Felix Klein



Alles zur Person "Felix Klein"


  • Religion

    So., 26.05.2019

    Israel schockiert über Empfehlung gegen Kippa-Tragen in Deutschland

    Jerusalem (dpa) - Israels Staatspräsident hat bestürzt auf die Empfehlung des Antisemitismusbeauftragen der Bundesregierung reagiert, Juden sollten sich nicht überall in Deutschland mit der Kippa zeigen. Reuven Rivlin teilte mit, dieser Rat von Felix Klein habe ihn «zutiefst schockiert». Klein hatte seine Empfehlung mit der «zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung» begründet, die ein fataler Nährboden für Antisemitismus sei. 2018 war die Zahl antisemitischer Straftaten bundesweit stark gestiegen.

  • Religion

    So., 26.05.2019

    Zentralrat: Lage für Juden «wirklich verschlechtert»

    Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Juden prangert eine wachsende Zahl antisemitischer Bedrohungen und Gewalttaten hierzulande an. Er neige nicht zum Dramatisieren, doch die Lage habe sich insgesamt wirklich verschlechtert, sagte Verbandspräsident Josef Schuster der «Welt am Sonntag». Das aggressive politische Klima wirke sich aus. Seine Warnung fällt zusammen mit einem umstrittenen Rat des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, Juden sollten besser nicht jederzeit und überall in Deutschland die Kippa tragen.

  • «Zunehmende Verrohung»

    Sa., 25.05.2019

    Antisemitismusbeauftragter warnt Juden vor Tragen der Kippa

    «Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Das muss ich leider so sagen», sagt der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein.

    Die kleine kreisförmige Mütze wird von jüdischen Männern als Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag lang getragen. Doch geht das überall in Deutschland gefahrlos? Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung verneint das - und zieht Kritik auf sich.

  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Seehofer: Staat muss Religionsausübung sichern

    Berlin (dpa) - In der Diskussion über das Tragen der Kippa und antisemitische Straftaten hierzulande mahnt Bundesinnenminister Horst Seehofer zu hoher Wachsamkeit und einem entschlossenen Handeln der Sicherheitsbehörden. «Es wäre nicht hinnehmbar, wenn Juden ihren Glauben in Deutschland verstecken müssten.» Der Staat habe zu gewährleisten, dass die freie Religionsausübung ohne Einschränkungen möglich sei. Zuvor hatte der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, empfohlen, Juden sollten besser nicht jederzeit und nicht überall in Deutschland die Kippa tragen.

  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Antisemitismusbeauftragter warnt Juden vor Tragen der Kippa

    Berlin (dpa) - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung hat Juden davon abgeraten, sich überall in Deutschland mit der Kippa zu zeigen. «Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Das muss ich leider so sagen», sagte Felix Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er begründete das mit der «zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung», die einen fatalen Nährboden für Antisemitismus darstelle. Der Publizist Michel Friedman kritisierte die Äußerung scharf, auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann widersprach.

  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Friedman: Warnung vor Kippa-Tragen ist Offenbarungseid

    Berlin (dpa) - Der Publizist Michel Friedman hat die Warnung des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung an die Juden, überall in Deutschland die Kippa zu tragen, auf das Schärfste kritisiert. «Das ist ein Offenbarungseid des Staates», sagte Friedman der dpa zu den Äußerungen des Beauftragten Felix Klein. Friedman verwies auf Artikel 4 des Grundgesetzes, der unter anderem die Religionsfreiheit garantiert. «Anscheinend versagt der Staat, dies allen jüdischen Bürgern im Alltag zu ermöglichen», sagte der 63-Jährige.

  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Herrmann ermutigt Juden zum Tragen der Kippa

    München (dpa) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat Juden in Deutschland trotz einer Warnung der Bundesregierung zum Tragen der Kippa in der Öffentlichkeit ermutigt. «Jeder kann und soll seine Kippa tragen, egal wo und egal wann er möchte», sagte Herrmann. Damit widersprach er einer Warnung des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein. Dieser hatte der Funke Mediengruppe gesagt, er könne es Juden nicht empfehlen, «jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen». Er begründete das mit der «zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung», die einen fatalen Nährboden für Antisemitismus darstelle.

  • Religion

    Sa., 25.05.2019

    Antisemitismusbeauftragter warnt Juden vor Tragen der Kippa

    Berlin (dpa) - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung hat Juden davor gewarnt, überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Er habe seine Meinung im Vergleich zu früher leider geändert, sagte Felix Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er begründete das mit einer zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung, die einen fatalen Nährboden für Antisemitismus darstelle. Etwa 90 Prozent der Straftaten seien dem rechtsradikalen Umfeld zuzurechnen. Bei muslimischen Tätern seien es zumeist Menschen, die schon länger in Deutschland lebten.

  • Kriminalität

    So., 28.10.2018

    Regierungsbeauftragter: Antisemitismus bekämpfen

    Berlin (dpa) - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat mit Trauer und Entsetzen auf das Attentat in einer Synagoge in der US-Stadt Pittsburgh reagiert. «Pittsburgh zeigt, dass der Kampf gegen Antisemitismus eine Aufgabe ist, die sich leider in vielen Ländern stellt», erklärte Klein gegenüber der dpa. «Wir müssen ihn daher auch auf internationaler Ebene angehen.» Ein 46 Jahre alter US-Amerikaner war bei dem antisemitisch motivierten Attentat in die Synagoge in Pittsburgh eingedrungen. Er erschoss elf Menschen.

  • Kriminalität

    Fr., 21.09.2018

    Antisemitismus-Beauftragter: Straftaten gegen Juden nicht erkannt

    Jena (dpa) - Deutsche Sicherheitsbehörden haben nach Einschätzung des Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, große Probleme, Straftaten gegen Juden richtig einzuordnen. «Die Bekämpfung von Antisemitismus scheitert häufig schon daran, dass er nicht erkannt wird», sagte Klein in Jena auf einer Tagung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft. Dass die sächsische Polizei einen Übergriff auf ein jüdisches Restaurant in Chemnitz mehrere Tage lang als versuchte Sachbeschädigung behandelt habe, zeige, dass es beim Erkennen antisemitischer Kriminalität noch viel zu tun gebe.