Beate Zschäpe



Alles zur Person "Beate Zschäpe"


  • Prozesse

    Di., 04.12.2018

    Zschäpe könnte von München nach Chemnitz verlegt werden

    München (dpa) - Beate Zschäpe, die im NSU-Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, könnte in absehbarer Zeit von München in die Justizvollzugsanstalt nach Chemnitz verlegt werden. Das ist eine von zwei Möglichkeiten, die nach Angaben aus Justizkreisen derzeit geprüft wird. Zuerst hatte die Chemnitzer «Freie Presse» darüber berichtet. Offizielle Angaben dazu gab es noch nicht. Von der JVA München-Stadelheim hieß es lediglich, noch sei Zschäpe in München. Es gebe aber Sondierungen, ob eine Verlegung Zschäpes möglich sei, entweder innerhalb Bayerns oder «heimatnah».

  • Hintergrund

    Mo., 01.10.2018

    Rechter Terror in Deutschland

    Karlsruhe/Chemnitz (dpa) - «NSU» oder «Gruppe Freital»: Rechtsextreme Vereinigungen haben Deutschland immer wieder terrorisiert oder standen im Fokus der Ermittler. Eine Auswahl:

  • Prozesse

    Do., 12.07.2018

    Ex-NSU-Ausschusschef sieht viele Fragen ungeklärt

    Stuttgart (dpa) - Der ehemalige Chef des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestags, Clemens Binninger, hält auch nach dem Urteil gegen Rechtsterroristin Beate Zschäpe etliche Fragen für ungeklärt. «Die wichtigste offene Frage ist nach wie vor, war der NSU wirklich nur ein Trio?», sagte er der dpa. Er bezweifele, dass alle 27 Verbrechen allein von Zschäpes Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt begangen worden seien. Das Oberlandesgericht München hatte die Hauptangeklagte Zschäpe unter anderem des zehnfachen Mordes und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen.

  • Juristische Aufarbeitung

    Do., 12.07.2018

    NSU-Urteil gesprochen, viele Fragen offen

    Linke Gruppen protestieren vor dem Oberlandesgericht in München. Hier wurden zuvor die Urteile im NSU-Prozess gesprochen.

    Der NSU-Prozess ist Geschichte. Doch die juristische Aufarbeitung ist noch nicht vorbei. Mehrere Verteidiger haben bereits Revision beim Bundesgerichtshof angekündigt. Und was macht Beate Zschäpe jetzt?

  • Prozesse

    Do., 12.07.2018

    Forderung nach weiteren NSU-Ermittlungen - viele Demos

    München (dpa) - Nach den Urteilen im NSU-Prozess pochen Opfervertreter auf eine weitergehende Aufarbeitung der rechtsterroristischen Terrorserie. Gamze Kubasik, Tochter des in Dortmund ermordeten Mehmet Kubasik, forderte in den ARD-«Tagesthemen» eine «lückenlose Aufklärung», etwa zur Rolle des Verfassungsschutzes. Zugleich mahnte sie eine Offenlegung aller Akten zum NSU-Komplex an. Das Oberlandesgericht München hatte die Hauptangeklagte Beate Zschäpe des zehnfachen Mordes und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen.

  • Weitere Aufklärung gefordert

    Mi., 11.07.2018

    NSU-Prozess endet mit hohen Strafen

    Lebenslange Haft für Beate Zschäpe wegen der Mordserie des «Nationalsozialistischen Untergrunds».

    Die Liste der Gräueltaten des NSU ist lang: zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und viele Raubüberfälle. Fast 440 Tage hat das Oberlandesgericht München darüber verhandelt. Doch auch nach dem Urteil reißt die Kritik nicht ab, Fragen bleiben offen.

  • Demonstrationen

    Mi., 11.07.2018

    Nach NSU-Urteil: Demonstranten fordern weitere Aufklärung

    Berlin (dpa) - Nach dem Urteil im NSU-Prozess haben Tausende Menschen in mehreren deutschen Städten eine weitergehende Aufarbeitung der rechtsextremistischen Terrorserie verlangt. Die Demonstrationen standen unter dem Motto «Kein Schlussstrich» und wurden von linken Gruppen angemeldet. In Berlin kamen über 1000 Menschen zu einer Demonstration, die Teilnehmer riefen etwa «Der NSU war nicht zu dritt». Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe war am Mittwoch wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

  • Kommentar

    Mi., 11.07.2018

    NSU-Prozess: Ein Urteil – kein Ende

    Kommentar: NSU-Prozess: Ein Urteil – kein Ende

    Lebenslang für Beate Zschäpe. Nach mehr als fünf quälend langen Jahren NSU-Prozess sollte es ein Aufatmen geben – endlich ein Urteil. Und doch: Mit Gerechtigkeit oder auch Genugtuung für die Angehörigen der NSU-Opfer hat der Spruch des Oberlandesgerichts München nichts zu tun. Es ist nicht mehr als das vorläufige Ende eines der größten und aufwendigsten Verfahren der deutschen Nachkriegsgeschichte.

  • Reaktionen aufs Urteil

    Mi., 11.07.2018

    Familien der NSU-Mordopfer: «Trauer wird bleiben»

    Ayse Yozgat und Ismail Yozkat, Eltern eines der NSU-Mordopfers, verfolgen die Urteilsverkündung in München.

    Jahrelang haben die Familien der NSU-Mordopfer auf diesen Tag gewartet. Nun ist das Urteil gefallen, mit dem die Taten der rechtextremistischen Terrorgruppe gesühnt werden sollen. Ein schwerer Tag für die Angehörigen.

  • Analyse

    Mi., 11.07.2018

    Lebenslang für Zschäpe

    Das Oberlandesgericht München hat Beate Zschäpe wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

    Also doch: Das Münchner Oberlandesgericht verurteilt Beate Zschäpe als Mittäterin an allen Verbrechen des NSU. Die Plädoyers der Verteidiger und die Appelle der Hauptangeklagten beeindruckten die Richter nicht. Doch die juristische Aufarbeitung ist nicht zu Ende.