Barbara Steffens



Alles zur Person "Barbara Steffens"


  • Gesundheit

    Fr., 09.12.2016

    Sucht im Alter häufig verkannt: NRW startet Kampagne

    Eine Frau trinkt aus einem Weinglas.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Sucht im Alter wird häufig verharmlost, verdrängt oder nicht erkannt. Mit einer Informationskampagne will Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) Senioren, Angehörige und Pflegekräfte über Indizien, Risiken und Gegenmaßnahmen aufklären. Bislang stünden eher junge Menschen im Fokus von Suchtprävention, sagte Steffens am Freitag in Düsseldorf. Tatsächlich trinke aber jeder vierte Mann zwischen 60 und 69 Jahren und jede sechste Frau zwischen 50 und 59 Jahren riskante Mengen Alkohol. Auch Tablettenmissbrauch werde unterschätzt. Herzstück der Kampagne ist die Broschüre «Stark bleiben», die in Seniorentreffs, auf Messen, in Arztpraxen und Apotheken verteilt werden soll. Im NRW-Gesundheitsministerium kann sie kostenlos angefordert werden.

  • Gesundheit

    Fr., 09.12.2016

    Gesundheitsministerin startet Kampagne gegen Sucht im Alter

    Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Suchtprobleme im Alter werden oft verharmlost. Dagegen will Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) ein Zeichen setzen. Heute stellt sie in Düsseldorf eine Kampagne zur Suchtprävention bei Senioren vor. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der über 60-Jährigen, die wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten, nach Erkenntnissen des Ministeriums deutlich gestiegen. Dabei zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede: Etwa jeder vierte Mann im Alter zwischen 60 und 69 Jahren trinkt so viel Alkohol, das Gesundheitsrisiken drohen. Frauen greifen eher zu Medikamenten.

  • Gesundheit

    Mo., 28.11.2016

    Ministerin Steffens fordert offenen Umgang mit Demenz

    Steffens hat einen «Mensch. Auch mit Demenz»-Aktions-Stempel auf der Stirn.

    Düsseldorf (dpa) - Die Ministerin mit Stempel auf der Stirn - damit Demenz-Patienten nicht abgestempelt werden: Zum Start der Kampagne «Mensch. Auch mit Demenz» hat sich NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) den Kampagnentitel auf die Stirn stempeln lassen. «Wir dürfen Menschen mit Demenz nicht abstempeln», sagte sie am Montag. Mit der Kampagne wollen das Land, die Pflegekassen und das Kuratorium Deutsche Altershilfe für eine offenere Haltung gegenüber Demenzpatienten werben. Ziel sei es, die Erkrankten in die Gesellschaft zu integrieren.

  • Telemedizin im Münsterland

    Mi., 23.11.2016

    Fördermillionen sollen Video-Visiten ermöglichen

    Telemedizin im Münsterland : Fördermillionen sollen Video-Visiten ermöglichen

    Per Videokonferenz sollen Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Krankenhäusern und Praxen im Münsterland künftig beraten, welche Therapie für einen Patienten die jeweils beste ist. Das ist das Ziel eines Modellprojekts, das mit 20 Millionen Euro vom Bund gefördert wird.

  • Migration

    Fr., 28.10.2016

    Neues Modellprojekt «Flüchtlinge helfen Flüchtlingen»

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Mit einem neuem Modellprojekt will das Land Nordrhein-Westfalen traumatisierte Flüchtlinge unterstützen. Bei «Flüchtlinge helfen Flüchtlingen» schulen Trauma-Experten Menschen, die selbst eine Fluchtgeschichte erlebt haben. Diese Laienhelfer sollen dann traumabelastete Flüchtlinge beraten. «Helfende mit eigener Migrationsgeschichte können bei der psychischen Stabilisierung von Flüchtlingen wirkungsvolle Unterstützung leisten», sagte NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens bei einem Treffen der Helfer am Freitag. Laut Flüchtlingsrat NRW haben 40 Prozent der Geflüchteten, die in Deutschland ankommen, traumatische Erfahrungen gemacht. NRW fördert das bis Sommer 2017 ausgelegte Projekt mit 250 000 Euro.

  • Gesellschaft

    Do., 27.10.2016

    Ministerin beklagt Situation von Trans- und Intersexuellen

    Barbara Steffens ist zu sehen.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat die aktuellen Bedingungen für Menschen beklagt, deren Sexualität von herkömmlichen Geschlechterrollen abweicht. «Der Umgang mit inter- und transsexuellen Menschen in unserer Gesellschaft stellt nach wie vor eine Menschenrechtsverletzung dar», sagte Steffens am Donnerstag bei einer Fachtagung in Düsseldorf.

  • Clearingstelle

    Di., 25.10.2016

    Krank – aber nicht versichert

    Stellten die Clearingstelle vor (v.l.): Claudius Voigt (GGUA), Thomas Schlickum (Caritas), Ministerin Barbara Steffens, Cornelia Wilkens und Norbert Schule-Kalthoff (Stadt)

    Es gibt in Münster gar nicht wenige Menschen, die ohne Krankenversicherung leben – um ihnen zu helfen und um einen Überblick über deren Situation zu erhalten, finanziert das Land nun Clearingstellen. Eine von Fünfen ist in Münster.

  • Terrorismus

    Do., 20.10.2016

    NRW: Kein Anlass für Terrorausrüstung in Rettungswagen

    Der Abgeordnete Peter Biesenbach (CDU) gibt ein Interview.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Landesregierung sieht keinen Anlass, Rettungswagen in Nordrhein-Westfalen speziell für Terrorlagen auszurüsten. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort des NRW-Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage aus der CDU-Opposition hervor. Der CDU-Abgeordnete Peter Biesenbach hatte sich auf eine Ankündigung aus Bayern bezogen. Dort sollen Rettungswagen künftig eine spezielle Sanitätsausrüstung für schwere Verletzungen nach Terroranschlägen an Bord haben. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) sieht die Rettungswagen hier auch ohne Spezialausrüstung für Terroranschläge gut gerüstet. Schließlich gehe es um Verletzungen wie sie auch nach Unfällen oder Unglücken in Industrieanlagen auftreten könnten.

  • Landtag

    Mi., 31.08.2016

    Tod nach Krebs-Therapie - Steffens fordert neues Gesetz

    NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grünen).

    Düsseldorf (dpa/lnw) - NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat nach dem Tod von drei Patienten einer alternativen Krebs-Praxis am Niederrhein ein neues Heilpraktikergesetz gefordert. Im Gesundheitsausschuss des Düsseldorfer Landtags sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch, das derzeitige Gesetz stamme von 1939 und sei nicht mehr zeitgemäß. Heilpraktiker könnten auch ohne spezielle Ausbildung tätig sein. «Wir brauchen eine Berufsreform.» Dafür sei die Bundesregierung zuständig, die aber noch immer zögere. 

  • Gesellschaft

    Mo., 22.08.2016

    NRW fordert eigenen Cyber-Mobbing-Paragrafen im Strafrecht

    Barbara Steffens (Grüne).

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Gewalt im Internet wird aus Sicht der nordrhein-westfälischen Emanzipationsministerin Barbara Steffens (Grüne) unzureichend verfolgt. Steffens hält einen eigenen Straftatbestand Cyber-Mobbing für nötig, um Bürger effektiver vor Drangsalierungen im Netz schützen zu können. Trotz ablehnender Haltung der Bundesregierung werde sich NRW weiter dafür stark machen, die neuen Gewaltphänomene im Internet strafrechtlich auch verfolgen zu können, sagte Steffens am Montag in Düsseldorf. Bislang blieben zahlreiche Übergriffe ungeahndet. Die Anzahl hilfesuchender Frauen, die sich von digitaler Gewalt bedroht sehen, nehmen nach Angaben der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros zu.