaretz



Alles zur Organisation "Haaretz"


  • Konflikte

    Fr., 17.08.2018

    Angreifer in Jerusalemer Altstadt erschossen

    Jerusalem (dpa) - Israelische Sicherheitskräfte haben in der Jerusalemer Altstadt einen Mann erschossen, der nach israelischen Angaben einen Polizisten angreifen wollte. Die israelische Zeitung «Haaretz» schreibt, es habe sich um einen Palästinenser gehandelt. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes erlitten zwei Frauen einen Schock und wurden behandelt. In den vergangenen zwei Jahren hatten immer wieder Palästinenser vor allem mit Messern Israelis in Jerusalem und dem Westjordanland attackiert.

  • Song Contest

    Mo., 25.06.2018

    ESC 2019: Knatsch um Jerusalem

    Sängerin Netta aus Israel beim Finale des 63. Eurovision Song Contest.

    Viele Israelis feierten im Mai ausgelassen den ESC-Sieg von Sängerin Netta. Doch nur wenige Wochen später herrscht Katerstimmung im Heiligen Land. Jerusalem als Austragungsort steht in Frage - aber auch Israel als Gastgeber.

  • Konflikte

    Do., 19.04.2018

    Tausende Araber protestieren an Israels Unabhängigkeitstag

    Tel Aviv (dpa) - Tausende Araber haben gestern, am 70. Jahrestag der Unabhängigkeit Israels, an einem Protestmarsch teilgenommen. Sie erinnerten an Flucht und Vertreibung Hunderttausender Palästinenser im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948. Die israelische Zeitung «Haaretz» schrieb, rund 20 000 Menschen hätten sich an dem Protestmarsch nahe Atlit im Norden Israels beteiligt. Sie forderten ein «Recht auf Rückkehr» für die palästinensischen Flüchtlinge. Israel lehnt eine Rückkehr der Flüchtlinge in sein Staatsgebiet ab.

  • Antrittsbesuch

    Mo., 26.03.2018

    Maas trifft Abbas und Netanjahu: Forderung nach zwei Staaten

    Minister Heiko Maas bei seinem Treffen mit Mahmud Abbas in Ramallah.

    Außenminister Maas betont beim Treffen mit Israels Ministerpräsidenten die Freundschaft zwischen beiden Staaten. Differenzen beim Atomabkommen mit dem Iran und bei der Zwei-Staaten-Lösung bleiben aber.

  • Telekom-Affäre

    Fr., 02.03.2018

    Netanjahu wegen Korruptionsverdacht befragt

    Israels Polizei hatte bereits vor rund zwei Wochen eine Anklage wegen Korruption gegen Netanjahu empfohlen.

    Tel Aviv (dpa) - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist wegen Korruptionsverdachts von Ermittlern befragt worden. Sie hörten ihn und seine Frau Sara zum ersten Mal in einer Ermittlung um den größten Telekommunikations-Konzern Israels an, wie die Zeitung «Haaretz» berichtete.

  • Tourismusmagnet

    So., 25.02.2018

    Grabeskirche in Jerusalem aus Protest geschlossen

    Die renovierte Grabkapelle in der Grabeskirche in Jerusalem.

    Sie gilt als Ort der Auferstehung Jesu und ist ein Tourismusmagnet. Doch jetzt bleibt die Grabeskirche in Jerusalem wegen eines heftigen Streits der Kirchen mit israelischen Behörden geschlossen.

  • Kommentar

    Mi., 21.02.2018

    Benjamin Netanjahu und die Korruptionsaffäre: Es wird eng

    Kommentar: Benjamin Netanjahu und die Korruptionsaffäre: Es wird eng

    Das hatte sich Ben­jamin Netanjahu ganz anders vorgestellt. Noch am Wochenende sorgte er mit einem großen Auftritt in München für Wirbel, als er dem Iran ganz offen drohte. Doch in seiner Heimat Israel geht es jetzt um seine politische Existenz. Die Korruptions­affäre schlingt sich immer enger um ihn: Jetzt will sogar einer seiner engsten Vertrauten, Shlomo Filber, gegen ihn aussagen. Vor einer Woche hatte die Polizei der Staatsanwaltschaft bereits eine Anklage wegen der Annahme von Bestechungsgeldern, Betruges und Vertrauensmissbrauchs empfohlen.

  • Vorschrift zu NS-Todeslagern

    So., 28.01.2018

    Bitterer Streit zwischen Israel und Polen über Holocaust

    Der Eingang des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau mit dem Schriftzug «Arbeit macht frei».

    Juden und Polen litten entsetzlich unter dem Nationalsozialismus. Doch jetzt sorgt ein polnisches Gesetz für Streit. Israel befürchtet, es könnte eine Mitschuld von Polen am Tod von Juden vergessen machen.

  • Konflikte

    So., 14.01.2018

    Abbas nennt Trumps Jerusalem-Entscheidung «Ohrfeige des Jahrhunderts»

    Ramallah (dpa) - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump als «Ohrfeige des Jahrhunderts» kritisiert. «Herr Trump hat die Jerusalem-Frage mit einem Tweet vom Tisch gewischt», klagte Abbas bei einer Rede zum Auftakt eines zweitägigen Treffens des PLO-Zentralrats in Ramallah im israelisch besetzten Westjordanland. Die Friedensverträge mit Israel erklärte Abbas laut «Haaretz» für «tot». Weltweit war Trumps Schritt heftig kritisiert worden, in den Palästinensergebieten kam es zu Unruhen.

  • Neuer Haushalt

    Fr., 12.01.2018

    Israel schließt aus Spargründen sieben Auslandsvertretungen

    Der Haushalt muss noch vom Parlament genehmigt werden.

    Tel Aviv (dpa) - Israel will aus Spargründen sieben Auslandsvertretungen schließen. «Das ist Teil des Haushaltes, der heute Morgen verabschiedet wurde», sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Freitag.