Andreas Brendel



Alles zur Person "Andreas Brendel"


  • Nordrhein-Westfalen

    So., 22.01.2017

    Ermittlungen gegen ehemaligen KZ-Wachmann

    Besucher am Eingang des Stutthof Museums in Sztutowo.

    Dortmund (dpa) - Nazi-Jäger haben in Nordrhein-Westfalen Ermittlungen gegen einen früheren Wachmann des deutschen Konzentrationslagers Stutthof bei Danzig aufgenommen. Gegen den 92-Jährigen aus dem Raum Wuppertal wird wegen des Verdachts der Beihilfe zum Mord ermittelt.

  • Justiz

    Mo., 16.01.2017

    Kriegsverbrechen: Dortmunder Ankläger schließt Akte Maillé

    Dortmund/Maillé (dpa/lnw) - Das Weltkriegsmassaker im westfranzösischen Maillé 1944 bleibt ungesühnt. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat ihre jahrelangen Ermittlungen eingestellt, weil keine lebenden Beteiligten mehr gefunden werden konnten, wie der Chefankläger für Nazi-Massenverbrechen, Andreas Brendel, am Montag mitteilte. Das Massaker von Maillé gilt als eines der schwersten Kriegsverbrechen deutscher Soldaten an der französischen Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg.

  • Urteile

    Mo., 28.11.2016

    Nazi-Jäger Brendel: BGH-Entscheid zu Gröning «bahnbrechend»

    Die Staatsanwälte Ralf Vetter und Andreas Brendel (r) im Sitzungsaal.

    Dortmund (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Nazi-Jäger und Ankläger im Detmolder Auschwitz-Prozess erhofft sich Signalwirkung von der BGH-Bestätigung des Gröning-Schuldspruchs. Damit bestätige der Bundesgerichtshof die Rechtsauffassung, dass auch durch Mitarbeit im NS-Vernichtungslager Auschwitz Beihilfe zum massenhaften Mord verübt worden sein könne, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Brendel von der Dortmunder Zentralstelle für die Bearbeitung nationalsozialistischer Massenverbrechen am Montag. Diese Entscheidung könne Auswirkungen auf das laufende Revisionsverfahren im Fall Hanning haben.

  • Nun wird ermittelt

    Mi., 09.11.2016

    92-Jähriger aus dem Kreis Borken war KZ-Wachmann

    Das Lagertor in Stutthof wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder errichtet. Das Konzentrationslager war im Vergleich zu an­deren eher klein, ab 1944 wurden auch hier Menschen vergast und die Leichen verbrannt.

    Stutthof war nicht Auschwitz. Wäre der 92-jährige Beschuldigte, von dem nur bekannt ist, dass er im Kreis Borken lebt, zwischen 1942 und 1944 als Wachmann im NS-Vernichtungslager Auschwitz eingesetzt gewesen, gäbe es nichts zu deuteln. Wegen Beihilfe zum Mord in Tausenden Fällen würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Haftstrafe verurteilt – so wie im Juni Reinhold Hanning aus Lage in Ostwestfalen.

  • Geschichte

    Di., 09.08.2016

    Ermittlungen zu mutmaßliche NS-Verbrechern auch in NRW

    Leiter der Staatsanwaltschaft zur Aufklärung von NS-Verbrechen.

    Ludwigsburg/Dortmund (dpa/lnw) - Nazi-Jäger ermitteln gegen acht mutmaßliche NS-Verbrecher wegen Beihilfe zum Mord in tausenden Fällen im früheren deutschen Konzentrationslager Stutthof in Danzig. Es handele sich um vier Männer und vier Frauen, sagte der Leiter der Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg, Jens Rommel, der Deutschen Presse-Agentur. Einer der Männer im Alter von über 90 Jahren lebt im westlichen Münsterland. Er wurde nach Angaben der NRW-Schwerpunktstaatsanwaltschaft bereits vernommen. Er streite eine Beteiligung ab, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Brendel. Der ehemalige SS-Mann sei von 1942 bis 1944 in Stutthof eingesetzt gewesen. Die Zentralstelle in Ludwigsburg hatte die Vorermittlungen an die verschiedene Staatsanwaltschaften abgegeben.

  • Auschwitz-Prozess in Detmold

    Fr., 17.06.2016

    „Mord verjährt nicht“

    Auschwitz-Prozess in Detmold : „Mord verjährt nicht“

    Es ist einer der letzten Auschwitz-Prozesse, der vermutlich am Freitag vor dem Landgericht in Detmold zu Ende geht. Und so wie es aussieht der letzte Prozess seiner Art in NRW. Verantworten muss sich Reinhold ­Han­ning, ein 94 Jahre alter, ­gebrechlicher und unscheinbarer Mann aus dem lip­pischen Lage.

  • Prozesse

    Fr., 20.05.2016

    Anklage fordert sechs Jahre Haft für Ex-Wachmann

    Die Namensschilder liegen im Verhandlungssaal in Detmold.

    Detmold (dpa/lnw) - Die Staatsanwaltschaft hat im Detmolder Auschwitz-Prozess eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren für den angeklagten ehemaligen SS-Wachmann Reinhold Hanning gefordert. Der 94-Jährige habe sich der Beihilfe zum Mord an mindestens 100 000 Häftlingen schuldig gemacht, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Brendel am Freitag.

  • NS-Verbrecher vor Gericht

    Mi., 03.06.2015

    Späte Gerechtigkeit

    Eine Wand voller Akten: Andreas Brendel im Archivraum der Staatsanwaltschaft.

    Wenn man An­dre­as Brendel fragt, warum NS-Verbrecher auch heute noch vor Gericht gestellt werden müssen, dann antwortet er immer zweigeteilt und eröffnet in der Regel als Jurist. „Weil Mord nicht verjährt.“ Punkt.

  • Kriminalität

    Mo., 27.04.2015

    Möglicher NS-Prozess: Landgericht Detmold entscheidet im Juni

    Detmold/Dortmund (dpa/lnw) - Über einen möglichen Prozess gegen einen ehemaligen SS-Mann aus Lage (Kreis Lippe) entscheidet das Landgericht Detmold bis Mitte Juni. Dies teilte eine Gerichtssprecherin am Montag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Die Stellungnahmefrist für den Angeklagten sei bis zum 18. Mai verlängert worden. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hatte im Februar Anklage gegen den 93-Jährigen wegen Beihilfe zum Mord im Vernichtungslager Auschwitz erhoben. Nach Angaben des Leiters der NRW-Zentralstelle für die Bearbeitung von nationalsozialistischen Massenverbrechen, Oberstaatsanwalt Andreas Brendel, hat der Ostwestfale eingeräumt, ab Anfang 1942 als SS-Angehöriger im Konzentrationslager Auschwitz eingesetzt worden zu sein. Eine konkrete Beteiligung an Tötungen habe der Mann aber bestritten.

  • Kriminalität

    So., 15.02.2015

    93-Jähriger wegen Beihilfe zum Mord in Auschwitz angeklagt

    Warnschild auf dem Gelände des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagerslagers Auschwitz I.

    Dortmund (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen einen 93 Jahre alten ehemaligen SS-Mann aus Lage (Kreis Lippe) Anklage wegen Beihilfe zum Mord im Vernichtungslager Auschwitz erhoben.