Norbert Reher



Alles zur Person "Norbert Reher"


  • Bürgerversammlung zum künftigen Baugebiet „Bergkamp III“

    Fr., 23.11.2018

    Auftakt fürs neue Wohnquartier

    Großes Interesse: Rund 130 Bürger – vor allem Bauwillige und Anwohner – ließen sich übers Baugebiet „Bergkamp III“ informieren.

    Das Interesse ist offenbar riesig. Schnell war am Mittwochabend klar, dass die zunächst 80 aufgestellten Stühle nicht reichen würden. Es war ein Andrang, der selbst einen Kommunalwahl-Abend oder eine gefragte Kulturveranstaltung im Rathaus überstieg. Pausenlos wurden Sitzmöbel nachgeliefert, bis auch der letzte Winkel des Ratssaal vollgestellt war. Und dennoch mussten interessierte Bürger auch noch stehen. Fast 130 dürften es letztendlich gewesen sein, die sich die Bürgerversammlung und damit die ersten umfassenden Infos zum geplanten neuen Baugebiet „Bergkamp III“ nicht entgehen lassen wollten. Schließlich stehen derzeit über 200 Grundstücks-Interessenten auf der Warteliste der Gemeinde.

  • Gemeinde beim „Tag des offenen Denkmals“ nicht dabei

    Di., 11.09.2018

    Nichts zu entdecken in Everswinkel

    Zum 25. Mal wurde am Sonntag der „Tag des offenen Denkmals“ gefeiert. Und ausgerechnet zum Jubiläum war die Vitus-Gemeinde nicht dabei.

    Rund 8 000 historische Bauten, Parks und archäologische Stätten waren es bundesweit. Bestaunt von rund 3,5 Millionen Tagesbesuchern. Ganz Deutschland feierte am Sonntag den „Tag des offenen Denkmals“. Ganz Deutschland? Nein, eine kleine Gemeinde im Münsterland war nicht dabei: Everswinkel.

  • Straßennamen in Everswinkel bergen Geheimnisse

    Do., 02.08.2018

    Auf Spurensuche nach dem „h“

    Bauamtsleiter Norbert Reher macht dem Rat die Vorschläge für neue Straßennamen. Die erste Straße, die er benannte, – der Vinckenbusch in Alverskirchen – stieß gleich auf Probleme: Die traditionelle Flurbezeichnung lautete mal Vinckenbusch, mal Vinckenholz.

    Die Grundschule in Everswinkel liegt an der Worthstraße. Aber warum wird die mit „th“ geschrieben? Die Spurensuche zeigt: Für Straßennamen gibt es durchaus Konventionen, und dennoch bleiben Rätsel. Mit dem Wort, das die Grundschüler in der Schule schreiben lernen, hat die „Worthstraße“ jedenfalls nichts zu tun. Es ist nicht einmal „das“ Wort, das hinter dem Geheimnis steckt, sondern „die Wort“.

  • Gemeinde gibt Stellungnahme zum neuen LEP-Entwurf ab

    Do., 12.07.2018

    Hoffnung auf mehr Freiheiten

    Die Gemeindeverwaltung wie auch die örtliche CDU und die FDP erhoffen sich von der Änderung des Landesentwicklungsplans NRW die Befreiung von bisherigen Fesseln bei der baulichen Entwicklung Alverskirchens.

    Ein Ort, den es gar nicht gibt? Dieses Phänomen wird eigentlich nur dem ostwestfälischen Bielefeld zugeschrieben. Über Jahrzehnte gab es aber viele Orte die praktisch nicht existierten – landesplanerisch gesehen. Im Landesentwicklungsplan (LEP) und im nachgelagerten Regionalplan waren Orte mit weniger als 2 000 Einwohnern praktisch nicht existent; sie wurden nicht als Siedlungsbereich dargestellt, sondern als Freiraum. Weitere Entwicklung? Nur für den örtlichen Eigenbedarf. Alverskirchen zählt bei diesem Thema angesichts der Königskamp-Historie zu den wohl bekanntest Dörfern des Landes.

  • Bauprojekt „Püning 15“

    Fr., 29.06.2018

    Grünes Licht für größeres Gebäude

    Die Planung für das künftige Gebäude mit der Adresse „Püning 15“ am westlichen Ortsrand Alverskirchen hat sich geändert. Das künftige Haus wird größer.

    Das geplante Bauvorhaben „Püning 15“ hat den Status „2.0“ erreicht. Nachdem die bislang bekannte Überplanung vor nunmehr 15 Monaten vom Kreis Warendorf genehmigt worden war, ist das 863 Quadratmeter große Grundstück direkt am westlichen Ortsrand von Alverskirchen verkauft worden, und es liegt ein neuer Bauantrag vor. Den Bezirksausschuss passierte das Vorhaben am Donnerstagabend ohne jegliche Aufregung.

  • Streitobjekt Bebauungsplan 32 Pattkamp: Kleingartenverein gegen Gemeinde

    Mi., 27.06.2018

    Nachspiel mit klarer Entscheidung

    Blick auf Gärten des Kleingartenvereins Everswinkel, im Hintergrund das neu gebaute Übergangs-Wohnheim für Flüchtlinge. Der Widerstand des Kleingartenvereins gegen diese damalige Bebauungsplanänderung mündete nun in der Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster.

    Das Plan-Projekt Pattkamp hat am Dienstag ein Nachspiel erfahren. Mehr als drei Monate nach dem Bezug des Flüchtlings-Übergangswohnheims stand jener Bebauungsplan „32 – Kleingartenanlage Pattkamp“, der zuvor für die Schaffung dieses Bauprojektes geändert worden war, noch einmal im Blickpunkt. Der Versuch des Kleingartenvereins in der Rolle des Klägers, diesen Plan doch noch im Nachhinein zu Fall zu bringen, scheiterte am Dienstagmorgen vor dem Oberverwaltungsgericht Münster (OVG). Dabei musste der 10. Senat nicht einmal in die Tiefen des Planungsrechts und der geltenden Rechtsprechung einsteigen.

  • Neues Baugebiet

    Do., 31.05.2018

    Gemeinsam fürs Bauland

    Wo derzeit der Mais wächst, sollen in naher Zukunft Häuser aus dem Boden wachsen. Der Gemeinderat hat am Dienstagabend den Einstieg ins künftige Baugebiet „Bergkamp III“ beschlossen.

    Aus der Theorie wird nun die Praxis: Einstimmig hat der Gemeinderat am Dienstagabend das Projekt „Baugebiet Bergkamp III“ beschlossen – wenn auch mit unterschiedlich ausgeprägter Begeisterung. Flächennutzungsplanänderung, Bebauungsplan-Aufstellungsverfahren und Umlegungsverfahren stehen nun für Verwaltung und Politik auf der to-do-Liste der nächsten Monate.

  • Neues Baugebiet für Everswinkel in der Vorbereitung

    Fr., 04.05.2018

    Siedler ziehen gen Süden

    Blick auf die Fläche des möglichen künftigen Baugebietes „Bergkamp III“. Insgesamt 6,3 Hektar umfasst das Plangebiet, das im Süden der Gemeinde an den „Bergkamp II“ anschließt und im Osten von der Sendenhorster Straße (K19) begrenzt wird.

    Früher führte der Weg der Siedler meist gen Westen. In Everswinkel zeigt der Pfeil der weiteren Besiedlung nun in Richtung Süden. Dort, jenseits des Baugebietes „Bergkamp II“ – sprich jenseits von Erlengrund, Heckenweg, Birkenweg und Schlehenweg – strebt die Gemeinde ein neues Wohnbaugebiet an. 6,3 Hektar umfasst die gesamte Plangebietsfläche, rund fünf Hektar würden auf das Baugebiet entfallen. Nachdem die unmittelbaren Anwohner jenes Bereiches bereits über den Briefkasten vorab kurz informiert worden sind, wurde das Projekt am Mittwochabend im Planungsausschuss genauer vorgestellt.

  • Bauausschuss auf Schadens-Rundreise

    Mi., 18.04.2018

    Sightseeing der etwas anderen Art

    Sanierungsbedürftige Straßen und Brücken waren die Ziele des Bauausschusses. Stationen unter anderem (von links oben im Uhrzeigersinn): die Angel-Brücke, der Eikelweg, ein Wirtschaftsweg in Wieningen, Eikelweg, die Overbergstraße, die Piepenbach-Brücke, die Brücke am Wieninger Bach und das Gewerbegebiet Grothues.

    „Manchmal geh‘ ich meine Straße ohne Blick, manchmal wünsch‘ ich mir mein Schaukelpferd zurück . . . Über sieben Brücken musst du geh‘n, sieben dunkle Jahre übersteh‘n . . .“ 1978 veröffentlichte die DDR-Band Karat dieses fast zur Hymne gereifte Lied. Genau 40 Jahre später ging‘s für den Bauausschuss der Gemeinde über Brücken. Kommunalpolitiker und Verwaltungsmitarbeiter begnügten sich aber mit drei Exemplaren. Schließlich umfasste die jährliche Inspektionstour zu Wirtschaftswegen und Gemeindestraßen rund ein Dutzend Stationen. Fast zweieinhalb Stunden „Sightseeing-Tour“ der etwas anderen Art.

  • Sportlerheim-Anbau, IKEK und Dorferneuerung

    Do., 22.03.2018

    Ganz neue Förderperspektiven

    Politisch gesehen gibt es kein Hindernis mehr für die DJK Rot-Weiß Alverskirchen, das Sportlerheim zu erweitern. Jetzt gilt es für den Verein, die Planung zu konkretisieren und den Bauantrag inklusive Schallschutz-Gutachten auf den Weg zu bringen

    Erwartungsgemäß und einstimmig hat der Gemeinderat am Dienstagabend den Weg für die DJK Rot-Weiß Alverskirchen freigemacht, das Sportlerheim durch einen Anbau in Eigenregie und auf eigene Kosten zu erweitern. Interessante Begleitmusik: Das Land NRW hat einen Entwurf für ein Dorferneuerungsprogramm 2018 vorgelegt. Und das eröffnet der Gemeinde und privaten Investoren wie dem Sportverein Fördermöglichkeiten, ohne dass zuvor ein „IKEK“ erarbeitet werden muss.